Kurz gefasst
Der DWD warnt am Abend des Freitag, 23. Oktober, zwischen Rheinland und Emsland vor schweren Sturmböen bis 100 km/h, in den Bergen sind bis zu 110 km/h möglich.
Sturm Manja bringt am Sonntag, 25. Oktober, schwere Sturmböen an die Küstenregionen, und die Prognostiker von N-tv sagen, das Risiko einer Sturmflut steige, wenn der Wind stärker auf West dreht.
Der NDR erwartet das Windmaximum an der Nordseeküste in der Nacht zum Montag, 26. Oktober, mit schweren Sturmböen und an exponierten Stellen zeitweise orkanartigen Böen.
Der NDR berichtet, dass viele Verbindungen nach Helgoland ausfallen, darunter der Halunder Jet, der am Wochenende des 24. und 25. Oktober gar nicht fährt.
- Nacht zum 25. Oktober 2026Das zweite Tief zieht heran, mit kräftigen Schauern und stürmischem Wind
- 25. Oktober 2026Sturm Manja bringt schwere Sturmböen an die Küsten und vereinzelte Gewitter
- Nacht zum 26. Oktober 2026Windmaximum an der Nordseeküste, mit schweren Sturmböen
Höhepunkt am Freitagabend
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Freitag, 23. Oktober, mit einem von Westen heranziehenden Sturmtief, dessen stärkste Böen am Abend eintreffen. Die Warnungen für den Abend reichen vom Rheinland bis ins Emsland, wo schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich sind, in den Bergen Böen bis 110 km/h. Ab Mittag frischt der Wind im Westen und Südwesten auf, mit verbreiteten Böen von 55 bis 75 km/h und Böen der Stärke 10 Beaufort über der offenen Nordsee. Der Höhepunkt reicht bis in die erste Nachthälfte, erst in der zweiten Hälfte lässt der Wind nach. Die Warnstufen können sich im Tagesverlauf noch ändern, maßgeblich bleibt die offizielle Warnkarte des DWD. Robert Hausen, Meteorologe beim DWD, sagt, der Wind bringe eine erhöhte Gefahr durch herabfallende Äste und umherfliegende Gegenstände.
„Es besteht eine erhöhte Gefahr durch herabfallende Äste und umherfliegende Gegenstände.“
- Rheinland bis Emsland
- 100 km/h
- Westliche Regionen
- 85 km/h
- Berge
- 110 km/h
Daten aus dem Artikeltext
Samstag und das zweite Tief
Zwei Sturmtiefs sind im Spiel. Luise entstand über dem östlichen Atlantik und heißt international Austen, ihr folgt Manja am Sonntag, 25. Oktober. Am Samstag, 24. Oktober, lässt der Wind etwas nach, bleibt aber stürmisch, im Nordosten regnet es weiter, im Westen und Süden scheint die Sonne. Wetter.com erwartet an diesem Tag Höchstwerte von 10 bis 13 Grad, nach bis zu 17 Grad am Freitag. In der Nacht zum Sonntag erreicht der äußere Rand von Manja Norddeutschland, ein DWD-Meteorologe bezeichnet das zweite System als Orkantief.
Sonntag und der Höhepunkt an der Nordsee
Manja bringt am Sonntag, 25. Oktober, schwere Sturmböen an die Küstenregionen, und die Prognostiker von N-tv sagen, das Risiko einer Sturmflut steige, wenn der Wind stärker auf West dreht. Schauer und vereinzelte Gewitter sind möglich, während der Regen im Südosten in Hochlagen wie Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald bis zu 80 Liter pro Quadratmeter erreichen kann. Lutz Beckebanze, Meteorologe beim DWD, sagte dem NDR, der Sonntag werde in ganz Norddeutschland stürmisch.
„Der Sonntag wird dann in ganz Norddeutschland stürmisch.“
Der Wind soll an der Nordseeküste in der Nacht zum Montag, 26. Oktober, seinen Höhepunkt erreichen, mit schweren Sturmböen und an exponierten Stellen orkanartigen Böen. Schwere Sturmböen an der mecklenburgischen Ostseeküste sind zur selben Zeit nicht ausgeschlossen.
Fähren und Laub
Der Schiffsverkehr wird zuerst auf den Inseln getroffen. Der NDR berichtet, dass viele Verbindungen nach Helgoland ausfallen und der Halunder Jet am Wochenende gar nicht fährt, Reisende müssen umbuchen. Der DWD nennt Helgoland als besonders vom Orkantief betroffen. Die Berliner Zeitung weist zudem darauf hin, dass die meisten Laubbäume Ende Oktober noch volles Laub tragen, was dem Wind ein Vielfaches der Angriffsfläche einer kahlen Krone bietet. Garten- und Balkonmöbel sollten vor dem Abend des 23. Oktober gesichert werden.