Diplomatie · Damaskus und Golanhöhen
Syriens Al-Sharaa drängt auf Sicherheitsabkommen mit Israel, ohne den Anspruch auf die Golanhöhen aufzugeben
Ahmed al-Sharaa sagte gegenüber Al Jazeera, Syrien arbeite mit einer Gruppe von Staaten an einer Grenzsicherheitsvereinbarung, die den Weg zu einem umfassenderen Frieden ebnen könnte, während UN-Generalsekretär António Guterres forderte, dass Israel die Verstöße gegen das Truppenentflechtungsabkommen von 1974 einstellt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, DIE WELT, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Al-Sharaa sagte am 26. Juli 2026 gegenüber Al Jazeera, Syrien arbeite mit mehreren Staaten an einer Sicherheitsvereinbarung mit Israel, die zu einem umfassenden Frieden führen könnte.
António Guterres, bei seinem ersten UN-Chefbesuch in Syrien seit 2009, bezeichnete israelische Verstöße gegen das Truppenentflechtungsabkommen von 1974 als inakzeptabel und erklärte, die Golanhöhen seien syrisches Territorium.
Israel und Syrien richteten Anfang Januar einen von den USA überwachten Kanal ein, um Geheimdienst-, Sicherheits- und Handelsfragen zu koordinieren, wobei Sicherheitsgespräche bereits im September 2025 bestätigt wurden.
Al-Sharaa sagte, es würden keine militärischen Interventionen im Libanon erwogen, und distanzierte seine Regierung von der Hisbollah, einem vom Iran unterstützten Feind während des Bürgerkriegs.
Al-Sharaa sagte, das Drängen auf ein Sicherheitsabkommen bedeute nicht, dass Syrien seinen Anspruch auf die Golanhöhen aufgebe, die 1967 von Israel besetzt und 1981 annektiert wurden.
- Sep. 2025Beide Seiten bestätigen Gespräche über die Regelung der Truppenpräsenz an der Grenze.
- Jan. 2026Von den USA überwachter Kommunikationskanal für Geheimdienst-, Sicherheits- und Handelskoordination eingerichtet.
- 26. Juli 2026Al-Sharaa sagt Al Jazeera, Syrien suche über eine Gruppe von Staaten ein Sicherheitsabkommen mit Israel.
Der Vorschlag
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa erklärte, seine Regierung strebe aktiv ein Sicherheitsabkommen mit Israel an und arbeite mit mehreren anderen Ländern daran. In einem Interview mit Al Jazeera am 26. Juli 2026 sagte er, ein solches Abkommen könne zu einem umfassenden Frieden zwischen den beiden Staaten führen, die sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand befinden und nie einen Friedensvertrag unterzeichnet haben. Die Vereinbarung würde die Präsenz syrischer und israelischer Truppen sowie Sicherheitskräfte im Grenzgebiet regeln. Al-Sharaa betonte, das Bemühen bedeute nicht, dass Syrien seinen Anspruch auf die Golanhöhen aufgebe.
Regionale Haltung
Al-Sharaa sagte, seine Regierung erwäge keine militärischen Interventionen im Libanon. Die Aussage erfolgte, nachdem US-Präsident Trump Syrien aufgefordert hatte, sich mit der Hisbollah zu „befassen“. Die vom Iran unterstützte libanesische Miliz und al-Sharaa waren während des syrischen Bürgerkriegs Gegner.
UN-Widerstand
Das Interview fiel mit dem ersten Besuch eines UN-Generalsekretärs in Syrien seit 2009 zusammen. António Guterres forderte die Achtung der Souveränität und territorialen Integrität Syriens. Er erklärte die israelischen Verstöße gegen das Truppenentflechtungsabkommen von 1974 für inakzeptabel und forderte deren Einstellung. Am Sonntag beschossen israelische Streitkräfte Gebiete in Syrien und zerstörten einen Transformator, wie die syrische Staatsagentur Sana berichtete.
„Ich möchte die internationale Gemeinschaft daran erinnern, dass die Golanhöhen syrisches Territorium sind.“
Der Kommunikationskanal
Israel und Syrien vereinbarten Anfang Januar 2026 die Einrichtung eines Kommunikationskanals unter US-Aufsicht. Er sollte die Koordination in den Bereichen Geheimdienst, Sicherheit und Handel ermöglichen, Streitigkeiten beilegen und Missverständnisse vermeiden. Im September 2025 bestätigten beide Seiten Gespräche über eine Sicherheitsvereinbarung zur Regelung der Truppenstationierung an der Grenze.
Realität nach Assad
Nachdem ein von al-Sharaas sunnitisch-islamistischer HTS-Miliz angeführtes Rebellenbündnis im Dezember 2024 Präsident Baschar al-Assad gestürzt hatte, rückten israelische Streitkräfte in Syrien ein und besetzten strategische Gebiete, darunter die UN-entmilitarisierte Zone auf syrischem Territorium und die syrische Seite des Berges Hermon, der Damaskus überblickt. Israel erklärte, es habe gehandelt, um ein Sicherheitsvakuum an seiner Nordgrenze zu verhindern und zu verhindern, dass sich dort vom Iran unterstützte Milizen oder islamistische Gruppen niederlassen. Israelische Streitkräfte greifen weiterhin Ziele in Syrien an, um Waffenlager und militärische Ausrüstung zu zerstören.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tvRegelung für Grenzgebiet: Syriens Übergangspräsident will Abkommen mit Israel
- DIE WELTSyriens Präsident: "Wir vermeiden Konfrontationen" - Al-Scharaa will Sicherheitsabkommen mit Israel
- watson.ch/Syriens Übergangspräsident bemüht sich um Vereinbarung mit Israel
- ZEIT ONLINEKrieg in Nahost: Syriens Regierung strebt Sicherheitsabkommen mit Israel an
- Ahmed al-Sharaa
- Syriens Übergangspräsident, ehemaliger Anführer des HTS-Rebellenbündnisses, das Baschar al-Assad im Dezember 2024 stürzte.
- António Guterres
- Generalsekretär der Vereinten Nationen, absolvierte am Wochenende des 26. Juli 2026 seinen ersten Besuch in Syrien seit 2009.
- Orte
- Damaskus, Washington, D.C.
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