
Daveigh Chase, Stimme von Lilo und Samara aus 'The Ring', starb mit 35 an AIDS, wie der Gerichtsmediziner mitteilt
Der Gerichtsmediziner von Los Angeles County hat festgestellt, dass die ehemalige Kinderdarstellerin Daveigh Chase an AIDS gestorben ist, wobei chronischer Polykonsum von Drogen als wesentlicher beitragender Faktor aufgeführt wird.
Die offizielle Todesursache wurde etwa zwei Wochen nach dem Tod von Daveigh Chase bekannt gegeben, der ehemaligen Kinderdarstellerin, die Lilo in Disneys 'Lilo & Stitch' ihre Stimme lieh und das Publikum als Samara Morgan im Horrorfilm 'The Ring' in Angst und Schrecken versetzte. Chase starb am 16. Juni 2026 im Alter von 35 Jahren, und der Gerichtsmedizinerbericht führt den Tod nun auf das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) zurück, ein Spätstadium von HIV.
- Erste TV-Rolle im Alter von 7 in 'Sabrina – Total Verhext!'
- Tritt als Samantha Darko im Kultfilm 'Donnie Darko' auf
- Spricht Lilo in 'Lilo & Stitch' und spielt die Hauptrolle als Samara in 'The Ring'
- Gewinnt den MTV Movie Award als beste Schurkin für 'The Ring' und den Annie Award für Synchronarbeit
- Beginnt wiederkehrende Rolle als Rhonda Volmer in der HBO-Serie 'Big Love'
- Tritt im letzten Film 'Jack Goes Home' auf, zieht sich dann aus dem Schauspielgeschäft zurück
- Stirbt im Alter von 35 in Los Angeles; Gerichtsmediziner stellt später AIDS als Todesursache fest
Karriere vom Kinderstar zur Kult-Horrorikone
Chase begann mit vier Jahren zu schauspielern und bekam mit sieben ihren ersten Hollywood-Job, eine kleine Rolle in 'Sabrina – Total Verhext!'. Ihr Durchbruch gelang ihr 2001 mit der Rolle der Samantha Darko in Richard Kellys Kultfilm 'Donnie Darko'. 2002 landete sie zwei prägende Rollen: die Stimme von Lilo, der Elvis-liebenden hawaiianischen Waise im Animationshit 'Lilo & Stitch', und den langhaarigen Geist Samara im amerikanischen Remake des japanischen Horrors 'Ringu'. Die Rolle in 'The Ring' brachte ihr 2003 einen MTV Movie Award als beste Schurkin ein, und ihre Synchronarbeit an 'Lilo & Stitch' gewann einen Annie Award.
Später sprach sie Chihiro in der englischen Synchronfassung von Studio Ghiblis 'Chihiros Reise ins Zauberland' und war von 2006 bis 2011 wiederkehrend als Soziopathin Rhonda Volmer in der HBO-Serie 'Big Love' zu sehen. Nach ihrem Auftritt im Horrorfilm 'Jack Goes Home' (2016) zog sich Chase weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurück.
Obdachlosigkeit und Drogenprobleme
Chases Vater, John David Schwallier, sagte der New York Times, seine Tochter habe seit ihrem 13. Lebensjahr mit Drogen zu kämpfen gehabt und er habe seit vielen Jahren nicht mehr mit ihr gesprochen. Vor ihrem Tod war sie obdachlos und lebte mit ihrem Freund Roy Hernandez auf den Straßen der Innenstadt von Los Angeles. Das Viertel Skid Row, berüchtigt für seine große obdachlose Bevölkerung, war der Ort, an dem Chase Berichten zufolge in einem Social-Media-Video zu sehen war, stark untergewichtig und kaum bei Bewusstsein in einem Zelt oder Wohnmobil.
Sie war obdachlos und hatte seit ihrem 13. Lebensjahr mit Drogen zu kämpfen. Ich habe seit vielen Jahren nicht mehr mit ihr gesprochen.
Erste Berichte und der GoFundMe-Streit
Hernandez gab Chases Tod am 17. Juni bekannt und führte ihn zunächst auf Komplikationen einer Hirnhautentzündung und einer Blutinfektion zurück, die zu einem septischen Schock führten. Eine GoFundMe-Kampagne, die er für Chases medizinische Kosten ins Leben gerufen hatte, brachte rund 4.000 Dollar ein. Der anschließende Bericht des Gerichtsmediziners führte jedoch AIDS als Hauptursache und chronischen Polykonsum von Drogen als weiteren wesentlichen Zustand auf.
Ihr ehemaliger Manager John Ryan Jr. stellte die Rechtmäßigkeit der Spendenaktion in Frage und forderte die Fans auf, nicht zu spenden, bis die "Identität und Behauptungen des Organisators überprüft werden können". Hernandez sagte TMZ, die Andeutung, das GoFundMe sei unrechtmäßig, sei "zu 100 Prozent" falsch.
Fans sollten davon absehen zu spenden, bis die Identität und die Behauptungen des Organisators überprüft werden können.
Chase starb in einem Krankenhaus in Los Angeles. Die Todesart wurde als natürlich eingestuft.

