
56-jähriger Taucher stirbt bei Sporttauchgang an der Cala Mochuela in Almería
Ein 56-jähriger Mann starb am Samstag beim Sporttauchen vor der Cala Mochuela in Cuevas del Almanzora, nachdem er unter Wasser vermutlich eine plötzliche medizinische Notlage erlitten hatte.
Tödlicher Vorfall an der Cala Mochuela
Ein 56-jähriger Mann starb am Samstagmorgen beim Sporttauchen in den Küstengewässern der Cala Mochuela. Die Bucht gehört zur Gemeinde Cuevas del Almanzora, die in der Region Levante der Provinz Almería in Andalusien liegt. Die Gewässer, in denen sich der Vorfall ereignete, befinden sich entlang der Küstengrenze zwischen Cuevas del Almanzora und der Nachbargemeinde Pulpí. Der Taucher war in die Gegend gereist, um an einem geplanten Tauchgang im Mittelmeer teilzunehmen. Er wurde von anderen Tauchern begleitet und stand unter der Anleitung von Tauchlehrern, die während des Ausflugs im Wasser waren. Die Tauchgruppe operierte von einem vor Anker liegenden Boot aus, um den Meeresboden zu erkunden.
Berichtete Tauchtiefen und medizinischer Notfall
Die Notrufmeldungen enthielten unterschiedliche Angaben zur genauen Tiefe, in der sich der Taucher zum Zeitpunkt des Notfalls befand. Erste Koordinationsprotokolle vermerkten, dass der Taucher in einer Tiefe von etwa 25 Metern unter der Wasseroberfläche war. Im Gegensatz dazu deuteten Zeugenaussagen und Aussagen von Notdiensten in anderen Berichten darauf hin, dass der Taucher zusammen mit den Lehrern in etwa 35 Metern Tiefe operierte. In der Tiefe erlitt der 56-Jährige ein akutes medizinisches Problem. Während des Notrufs teilte ein Zeuge den Behörden mit, dass der Taucher unter Wasser eine plötzliche körperliche Krise erlitten habe, was auf einen möglichen epileptischen Anfall als Ursache seiner Notlage hindeutete.
- Rettungsdienste erhalten Alarmmeldung über einen Taucher in Not an der Cala Mochuela
- Begleiter bergen den Taucher aus dem Wasser und transportieren ihn an Bord eines Schlauchboots
- Rettungsteams von 061, Guardia Civil und Salvamento Marítimo versuchen Wiederbelebung
Evakuierung an Bord eines Schlauchboots
Unmittelbar nachdem sie bemerkten, dass der Taucher in schwerer Not war, leiteten seine Tauchpartner und die Lehrer eine Bergung unter Wasser ein. Die Gruppe brachte den bewusstlosen Mann an die Oberfläche und verlegte ihn auf ein aufblasbares Schlauchboot, das zur Expedition gehörte. Die Besatzung nutzte das Schlauchboot, um das Opfer über das Wasser und vom Tauchplatz weg zu transportieren, um die eintreffenden Rettungskräfte zu erreichen. Während das Boot unterwegs war, hielten die Zeugen vor Ort Telefonkontakt mit der Notrufzentrale, um Updates zum Zustand des Tauchers zu geben und einen Treffpunkt mit den terrestrischen und maritimen Rettungseinheiten zu koordinieren.
Einsatz von Rettungskräften und Rettungsbemühungen
Die Notrufzentrale 112 Andalucía erhielt ab etwa 11:00 Uhr am Samstag mehrere Anrufe mit der Bitte um dringende Hilfe für den Taucher. Als Reaktion darauf mobilisierte die Koordinationsstelle einen Einsatz unter Beteiligung mehrerer regionaler und lokaler Behörden. Der Rettungseinsatz umfasste Krankenwagen und medizinisches Personal des Centro de Emergencias Sanitarias 061, Beamte der Guardia Civil, Seenotrettungsboote von Salvamento Marítimo, Zivilschutzkräfte von Protección Civil sowie örtliche kommunale Stranddienste. Die Rettungskräfte trafen auf das Schlauchboot und versuchten Wiederbelebungsmaßnahmen an dem Taucher. Trotz des Eintreffens spezialisierter medizinischer Fachkräfte und Rettungsteams konnten die Helfer sein Leben nicht retten, und der 56-jährige Mann wurde noch am Unfallort für tot erklärt.


