22-jährige Studentin stirbt nach Sturz aus dem dritten Stock an der Guardia di Finanza-Schule in L'Aquila
Die 22-jährige Erstsemesterstudentin stürzte am Mittwochnachmittag aus dem Fenster ihres Zimmers und erlag in der Nacht im Krankenhaus San Salvatore ihren schweren Kopf- und Beckenverletzungen.
Der Sturz
Am Mittwochnachmittag gegen 17:00 Uhr stürzte eine 22-jährige Erstsemesterstudentin der Scuola Ispettori e Sovrintendenti della Guardia di Finanza in Coppito, einem Ortsteil von L'Aquila, aus dem Fenster ihres Zimmers im dritten Stock. Der Fall betrug mindestens 12 Meter. Rettungskräfte trafen schnell ein, stabilisierten sie vor Ort und brachten sie ins Krankenhaus San Salvatore in L'Aquila.
Medizinische Bemühungen und Tod
Sie wurde in kritischem Zustand mit schweren Kopf- und Beckenverletzungen eingeliefert. Ärzte führten eine Notoperation durch, aber ihr Zustand blieb hoffnungslos. Sie starb in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli. Die Schule hatte erst wenige Tage zuvor die traditionelle 'consegna delle fiamme'-Zeremonie abgehalten, die ihren offiziellen Eintritt als allieva maresciallo markierte.
## Ermittlungen
Die Behörden haben eine Untersuchung der Sturzursache eingeleitet. Laut Rai-Nachrichten wird eine freiwillige Handlung nicht ausgeschlossen. Weitere Details wurden nicht veröffentlicht.
- 22-jährige Studentin stürzt aus dem Fenster ihres Zimmers im dritten Stock der Guardia di Finanza-Schule in Coppito.
- Rettungskräfte treffen ein, stabilisieren sie vor Ort und bringen sie eilig ins Krankenhaus San Salvatore in L'Aquila.
- Wird einer Notoperation wegen schwerer Kopf- und Beckenverletzungen unterzogen.
- Stirbt in der Nacht im Krankenhaus San Salvatore trotz medizinischer Bemühungen.
Die problematische Geschichte der Schule
Die Guardia di Finanza-Schule war bereits in frühere Skandale verwickelt. Im Jahr 2024 wurde ein 32-jähriger Hauptmann und Ausbilder beschuldigt, eine 24-jährige Studentin vergewaltigt zu haben, nachdem er sie mit dem Versprechen von Prüfungsantworten in sein Haus gelockt hatte. Drei Hauptmänner wurden letztendlich untersucht. Im Frühjahr 2025 tauchten Vorwürfe von Misshandlung und Schikanierung von Studenten auf, die jedoch von den Gewerkschaften Usif und Siaf als falsch und auf die Schaffung eines 'Medienprangers' abzielend zurückgewiesen wurden.
Was als Nächstes passiert
Eine für Montag geplante Zeremonie zur Verabschiedung der Drittsemesterstudenten könnte als Zeichen der Trauer verschoben oder abgesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.

