KI-generiert·Mehr erfahren
© Mediafax.ro
Diplomatie·vor 2 Std.

Trump behauptet, Starmer werde wegen Einwanderungs- und Energieversagens zurücktreten – Labour unter Druck

Donald Trump kündigte auf Truth Social an, dass Keir Starmer zurücktreten werde, und verwies auf Misserfolge in der Einwanderungs- und Energiepolitik, während der britische Premierminister versichert, dass er um den Verbleib an der Macht kämpfen werde.

Trumps Vorhersage

Am Sonntag schrieb der ehemalige US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass der britische Premierminister Keir Starmer „zurücktreten werde“. Trump beschuldigte den britischen Regierungschef, in zwei kritischen Bereichen schwer versagt zu haben: Einwanderung und Energie. Der Beitrag, der keine Beweise für eine direkte Kommunikation mit der Downing Street lieferte, wurde weithin als Reaktion auf Presseberichte und nicht als Insiderwissen angesehen.

Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten. Er hat in zwei sehr wichtigen Angelegenheiten schwer versagt – EINWANDERUNG UND ENERGIE. Ich wünsche ihm alles Gute!

Trumps Aussage richtete sich auch gegen andere europäische Staats- und Regierungschefs, darunter die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, der er schwache Positionen in der Energiesicherheit und Iran-Politik vorwarf. Meloni wies die Angriffe öffentlich als „sinnlos“ zurück.

Starmers Dementi und Druck

Starmer hatte bereits am Freitag bekräftigt, dass er um den Verbleib an der Macht kämpfen werde, nachdem sein wichtigster Labour-Rivale, der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, ins Parlament gewählt worden war. Die Downing Street erklärte, die Position des Premierministers sei unverändert und er beabsichtige nicht, das Mandat ungeachtet des politischen Drucks aufzugeben.

Handelsminister Peter Kyle beschrieb eine Phase der „Reflexion über politische Realitäten, Herausforderungen und Chancen“ für Starmer, betonte jedoch, dass es keine offiziellen Informationen über einen bevorstehenden Rücktritt oder einen Übergangszeitplan gebe.

Der Premierminister hat sich mit einer Vielzahl von Menschen getroffen, während er über politische Realitäten, Herausforderungen und Chancen nachdenkt.

Turbulenzen in der Labour-Partei

Der Premier sieht sich wachsender Unzufriedenheit in seiner Partei gegenüber. Gesundheitsminister Wes Streeting trat am 14. Mai zurück und warf Starmer mangelnde Vision vor. Verteidigungsminister John Healey schied am 11. Juni aufgrund eines Streits über die Militärausgaben aus und behauptete, die Regierung habe nicht ausreichend Mittel für die Verteidigung bereitgestellt. Diese Abgänge haben das Gefühl einer belagerten Regierung verstärkt.

Britische Zeitungen trugen am Sonntag zur Verunsicherung bei. The Observer berichtete auf seiner Titelseite, Starmer werde am Montag zurücktreten, während The Sunday Telegraph erklärte, der Premierminister sei „bereit“ zu gehen.

Möglicher Nachfolger

Andy Burnham, ein 56-jähriger Berufspolitiker, der sich als Bürgermeister von Manchester eine Machtbasis aufgebaut hat, gilt weithin als wahrscheinlichster Nachfolger. Er besiegte die Bedrohung durch Nigel Farages rechtspopulistische Partei bei der Nachwahl am Freitag mühelos. Labour-Quellen deuten darauf hin, dass interne Gespräche über einen Führungswechsel hin zu Burnham bereits im Gange sind, möglicherweise beginnend im September.

Wachsender Druck auf Keir Starmer
  1. Gesundheitsminister Wes Streeting tritt zurück und wirft Starmer mangelnde Vision vor
  2. Verteidigungsminister John Healey tritt aufgrund eines Streits über Militärausgaben zurück
  3. Starmer sagt, er werde um seinen Verbleib kämpfen; Andy Burnham gewinnt Parlamentssitz
  4. Trump sagt Starmers Rücktritt voraus; The Observer und The Sunday Telegraph berichten, der Premier sei bereit zu gehen

Sollte Starmer zurücktreten, hätte das Vereinigte Königreich innerhalb von etwas mehr als einem Jahrzehnt seinen siebten Premierminister – die höchste Führungsfluktuation seit fast zwei Jahrhunderten, was die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit der Handhabung öffentlicher Dienstleistungen und illegaler Einwanderung durch aufeinanderfolgende Regierungen widerspiegelt.

London · Manchester

4 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft