
Vater ertrinkt im italienischen Tagliamento-Fluss nach Schwimmen mit der Familie; ein Kind in kritischem Zustand
Ein aserbaidschanischer Mann wurde von einer starken Strömung erfasst, während er mit seiner Frau und zwei kleinen Töchtern nahe der A4-Brücke bei Ronchis di Latisana schwamm. Retter konnten die Mutter und beide Mädchen retten, aber eine Tochter schwebt in sehr ernstem Zustand.
Der Vorfall
Gegen 16 Uhr am Samstag, dem 11. Juli 2026, betrat eine vierköpfige Familie den Tagliamento-Fluss bei Ronchis di Latisana in der Provinz Udine, nahe der Grenze zwischen Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Der Mann, von Adnkronos als aserbaidschanischer Staatsbürger identifiziert, war mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern unterwegs. Die Stelle unter der Brücke der A4-Autobahn ist ein beliebtes Badegebiet, aber das Wasser hatte an diesem Nachmittag eine starke Strömung. Innerhalb weniger Augenblicke gerieten alle vier in größte Not und konnten sich nicht über Wasser halten. Passanten, die sie kämpfen sahen, wählten die einheitliche Notrufnummer 112, was einen großen Rettungseinsatz auslöste.
Rettungs- und Suchaktionen
Feuerwehrleute aus Latisana waren als erste vor Ort und konnten die Frau und beide Töchter aus dem Wasser ziehen, während sie noch um Luft rangen. Die drei wurden dem medizinischen Personal des Suem 118 übergeben. Eine der Töchter befand sich ersten Berichten zufolge in sehr ernstem Zustand. Die Mutter, in Sicherheit, alarmierte die Feuerwehr, dass ihr Ehemann noch vermisst werde. Daraufhin wurde die Suche intensiviert: Der Hubschrauber Drago, der mit zwei Tauchern an Bord von Venedig aus eingesetzt wurde, durchkämmte den Fluss von oben; Spezialtaucher aus Venedig und Triest sowie ein Schlauchboot des Teams aus Portogruaro arbeiteten im Wasser. Die Leiche des Mannes wurde kurz darauf gefunden. Die Carabinieri des Provinzkommandos von Udine bestätigten die Bergung.
- Verstorben
- 1 Personen
- Kritischer Zustand
- 1 Personen
- Unverletzt
- 2 Personen
Die gesamte Aktion dauerte weniger als zwei Stunden. Der Alarm wurde kurz vor 16:00 Uhr ausgelöst, und die Leiche wurde geborgen, bevor die Nachricht von der Tragödie um etwa 15:44 Uhr bekannt wurde, wie die erste Rai-Nachrichtensendung berichtete.
- Familie betritt den Tagliamento-Fluss zum Schwimmen.
- Starke Strömung bringt alle vier in Bedrängnis.
- Zeugen nahe der A4-Brücke melden Personen in Not.
- Frau und zwei kleine Töchter aus dem Wasser gezogen; ein Kind in kritischem Zustand.
- Hubschrauber Drago und Taucher aus Venedig und Triest durchsuchen den Fluss.
- Taucher bergen die Leiche des Mannes; Carabinieri bestätigen den Tod.
Opfer und Überlebende
Der Verstorbene ist ein Mann aserbaidschanischer Herkunft. Seine Frau und die beiden Mädchen wurden gerettet, aber der Zustand einer Tochter bleibt sehr ernst, wie Quellen der Feuerwehr und des Suem 118 berichteten. Das andere Kind war offenbar unverletzt, wenn auch unter Schock. Aus Gründen des Datenschutzes wurden keine Namen veröffentlicht. Die Familie war an den Fluss gekommen, um einen Sommernachmittag zu verbringen, ohne zu ahnen, dass die Strömung so gefährlich sein würde.
Hintergrund und Reaktionen
Der Tagliamento ist einer der größten Wasserläufe Nordostitaliens, und seine Strömung kann sich schnell ändern. Die Stelle bei Ronchis di Latisana, direkt unter der Autobahnbrücke, ist ein bekannter Erholungsort, unterliegt aber auch tückischen Strömungen. Der gesamte Abschnitt von Latisana bis zur Grenze zu Venetien bleibt trotz der Risiken beliebt. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und könnte eine routinemäßige Untersuchung einleiten, obwohl kein Fremdverschulden vermutet wird.


