
Leiche des vermissten Windsurfers nach viertägiger Suche in der Putziger Bucht bei Chałupy gefunden
Ein 35-jähriger Windsurfer aus Bydgoszcz, der am 11. August nach dem Start in Chałupy auf der Halbinsel Hel verschwunden war, wurde am 15. August tot etwa 50 Meter vom Ufer entfernt gefunden. Damit endete eine viertägige, behördenübergreifende Suche.
Verschwinden
Ein 35-jähriger Windsurfer aus Bydgoszcz, von FAKT24 als Tom identifiziert, verschwand am Dienstag, dem 11. August, nachdem er in Chałupy auf der Halbinsel Hel Windsurfausrüstung gemietet und auf die Putziger Bucht hinausgefahren war. Die Quellen unterscheiden sich im genauen Zeitablauf: Super Express berichtet, er habe die Ausrüstung gegen 12:30 Uhr gemietet, während FAKT24 die Anmietung auf etwa 14:30 Uhr datiert. Sein Brett wurde später am Strand von Chałupy gefunden, wobei Polsat News die Entdeckung gegen 14:30 Uhr meldet und Super Express sie auf irgendwann nach 14:00 Uhr datiert. Vom Surfer selbst fehlte jede Spur. RMF24 und Dziennik Bałtycki beschrieben den Mann unter Berufung auf TVP3 Gdańsk als etwa 40 Jahre alt, während die meisten anderen Quellen sein Alter mit 35 angaben.
Umgehend wurde eine behördenübergreifende Suche vom Land, vom Wasser und aus der Luft eingeleitet. Der Maritime Such- und Rettungsdienst (SAR), die Wasserwacht WOPR, die Polizei, der Grenzschutz und ein Marine-Hubschrauber vom Stützpunkt Gdingen beteiligten sich. Die SAR beendete ihren ersten Einsatz noch vor 21:00 Uhr am Dienstag, woraufhin die Polizei des Kreises Puck die Suche eigenständig fortsetzte, Überwachungsaufnahmen aus der Gegend auswertete, Zeugen befragte und alle eingehenden Informationen überprüfte, die zur Lokalisierung des Vermissten beitragen konnten.
Entdeckung
Am Samstag, dem 15. August, um 10:13 Uhr ging beim Maritimen Rettungskoordinierungszentrum eine Meldung über eine im Wasser treibende Leiche nahe Chałupy ein, etwa 50 Meter vom Ufer entfernt. Zwei Minuten später, um 10:15 Uhr, wurde ein SAR-Einsatz gestartet, der Retter von der Küstenrettungsstation in Władysławowo und das Rettungsboot R-43 entsandte. Die Besatzung der R-43 bestätigte den Fund der Leiche um 10:54 Uhr. Sie wurde gesichert und zum Ufer transportiert, wo sie um 11:01 Uhr der Polizei übergeben wurde. Ein Staatsanwalt wurde ebenfalls benachrichtigt und war vor Ort.
Identität bestätigt
Erste Medienberichte spekulierten, dass es sich bei der Leiche um den vermissten Surfer handeln könnte, doch die Polizei des Kreises Puck warnte, dass eine Bestätigung zu diesem Zeitpunkt noch ausstehe. Am Samstagabend bestätigte die Polizei die Identität. Die Pressesprecherin, Polizeihauptkommissarin Agnieszka Selewska vom Polizeipräsidium des Kreises Puck, teilte der Polnischen Presseagentur mit, dass die Identität bestätigt worden sei und dass weitere Ermittlungen unter der Aufsicht eines Staatsanwalts durchgeführt würden.
Die Identität des Mannes, dessen Leiche aus dem Wasser geborgen wurde, ist bestätigt. Es handelt sich um die Person, nach der wir gesucht haben. Weitere Ermittlungen werden unter der Aufsicht des Staatsanwalts durchgeführt.
- 35-jähriger Windsurfer aus Bydgoszcz mietet Ausrüstung in Chałupy und fährt auf die Putziger Bucht hinaus; Quellen uneinig über Uhrzeit (12:30 Uhr laut Super Express, 14:30 Uhr laut FAKT24)
- Surferbrett am Strand von Chałupy gefunden; behördenübergreifende Suche beginnt
- SAR beendet ersten Einsatz; Polizei des Kreises Puck setzt Suche mit Überwachungsaufnahmen und Zeugenbefragungen fort
- Maritimes Rettungskoordinierungszentrum erhält Meldung über etwa 50 Meter vom Ufer entfernt treibende Leiche nahe Chałupy
- SAR-Einsatz beginnt; Retter der Küstenrettungsstation Władysławowo und Rettungsboot R-43 entsandt
- Besatzung der R-43 bestätigt Fund der Leiche im Wasser
- Leiche zum Ufer transportiert und der Polizei übergeben; Staatsanwalt benachrichtigt
- Polizei bestätigt, dass es sich bei der Leiche um den vermissten Surfer handelt; weitere Ermittlungen unter Aufsicht des Staatsanwalts
Sucheinsatz
Die Suche erstreckte sich über vier volle Tage, von Dienstag, dem 11. August, bis Samstag, dem 15. August. Mehrere Behörden waren zu Lande, zu Wasser und aus der Luft beteiligt. Der SAR-Dienst, die WOPR, die Polizei und der Grenzschutz waren alle beteiligt, wobei ein Marine-Hubschrauber vom Stützpunkt Gdingen aus Luftabtastungen des ausgewiesenen Gebiets durchführte. Nachdem die SAR den Betrieb am ersten Abend eingestellt hatte, setzte die Polizei des Kreises Puck die Suche eigenständig fort, wertete Aufzeichnungen der Überwachungskameras aus und befragte Zeugen. Die Leiche wurde schließlich in der Nähe des Ortes gefunden, an dem der Surfer zuletzt gesehen worden war, etwa 50 Meter von der Küste von Chałupy entfernt.


