- 20.10.Abschlusstraining vor dem Spiel im Nachwuchszentrum Alcochete, mit Debast, Zalazar und Nuno Santos als Fehlenden
- 21.10.Anpfiff im Stadion José Alvalade gegen LASK Linz
Sporting strebt den dritten Sieg in Folge an
Sporting empfängt LASK Linz am Mittwoch, 21. Oktober, im Stadion José Alvalade in Lissabon, Anpfiff ist um 20:00 Uhr am dritten Spieltag der Ligaphase der Champions League. Die Gastgeber gewannen 3:1 zu Hause gegen Galatasaray und 2:0 auswärts bei Lens und liegen mit sechs Punkten auf Rang sechs. LASK, der österreichische Meister, ist 33. und weiterhin ohne Punkt. Nicholas Walsh aus Schottland wird die Partie leiten.
Rui Borges sagte, ein Heimsieg garantiere noch keinen Platz in der Play-off-Runde, wäre aber ein wichtiger Schritt zum ersten Ziel. Der Trainer von Sporting warnte zudem davor, den Gegner zu unterschätzen, und verwies darauf, dass in dieser Ausgabe mehrere starke Teams gegen Mannschaften in Schwierigkeiten geraten seien, denen kaum jemand einen Sieg zugetraut hätte.
„Die Qualifikation garantieren wir nicht, aber wenn wir die neun Punkte holen, machen wir einen wichtigen Schritt zum ersten Ziel, dem Play-off.“
Die Trainer taxieren die österreichische Aufgabe
Dietmar Kühbauer, 55, bezeichnete die Reise nach Lissabon als anspruchsvoll und sagte, seine Mannschaft müsse an ihre Leistungsgrenze gehen. LASK wolle gewinnen, äußerte sich zur Taktik aber zurückhaltend und merkte an, Borges wisse ohnehin, wie sein Team auflaufen werde. Kühbauer lobte Luis Suárez als starken Torabschluss-Spieler und sagte, LASK hoffe, ihn durch kollektive Defensivarbeit vollständig zu neutralisieren, statt einen Plan um einen einzelnen Spieler herum zu bauen.
„Sporting hat in den ersten beiden Spielen der Champions League sehr gut gespielt, und wir werden unsere Aufgabe mit großer Konsequenz erfüllen müssen.“
Alessandro Schöpf, Mittelfeldspieler von LASK, schickte eine ähnliche Warnung hinterher, bevor die Mannschaft nach Portugal aufbrach: Die Mannschaft von Sporting sei nicht schwächer als Liverpool.
„Sporting steht Liverpool in der Qualität nicht nach.“
Kühbauer ergänzte, ohne eine gute Leistung stünden die Chancen gegen sein Team schlecht, wobei es schade wäre, nur für einen Blick ins Stadion nach Lissabon zu reisen.
Ausfälle und die Torwartfrage
Drei Spieler von Sporting fehlten am Dienstag, 20. Oktober, bei der letzten Trainingseinheit, einer 15-minütigen, für Medien offenen Einheit im Nachwuchszentrum Alcochete: Zeno Debast, Rodrigo Zalazar und Nuno Santos. Zalazar verletzte sich im Spiel gegen Braga und verpasste die Reise nach Lens, Debast fällt wegen körperlicher Probleme aus, und Nuno Santos arbeitet weiter an seiner Form. Borges sagte, Debast und Zalazar stünden kurz vor der Rückkehr, aber nicht rechtzeitig für Mittwoch. Ein Innenverteidiger, der seit zwei oder drei Wochen zur Verfügung steht, wartet nach seiner Genesung auf eine Gelegenheit. Im Tor hatte Borges gegen Lens Kaique Pereira statt Rui Silva aufgeboten, und er wollte nicht sagen, wer gegen LASK beginnt, da die Torhüter selbst es nicht wüssten. Er werde die Entscheidung am Mittwoch, 21. Oktober, treffen.
LASKs Form und Sportings System
LASK verlor 0:1 bei AEK und unterlag Liverpool in den ersten beiden Spielen 3:6. Sporting wechselte in den letzten beiden Partien von einem 4-2-3-1 auf ein klassischeres 4-3-3. Borges erklärte, mit zwei Flügelspielern seien die Außenverteidiger seltener schnellen Kontern ausgesetzt, eine Veränderung gegenüber der Zeit, in der der Linksaußen nach innen zog. Silas Andersen, Mittelfeldspieler von Sporting, der auf die Systemfrage angesprochen wurde, sagte, der Trainer entscheide über das System, und er sei mit allem zufrieden, was Borges wähle. Ein brasilianischer Innenverteidiger, der Brasilien in Richtung Portimonense verließ und später zu LASK kam, sagte, der österreichische Fußball sei körperlicher, während der portugiesische Fußball mehr technische und individuelle Qualität biete. Anpfiff ist am Mittwoch, 21. Oktober, um 20:00 Uhr.