Regierung · New York

Jane Fonda und Robert De Niro führen hochkarätiges Konzert in New York an: Verteidigung des First Amendment und Kritik an Trump sowie „feigen Konzernen“

In der New Yorker Town Hall prangerten Hollywood-Größen das an, was sie als systematische Angriffe auf die künstlerische Freiheit und unabhängige Medien unter der Regierung Trump bezeichnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Billboard, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Colleen Sturtevant, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 1947Gründung des Komitees zur Unterstützung der Hollywood Ten während der McCarthy-Ära
  2. Oktober 2025Jane Fonda belebt das Komitee nach Trumps Wahlsieg für eine zweite Amtszeit wieder
  3. 14.06.Konzert „Rise Up, Sing Out“ in der Town Hall, New York

Ein historisches Komitee wiederbelebt

Das Committee for the First Amendment wurde ursprünglich 1947 auf dem Höhepunkt der McCarthy-Ära gegründet, um die „Hollywood Ten“ zu unterstützen – eine Gruppe von Drehbuchautoren, die wegen mutmaßlicher kommunistischer Verbindungen auf die schwarze Liste gesetzt worden waren. Zu den Gründern gehörten Henry Fonda, Humphrey Bogart, Lauren Bacall und Danny Kaye. Im Oktober 2025 belebte Jane Fonda das Komitee wieder und verwies auf eine Demokratie, die nach Donald Trumps Wahlsieg für eine zweite Amtszeit „in Gefahr“ sei. Das Konzert am Sonntag war die bisher öffentlichkeitswirksamste Veranstaltung des Komitees.

Von der Bühne: Anschuldigungen und Aufrufe zum Handeln

Fonda kritisierte das, was sie als systematische Bemühungen zur Einschüchterung von Künstlern beschrieb. „Im Moment verletzen die Regierung und ihre Handlanger routinemäßig das First Amendment, um Künstler zum Schweigen zu bringen“, sagte sie und zählte die Schließung des Kennedy Centers, die Streichung von Fördermitteln für Museen und das National Endowment of the Arts, Bücherverbote sowie die Absetzung von TV-Moderatoren, die ihre Meinung äußern, auf. Sie nannte keine spezifischen Unternehmen, machte aber „feige Konzerne“ dafür verantwortlich, solche Handlungen zuzulassen. Fonda rief zu kreativem, gewaltfreiem Widerstand auf und sagte dem Publikum: „Wir stehen gemeinsam für die Verteidigung unseres Rechts auf freie Meinungsäußerung ein. Wenn sie einen von uns angreifen, dann, bei Gott, greifen sie uns alle an.“

„Es geht nicht um Demokraten oder Republikaner, oder um links oder rechts. Es geht um richtig oder falsch.“

Jane Fonda, Schauspielerin und Aktivistin

Unternehmenskomplizenschaft und Medienkonzentration

Fondas Bemerkungen über eine „ausgedünnte Kultur“ fielen nur zwei Tage, nachdem das US-Justizministerium die Übernahme von Warner Bros. Discovery, der Muttergesellschaft von CNN, durch Paramount genehmigt hatte. Kritiker befürchten, dass die Konzentration unter der Trump-freundlichen Familie Ellison die redaktionelle Unabhängigkeit des Senders beeinträchtigen könnte, der von Fondas verstorbenem Ex-Mann Ted Turner gegründet wurde. Die Schauspielerin warnte, dass solche Trends die Vielfalt der Standpunkte in Nachrichten und Kultur einschränken würden.

De Niros deutliche Zurechtweisung

Robert De Niro eröffnete seinen Auftritt mit einem Witz über den UFC-Kampf im Weißen Haus, der am selben Abend stattfand. Er bezeichnete Trump als „rassistischen, frauenfeindlichen, fremdenfeindlichen Tyrannen“ und rief, in Anspielung auf die jüngste Bemerkung des Präsidenten, er denke nicht über die finanzielle Situation der Amerikaner nach, wiederholt „Shut the fuck up“, während das Publikum in den Sprechchor einstimmte.

„Ich liebe kein Land, das von einem rassistischen, frauenfeindlichen, fremdenfeindlichen Tyrannen geführt wird.“

Robert De Niro, Schauspieler

Ein überparteiliches Plädoyer

Fonda betonte, dass das First Amendment für jeden gelte, unabhängig von der politischen Zugehörigkeit. „Diese Rechte sind für jeden da, für jeden. Und wir müssen sie für jeden verteidigen. Selbst wenn wir ihnen nicht zustimmen“, sagte sie. Der Abend bot zudem Auftritte von Bette Midler, Patti Smith und Rufus Wainwright sowie Gastauftritte von Julia Roberts und anderen Künstlern. Die zweieinhalbstündige Varieté-Show endete mit einem erneuten Appell an die Unterhaltungsindustrie, „vorauseilendem Gehorsam“ zu widerstehen und sich gemeinsam für die Verteidigung der Meinungsfreiheit einzusetzen.

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Quellen und Kontext

New York · Vereinigte Staaten

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