Einsatzkräfte setzen Drohnen und Suchtrupps für vermissten 86-Jährigen in La Alberca ein
Rettungskräfte setzten Bodenfreiwillige, Guardia-Civil-Patrouillen und Wärmebilddrohnen ein, nachdem am Samstag ein 86-jähriger Mann in La Alberca verschwunden war.
Vermisster in La Alberca
Die Rettungsdienste in der Provinz Salamanca haben am Samstag, den 22. August 2026, eine aktive Suchaktion eingeleitet, nachdem ein 86-jähriger Mann in der Gemeinde La Alberca verschwunden war. Die Person wurde am Mittag als vermisst gemeldet, woraufhin die örtliche Polizei die umliegenden Gebiete untersuchte. Das Einsatzleitzentrum der Guardia Civil (COS) in Salamanca setzte gegen 15:20 Uhr eine Notfallmeldung an das Koordinationszentrum für Notfälle von Kastilien und León ab, um die Situation zu melden. Nachdem der Anruf einging, der bestätigte, dass der Achtzigjährige nicht aufgefunden werden konnte, etablierten die regionalen Notfallbehörden eine integrierte Reaktion. Das Koordinationszentrum für Notfälle übernahm die operative Leitung, um die Einsatzkräfte vor Ort zu steuern und die Zusammenarbeit zwischen kommunalen und regionalen Diensten in der Provinz zu koordinieren.
Mobilisierung der Bodensuchtrupps
Bereits am frühen Samstagnachmittag aktivierte die Behörde für Zivilschutz und Notfälle mehrere Einsatzteams, um die bereits vor Ort tätigen Guardia-Civil-Beamten zu unterstützen. Die Behörde mobilisierte Freiwillige Zivilschutzverbände aus drei benachbarten Gemeinden: Guijuelo, Béjar und Serradilla del Llano. Diese freiwilligen Sucher arbeiteten den gesamten Samstagnachmittag mit den Einsatzkräften der Guardia Civil zusammen und führten systematische Suchdurchgänge entlang von Wegen, Randzonen und ländlichem Gelände in und um La Alberca durch. Das Bodenpersonal führte mehrere Stunden lang intensive Inspektionen der festgelegten Suchsektoren durch. Trotz des koordinierten Einsatzes der Freiwilligengruppen und Polizeistreifen endete die Nachmittagssuche ohne Erfolg: Der vermisste 86-Jährige wurde nicht gefunden und seine Bewegungsrichtung konnte nicht ermittelt werden.
- Ein 86-jähriger Mann verschwindet in La Alberca.
- Guardia Civil alarmiert das regionale Koordinationszentrum für Notfälle.
- Freiwillige Zivilschutzeinheiten aus Guijuelo, Béjar und Serradilla del Llano werden für Bodensuchen mobilisiert.
- Die Fénix-Drohneneinheit wird mit zwei Piloten und Wärmebildkameras für nächtliche Suchaktionen aktiviert.
- Zusätzliche Ressourcen der Behörde für Zivilschutz und Notfälle sollen sich der Suche anschließen.
Nächtlicher Einsatz von Wärmebilddrohnen
Als das Tageslicht schwand und die Bodensuchen am späten Samstagnachmittag keine positiven Ergebnisse lieferten, änderte das Koordinationszentrum für Notfälle seinen taktischen Plan, um die Einsätze über Nacht aufrechtzuerhalten. Die regionale Notfallbehörde aktivierte die Fénix-Drohneneinheit und entsandte zwei spezialisierte Drohnenpiloten in das Einsatzgebiet in La Alberca. Die unbemannten Luftplattformen der Einheit waren mit Wärmebildkameras ausgestattet, die dazu entwickelt wurden, Wärmesignaturen in der Dunkelheit zu erkennen. Diese Luftfähigkeit ermöglichte es dem Rettungsteam, offene Felder, ländliche Gebiete und unebenes Gelände in den Nachtstunden zu überwachen. Die Überwachung mit Wärmebildkameras verschaffte Sicht in Bereiche, in denen die nächtliche Bodensuche durch die Dunkelheit behindert wurde.
Verstärkung für die Einsätze am Sonntag
Die Notfallbehörden setzten die Einsätze über Nacht fort, während sie für den Sonntagmorgen, den 23. August 2026, eine erweiterte Suchfläche organisierten. Die Behörde für Zivilschutz und Notfälle von Kastilien und León plante die Entsendung zusätzlicher materieller Ressourcen und Einsatzkräfte, um das Gebiet bei Tagesanbruch zu verstärken. Diese geplanten Verstärkungen werden sich den laufenden Bemühungen der Guardia Civil, der Fénix-Drohneneinheit und der freiwilligen Zivilschutzeinheiten von Guijuelo, Béjar und Serradilla del Llano anschließen. Das Koordinationszentrum für Notfälle leitet weiterhin alle Boden- und Lufteinsätze, verfolgt die Feldberichte und verfeinert die Suchperimeter, während der behördenübergreifende Einsatz in La Alberca bis zum Sonntag andauert.

