
Titelverteidigerin Iga Swiatek von Alexandra Eala in der dritten Runde von Wimbledon ausgeschaltet
Die Weltranglistendritte und Titelverteidigerin Iga Swiatek ist in der dritten Runde von Wimbledon gegen die an Nummer 32 gesetzte Philippinerin Alexandra Eala mit 7:6 (11/9), 6:2 ausgeschieden – an einem Tag der Überraschungen, an dem auch Elena Rybakina und Amanda Anisimova die Segel streichen mussten.
Titelverteidigerin scheitert
Iga Swiateks Titelverteidigung in Wimbledon endete am Samstag abrupt, als sie auf dem Centre Court mit 7:6 (11/9), 6:2 gegen Alexandra Eala verlor. Die Partie dauerte zwischen 2 Stunden 14 Minuten und 2 Stunden 15 Minuten. Swiatek, die Weltranglistendritte und sechsmalige Grand-Slam-Siegerin, hatte ein Major zuletzt bei Wimbledon 2024 so früh verlassen.
Ich wollte im zweiten Satz präsent sein. Ich habe zu Beginn ein paar unerzwungene Fehler gemacht. Dann hatte ich das Gefühl, dass sie immer langsamer aufschlug, und es wurde für mich immer schwieriger, ihre Aufschläge zurückzuspielen.
Die Polin gelang im ersten Satz das erste Break, gab den Vorteil aber sofort wieder ab. Eala servierte anschließend bei 5:4 zum Satzgewinn und hatte einen Satzball, doch Swiatek erzwang ein Tiebreak. Swiatek erspielte sich im Tiebreak zwei eigene Satzbälle, konnte diese aber nicht verwerten, und Eala sicherte sich den Satz mit 11:9 nach zwei unerzwungenen Fehlern von Swiatek, die insgesamt 44 unerzwungene Fehler beging.
- Swiatek gelingt früh im ersten Satz ein Break.
- Eala breakt sofort zurück zum Ausgleich.
- Bei 5:4 serviert Eala zum Satzgewinn und hat einen Satzball, den Swiatek abwehrt.
- Swiatek erspielt sich zwei Satzbälle im Tiebreak, kann diese aber nicht verwerten.
- Eala gewinnt das Tiebreak mit 11:9 nach zwei unerzwungenen Fehlern von Swiatek.
- Eala gewinnt die ersten vier Spiele des zweiten Satzes.
- Swiatek breakt zurück und hält ihren Aufschlag zum 4:2.
- Eala serviert den zweiten Satz mit 6:2 und das Match aus.
Ein Durchbruch für Eala
Die 21-jährige Philippinerin, die auf Rang 32 geführt wird, war zuvor nie über die zweite Runde eines Grand Slams hinausgekommen. Nach dem Sieg war sie auf dem Platz in Tränen aufgelöst.
Ich bin in der zweiten Woche eines Grand Slams, das ist unglaublich.
Eala trifft im Achtelfinale auf Italiens Jasmine Paolini, die an Nummer 13 gesetzte Spielerin. Paolini besiegte Maria Sakkari in etwas mehr als einer Stunde mit 6:1, 6:2.
Weitere Topgesetzte stürzen
Die Weltranglistenzweite Elena Rybakina, Wimbledonsiegerin von 2022, unterlag der Belgierin Elise Mertens, der an Nummer 27 gesetzten Spielerin, mit 7:6 (7/4), 6:1. Rybakina hätte mit einem tiefen Lauf die Chance auf die WTA-Weltranglistenführung gehabt, scheiterte aber wie im Vorjahr in derselben Runde. Amanda Anisimova, die letztjährige Finalistin und an Nummer sechs gesetzte Spielerin, verlor mit 3:6, 6:2, 6:3 gegen ihre Landsfrau Madison Keys, die an Nummer 22 gesetzte Spielerin und Siegerin der Australian Open 2025.
Favoriten der Herren kommen weiter
Bei den Herren gewannen der jüngste Roland-Garros-Sieger Alexander Zverev und die Weltranglistenfünfte Alex De Minaur ihre Drittrundenpartien und halten die Spitze des Tableaus intakt.
Wie es weitergeht
Swiateks Grand-Slam-Bilanz 2026 lautet nun Viertelfinale bei den Australian Open, Achtelfinale in Roland Garros und ein Ausscheiden in der dritten Runde in Wimbledon. Sie wartet weiterhin auf ihren ersten Titel in dieser Saison. Eala wiederum trägt die philippinischen Hoffnungen erstmals in die zweite Woche eines Majors.


