Spanien U21 sichert sich mit 7:1 gegen Rumänien die EM-Qualifikation
Die Mannschaft von David Gordo drehte in Ibiza einen frühen Rückstand und sicherte sich damit den Gruppensieg in der Qualifikation sowie das Ticket für das Turnier im nächsten Sommer in Albanien und Serbien.
Früher Rückschlag in Ibiza
Spanien hat sich am Dienstagabend mit einem 7:1 gegen Rumänien im Estadio Municipal de Can Misses in Ibiza seinen Platz bei der U21-Europameisterschaft gesichert. Cheftrainer David Gordo nahm mehrere Änderungen in der Startelf vor und brachte den Fulham-Angreifer Gonzalo García, Torhüter Salvi Esquivel, Alex Valle und Chema Andrés. Die Umstellung folgte auf die Berufung von Carlos Espí in die A-Nationalmannschaft durch Luis de la Fuente als Ersatz für den verletzten Ferran Torres, nachdem Espí fünf Tore beim 13:0 gegen San Marino erzielt hatte. Spanien wurde bereits in der fünften Minute durch eine Doppelchance gefährlich, als der rumänische Torhüter Codruț Sandu einen Kopfball von Jan Virgili parierte und den anschließenden Nachschuss von Iker Bravo klärte. Trotz Ballkontrolle in der Anfangsphase geriet Spanien in der 27. Minute in Rückstand, als der rumänische Angreifer Rareș Burnete eine ungenaue Klärung von Verteidiger Yarek Gasiorowski nutzte und mit einem flachen Schuss von der Strafraumgrenze traf.
Pablo García entfacht die Aufholjagd
Der Gegentreffer löste eine sofortige Reaktion der Gastgeber aus, angeführt von Racing-de-Santander-Flügelspieler Pablo García. In der 34. Minute spielte Iker Bravo einen Pass in den Strafraum, und García glich mit einem Rechtsschuss aus. Sieben Minuten später brachte García eine Ecke herein, die Gasiorowski in der 41. Minute über den Pfosten ins Netz lenkte und damit den Rückstand umdrehte. Spanien baute die Führung noch vor der Pause aus, als Gonzalo García einen Pass von Chema Andrés verwertete, ehe Pablo García in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sein zweites Tor folgen ließ. García machte seinen Hattrick in der 47. Minute perfekt und kommt damit nach einem Doppelpack gegen San Marino am vorangegangenen Donnerstag auf fünf Tore in zwei Spielen.
- Codruț Sandu pariert einen Kopfball von Jan Virgili und klärt den Nachschuss von Iker Bravo
- Rareș Burnete trifft mit einem flachen Schuss und bringt Rumänien in Führung
- Pablo García gleicht für Spanien nach Vorlage von Iker Bravo aus
- Yarek Gasiorowski köpft eine Ecke von Pablo García zum Führungstreffer ein
- Pablo García vollendet seinen Hattrick für Spanien
Qualifikationskampagne
Spanien behielt in der zweiten Halbzeit die Kontrolle; Gonzalo García erzielte seinen zweiten Treffer des Spiels und auch Las-Palmas-Angreifer Iker Bravo traf zum 7:1-Endstand. Das Ergebnis machte Spanien am letzten Spieltag der Qualifikation zum Gruppensieger, obwohl ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht hätte. Gordos Team beendete die Qualifikationsphase mit sechs Siegen und einer Niederlage, einem 1:2 gegen Finnland. Über den gesamten Qualifikationszyklus erzielte Spanien 35 Tore und kassierte drei, wobei die deutlichen Ergebnisse gegen San Marino herausragten: ein 7:0-Auswärtssieg und der 13:0-Heimerfolg.
- Spanien gewinnt seinen ersten U21-Europameistertitel
- Spanien sichert sich seinen zweiten kontinentalen U21-Titel
- Spanien gewinnt seinen dritten U21-Europameistertitel
- Spanien verteidigt den Titel und holt den vierten U21-Europameistertitel
- Spanien gewinnt den fünften Titel unter Trainer Luis de la Fuente
Auf der Jagd nach dem sechsten kontinentalen Titel
Der Sieg führt Spanien zum Endturnier, das vom 16. Juni bis 3. Juli in Albanien und Serbien stattfindet. Spanien geht in den Wettbewerb mit dem Ziel, zum sechsten Mal die U21-Europameisterschaft zu gewinnen. Die Nachwuchsnationalmannschaft holte den Titel bereits 1986, 1998, 2011, 2013 und 2019, wobei der jüngste Triumph unter der Leitung des heutigen A-Nationaltrainers Luis de la Fuente gelang. Nach dem souveränen Abschluss der Gruppenphase reist das Team als einer der Turnierfavoriten auf den Balkan.

