
Stettin bereitet die Bergung einer 250 kg schweren Weltkriegsbombe nahe der Anschlussstelle Kijewo vor
Pioniere in Stettin werden am Montagmorgen eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe bergen, was abschnittsweise Sperrungen und Umleitungen auf der Autobahn A6 und der Landesstraße 10 erzwingt.
Entdeckung nahe der Anschlussstelle Kijewo
Pioniere in Stettin werden eine unentdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bergen, nachdem sie in einem Waldgebiet am Stadtrand gefunden wurde. Die Bombe wurde am Freitag, dem 18. September 2026, in einem Waldstück nahe der Anschlussstelle Kijewo und der Szosa Stargardzka entdeckt. Technische Spezialisten untersuchten die Munition und bestätigten, dass die Bombe rund 250 Kilogramm wiegt. Da sich der Fundort unmittelbar neben wichtigen regionalen Verkehrsadern befindet, haben die Stadtverwaltung Stettin und die Einsatzkräfte einen umfassenden Bergungs- und Sicherheitsplan erstellt.
Sprengmeister-Einsatz und Zeitplan
Die Stadtverwaltung hat die Bergungsaktion für Montag, den 21. September 2026, angesetzt; die Arbeiten sollen gegen 10:00 Uhr beginnen. Pioniere werden die 250-Kilogramm-Munition bergen und zur sicheren Neutralisation abtransportieren. Kurz vor Beginn der Bergung werden Straßensperrungen und Verkehrsunterbrechungen eingeleitet, um die vorbeifahrenden Autofahrer zu schützen. Stadtbeamte betonten, dass die Beeinträchtigungen so kurz wie möglich gehalten würden, während die Kampfmittelbeseitiger die Bombe sichern.
Der Pressesprecher des Bürgermeisters von Stettin, Łukasz Kolasa, beschrieb am Sonntag den geplanten Zeitplan und die Verkehrssperrung.
Der Verkehr wird in alle Richtungen nahe der Anschlussstelle Kijewo und der Szosa Stargardzka angehalten. Dies geschieht einige bis gut zehn Minuten vor der Bergung der Bombe. Nach ersten Schätzungen könnten die Beeinträchtigungen etwa 30 Minuten dauern.
- Entdeckung einer 250 kg schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Wald nahe der Anschlussstelle Kijewo
- Stadtverwaltung Stettin kündigt Straßensperrungen und Umleitungsrouten an
- Pioniere beginnen Bergungsoperation zur Sicherung der unentdeckten Munition
Geplante Autobahn- und Landesstraßensperrungen
Die Bergungsaktion erfordert vorübergehende Verkehrssperrungen auf zwei wichtigen Verkehrsverbindungen, die Stettin und umliegende Gemeinden bedienen. Die Behörden werden den gesamten Fahrzeugverkehr in alle Richtungen nahe der Anschlussstelle Kijewo und auf der Landesstraße 10 (lokal als Szosa Stargardzka bezeichnet) anhalten. Zudem wird während des Einsatzes ein Abschnitt der Autobahn A6 zwischen der Anschlussstelle Dąbie und der Anschlussstelle Podjuchy gesperrt. Die Stadtverwaltung rief alle Autofahrer auf, Vorsicht walten zu lassen, mehr Reisezeit einzuplanen und die Anweisungen der entlang der betroffenen Strecken postierten Einsatzkräfte strikt zu befolgen.
Ausgewiesene Umleitungen für den lokalen Verkehr
Um den umgeleiteten Verkehr während der Straßensperrungen zu bewältigen, hat die Stadt vier separate Umleitungsrouten für Privat- und Nutzfahrzeuge eingerichtet. Autofahrer, die von Stargard auf der Landesstraße 10 kommen, folgen einer Ausweichroute über die Szosa Stargardzka, Profesora Żuka, Bałtycka, Tczewska, Irydowa, Goleniowska, Gierczak, Krzywoń, Gryfińska und Hangarowa. Eine zweite Umleitung leitet Fahrzeuge, die aus Richtung ulica Gdańska und Rondo Ułanów Podolskich kommen, über Gryfińska, Krzywoń, Gierczak, Goleniowska, Irydowa, Tczewska, Bałtycka und Profesora Żuka zurück zur DK10 in Richtung Stargard.
Fahrer auf der Autobahn A6 aus Richtung Goleniów werden an der Anschlussstelle Dąbie umgeleitet und fahren über Irydowa, Goleniowska, Gierczak, Krzywoń, Gryfińska, Batalionów Chłopskich, Granitowa und Radosna zum Rondo Żołnierzy Wyklętych, bevor sie die A6 in Richtung Kołbaskowo wieder erreichen. Der Verkehr aus Richtung Kołbaskowo auf der A6 Richtung Norden verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Podjuchy und nimmt den umgekehrten Korridor über Rondo Żołnierzy Wyklętych, Radosna, Granitowa, Batalionów Chłopskich, Gryfińska, Krzywoń, Gierczak, Goleniowska und Irydowa, um die A6 in Richtung Gdańsk wieder zu erreichen.

