Wirtschaft · London

Standard Chartered H1-Gewinn steigt um 9 % auf 4,78 Mrd. $, übertrifft Prognosen; 1 Mrd. $ Rückkauf und 8.000 Stellenstreichungen im Zuge der KI-Offensive

Standard Chartered hat für das erste Halbjahr einen Gewinn von 4,78 Milliarden Dollar ausgewiesen, ein Plus von 9 % und über den Analystenschätzungen, und kündigte einen Aktienrückkauf im Wert von einer Milliarde Dollar sowie den Abbau von 8.000 Back-Office-Stellen an, da die Bank ihren Kurswechsel hin zu KI und Automatisierung beschleunigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Wall Street Journal, Financial Times News, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich

Gewinn übertrifft Erwartungen trotz geopolitischer Gegenwinde

Standard Chartered meldete für das erste Halbjahr einen Vorsteuergewinn von 4,78 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 9 % gegenüber 4,38 Milliarden Dollar im Vorjahr und deutlich über dem Durchschnitt von 4,52 Milliarden Dollar aus 16 Analystenschätzungen. Die Bank bildete eine Wertminderung von 446 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg und möglichen Auswirkungen des Nahostkonflikts, darunter eine im April getroffene vorsorgliche Management-Rückstellung von 190 Millionen Dollar. Diese Belastung wurde teilweise durch das Wachstum in den Kerngeschäften ausgeglichen, aber das Gesamtergebnis übertraf dennoch die Erwartungen.

Halbjahresgewinn vor Steuern$bn
H1 2025
4.38 $bn
H1 2026
4.78 $bn

Daten aus dem Artikeltext

Vermögensverwaltung und Bankgeschäft treiben Umsatzwachstum

Die Einnahmen aus dem Wealth-Geschäft, einem der wichtigsten Wachstumsmotoren der Bank, stiegen im zweiten Quartal um 43 % auf 1,1 Milliarden Dollar und entsprachen damit den Markterwartungen. Das operative Gruppenergebnis stieg um 3 % auf 5,7 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über dem Konsens von 5,6 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn im zweiten Quartal belief sich auf 1,71 Milliarden Dollar, unverändert zum Vorjahr, während der Vorsteuergewinn um 2 % auf 2,3 Milliarden Dollar stieg und damit die Prognose von 2,1 Milliarden Dollar übertraf. CEO Bill Winters führte die Leistung auf das differenzierte grenzüberschreitende Netzwerk der Bank zurück.

„Unsere Leistung zeigt die Stärke unseres differenzierten internationalen Netzwerks und die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie.“

Bill Winters, CEO von Standard Chartered

Umstrukturierung mit KI im Mittelpunkt

Die Bank hatte im Mai Rentabilitätsziele festgelegt, die den Abbau von rund 8.000 Back-Office-Stellen im Rahmen der Integration künstlicher Intelligenz in den Betrieb vorsehen. Sie strebt bis 2028 eine Eigenkapitalrendite von über 15 % und bis 2030 von über 18 % an, während das Einkommen pro Mitarbeiter um ein Fünftel steigen soll. Die Kennzahl lag im zweiten Quartal bei 17,9 %. Winters' frühere Äußerung über den Ersatz von „minderwertigem Humankapital“ stieß auf Kritik; er entschuldigte sich später für seine Wortwahl und bekräftigte diese Woche die Rolle der Technologie. „Wir investieren in Daten, digitale Plattformen und KI, um das Kundenerlebnis zu verbessern, die Produktivität zu steigern und die Widerstandsfähigkeit zu stärken“, sagte er und fügte hinzu, dass die Bank ihre Struktur vereinfache und Komplexität abbaut.

Aktionärsrenditen

Standard Chartered kündigte einen Aktienrückkauf im Wert von einer Milliarde Dollar an, zusätzlich zu dem bereits im ersten Halbjahr durchgeführten Rückkauf von 1,5 Milliarden Dollar. Die Zwischendividende wurde auf 20,4 Cent pro Aktie erhöht, gegenüber 12 Cent im Vorjahr. Die Kapitalrückflüsse erfolgen, während die Bank mit neuen Beschränkungen Chinas für grenzüberschreitende Konten konfrontiert ist, die ihr Wealth-Management-Geschäft in der Region unter Druck setzen könnten.

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Quellen und Kontext

Orte
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