Stromnetz · Santa Cruz de La Palma und Breña Baja

La Palma verliert Inselweit den Strom – Starkregen bringt höchste Warnstufe auf den Kanaren

Ein genereller Ausfall des Stromsystems hat am Montag, 2. November, die gesamte Insel La Palma vom Netz genommen, während Starkregen die Ostseite der Insel in die höchste Alarmstufe versetzte. Nach dem jüngsten Update von Endesa warteten 42.391 Kunden noch auf Versorgung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaVanguardia und eldiario.es. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Santa Cruz de La Palma, Breña Baja · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Die höchste Regenwarnstufe tritt für die Ostseite von La Palma in Kraft.
  2. 2.11.Eine Hochspannungsleitung, die REE reparierte, geht laut Endesa außer Betrieb.
  3. 2.11.Der Blackout beginnt, so Endesa.
  4. 2.11.Genereller Ausfall des Stromsystems, so die Regierung der Kanarischen Inseln.

Inselweiter Stromausfall

Ein genereller Ausfall des Stromsystems traf La Palma am Montag, 2. November, und ließ die Insel ohne Strom zurück. Die Regierung der Kanarischen Inseln datierte den Ausfall auf 06:42 Uhr und erklärte, der Strom sei vollständig ausgefallen. Endesa nannte einen früheren Beginn um 06:38 Uhr und meldete 50.508 Kunden ohne Versorgung; die Wiederherstellung habe begonnen. Mehrere Einheiten des Kraftwerks Los Guinchos seien ans Netz gekoppelt worden, und der Netzbetreiber Red Eléctrica (REE) wartete darauf, dass das Kraftwerk wieder an das System angeschlossen wird. Ein späteres Update von Endesa zeigte 8.117 Kunden wieder versorgt und 42.391 weiter ohne Strom.

Stromkunden auf La Palma nach Angaben von EndesaKunden
Wieder versorgt
8117 Kunden
Weiter ohne Strom
42391 Kunden

Daten aus dem Artikeltext

Übertragungsfehler und Vorgeschichte

Den Ursprung des Vorfalls hatte Endesa noch nicht geklärt, verwies aber auf Gewitter im Zusammenhang mit einem Starkregenereignis. Die Leitung Guinchos-Valle, die als einzige Übertragungsleitung der Insel gilt und REE gehört, war nach einem Zwischenfall am frühen Morgen vor dem Blackout ausgefallen. Eine Hochspannungsleitung, die REE reparierte, sei seit 04:10 Uhr außer Betrieb gewesen, teilte Endesa mit; die Reparatur habe kurz vor dem Abschluss gestanden. REE erklärte, der Wiederherstellungsprozess habe begonnen und werde die Versorgung so schnell wie möglich zurückbringen. Der vorherige generelle Stromausfall auf La Palma ereignete sich am 10. Juni 2025; zwei weitere Ausfälle trafen die Insel im Mai jenes Jahres innerhalb von weniger als einer Woche.

Regenwarnungen

Die kanarische Regierung hob die Regenwarnung für die Ostseite von La Palma ab 02:00 Uhr am Montag auf die höchste Alarmstufe an – auf Grundlage von Informationen der staatlichen Wetterbehörde AEMET. Dort wurden 62 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und 138 Liter in zwölf Stunden gemessen. In der Nacht zum Montag mussten in Breña Baja und Breña Alta Wasser aus Häusern, Geschäftsräumen und überlaufenden Kanälen abgepumpt werden. Im Laufe des Montags senkte die Regionalregierung die Warnstufe für die Ostseite auf Alarmstufe, während der Rest von La Palma, El Hierro und La Gomera in der Alarmstufe blieb. Teneriffa und Gran Canaria blieben in der Vorwarnstufe; im Norden Gran Canarias waren um die Mittagszeit bis zu 15 Liter pro Quadratmeter pro Stunde möglich. Die Notfalldirektion warnte vor großer Unsicherheit darüber, wo, wie stark und wie lange der Regen fallen würde.

Reaktion von Regierung und Region

Spaniens Minister für Territorialpolitik und demokratisches Gedenken, Ángel Víctor Torres, schrieb im sozialen Netzwerk X, er verfolge die Lage.

„Ich verfolge die Entwicklung der Stürme auf den Kanaren und den Stromausfall, der sich gerade jetzt auf La Palma ereignet.“

Ángel Víctor Torres, Spanischer Minister für Territorialpolitik und demokratisches Gedenken

Torres fügte hinzu, die Zentralregierung stehe mit den Behörden und der kanarischen Regierung in Kontakt. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, erklärte, er verfolge die Lage genau, und meldete bislang keine Verletzten auf La Palma, wenngleich Regenwasser zu Zwischenfällen geführt habe. Er rief die Bevölkerung auf, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, unnötige Wege zu vermeiden, sich von überschwemmten Gebieten fernzuhalten und Fahrzeuge seltener zu nutzen sowie die Anweisungen des Notfallkoordinierungszentrums 112 Canarias zu befolgen. Die regionale Notfalldirektion rief die PLATECA-Warnstufe für die gesamte Insel aus – ein Status, der dazu dient, das Ereignis zu verfolgen, die beteiligten Stellen zu koordinieren und die Auswirkungen auf die Dienste der Daseinsvorsorge zu bewerten.

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