
Tauron Liga startet am Freitag mit Titelverteidiger Zawiercie und 14 Teams
Titelverteidiger Aluron CMC Warta Zawiercie eröffnet am Freitag, 16. Oktober, gegen GKS Katowice eine Liga, in der 14 der 15 polnischen Europameister spielen werden.
Favoriten und das Eröffnungsspiel
Die Saison der Tauron Liga im Männervolleyball beginnt am Freitag, 16. Oktober 2026, mit 14 Teams, darunter GKS Katowice, das nach einem Jahr Abwesenheit in die höchste Spielklasse zurückkehrt. Titelverteidiger Aluron CMC Warta Zawiercie ist der klare Favorit und startet gegen GKS Katowice. In diesem Sommer verpflichtete der Klub Tomasz Fornal und Jakub Kochanowski, während Kamil Rychlicki und Bartłomiej Bołądź bereits im Kader standen. Trainer Michał Winiarski muss nun eine Gruppe von Weltklassespielern in einen Kader integrieren. Bołądź äußerte sich zu dieser Frage im Podcast W cieniu sportu bei Łukasz Kadziewicz:
Wenn man das Geld hat, holt man die besten Spieler. Ich kann mich nur freuen, dass wir in der nächsten Saison so eine Truppe haben werden.
Bołądź erwartet, dass die Trainingseinheiten, in denen jeder Spieler um einen Platz im nächsten Spiel kämpft, der interessanteste Teil der Saison sein werden.
Spielplan und Playoff-Format
Die Hauptrunde läuft vom 16. Oktober 2026 bis zum 28. März 2027, und jedes Team bestreitet 13 Heimspiele und ebenso viele Auswärtsspiele. Die acht besten Teams erreichen die Play-offs, die im April und Mai 2027 ausgetragen werden. Viertelfinale und Halbfinale gehen über zwei Siege, die Medaillenserien über drei. Wie in der Vorsaison spielen die Klubs außerhalb der Top acht nicht um die Plätze 9 bis 14, und das letztplatzierte Team steigt in die I liga ab. Zum ersten Mal seit 2008 trägt der Wettbewerb nicht mehr den Namen PlusLiga.
- Saisonstart mit 14 Teams, Zawiercie trifft auf GKS Katowice
- Hauptrunde soll enden
- Play-offs beginnen für die acht besten Teams
- Play-off-Serien werden fortgesetzt, Medaillenserien gehen über drei Siege
Jastrzębies Abwesenheit und ein fusionierter Klub
Zum ersten Mal seit 1997 wird kein Klub aus Jastrzębie-Zdrój in der höchsten Spielklasse antreten. Der örtliche Klub brach nach lang anhaltenden finanziellen Problemen zusammen und musste sich aus dem Wettbewerb zurückziehen. Der Volleyball bleibt der Stadt durch eine Fusion von JSW Jastrzębski Węgiel mit dem ukrainischen Verein Barkom Każany Lwów erhalten. Der neue Verein, Jastrzębie Barkom, wird seine Heimspiele in Jastrzębie-Zdrój unter Präsident Adam Gorol austragen, der zuvor JSW Jastrzębski Węgiel leitete. Oleh Baran, Eigentümer von Barkom, wird das Projekt weiterhin finanziell unterstützen.
Transfers und Stars
Wilfredo Leon bleibt bei Bogdanka LUK Lublin, das zudem den japanischen Außenangreifer Ran Takahashi, 25, verpflichtet hat, einen der Führungsspieler seiner Nationalmannschaft in der vergangenen Saison. Takahashi soll an der Seite von Leon eines der stärksten Angriffsduos der Liga bilden. Aleksander Śliwka wechselt zu PGE Projekt Warszawa, wird aber zu Beginn nicht spielen, da er sich noch von einer Fußverletzung erholt. Fabian Drzyzga, zweimaliger Weltmeister und 36 Jahre alt, kommt zu Cuprum Stilon Gorzów, um das Team nach einer Station bei Fenerbahce Istanbul zu führen. Fornal, der nach einem Jahr in der Türkei zurückkehrt, sagte:
Es ist fantastisch, nach Polen zurückzukehren, und phänomenal, vor einem polnischen Publikum zu spielen.
Der italienische Weltmeister Yuri Romano spielt ebenfalls für Projekt Warszawa, während die französischen Olympiasieger von 2024, Kevin Tillie und Yacine Louati, in Warschau und Chełm spielen.
Liga-Ambitionen und der weitere Kalender
Artur Popko, Präsident der Polnischen Volleyball-Liga (PLS), sagt, die Liga habe in mehreren Bereichen noch Wachstumspotenzial:
Es gibt absolut Raum für Verbesserungen, bei der Jugendarbeit, den Akademien, den Zuschauerzahlen und der Spielpräsentation.
Popko sagte, die Liga habe ein vom Ministerium für Sport und Tourismus unterstütztes Projekt gestartet, um Volleyball-Akademien zu zertifizieren. Die Nationalmannschaft verteidigte Ende September den Europameistertitel und sicherte sich die Olympia-Qualifikation für Los Angeles. Polen ist im nächsten Jahr Gastgeber der Weltmeisterschaft, und die Fans können die Liga auf den Kanälen von Polsat Sport und dem Streamingdienst Polsat Box Go verfolgen.
