Wirtschaft · Madrid, Barcelona und Palma
Spanien nähert sich 100 Millionen Touristen: 46,6 Millionen Ankünfte im ersten Halbjahr, aber Wachstum im Juni verlangsamt sich
Die internationalen Ankünfte erreichten im ersten Halbjahr 2026 46,56 Millionen, ein Anstieg von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr, während die Ausgaben um 7 % auf 63,8 Milliarden Euro stiegen. Ein schwächerer Juni jedoch durchbrach das saisonale Muster und warf Fragen zum Tempo für den Rest des Jahres auf.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Spanien empfing von Januar bis Juni 2026 46,56 Millionen internationale Touristen, ein Anstieg von 4,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025, während die Ausgaben um 7 % auf 63,84 Milliarden Euro stiegen.
Die Ankünfte im Juni wuchsen nur um 2,9 % im Jahresvergleich auf 9,74 Millionen, eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Anstieg von 9,5 % im Mai, und zum ersten Mal übertraf der Mai (10,26 Millionen) den Juni.
Das Vereinigte Königreich blieb mit 9,3 Millionen Touristen im ersten Halbjahr (+4,3 %) der wichtigste Quellmarkt, während Deutschland und Frankreich jeweils rund 5,6–5,7 Millionen entsandten, wobei die deutschen Ankünfte um 1,1 % zurückgingen.
Madrid übertraf erstmals in einem Halbjahr die 10-Milliarden-Euro-Marke bei den internationalen Tourismuseinnahmen und erreichte 10,01 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11,4 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
- 1.05.Die Ankünfte im Mai erreichten 10,26 Millionen, das höchste monatliche Wachstum 2026 mit 9,5 % im Jahresvergleich
- 1.06.Die Ankünfte im Juni erreichen 9,74 Millionen, das Wachstum verlangsamt sich auf 2,9 % und unterbricht den üblichen saisonalen Anstieg
- 30.06.Gesamtzahl im ersten Halbjahr: 46,56 Millionen internationale Touristen, Ausgaben von 63,84 Milliarden Euro
Rekord im ersten Halbjahr
Der spanische Tourismussektor verzeichnete das stärkste erste Halbjahr aller Zeiten: Zwischen Januar und Juni 2026 kamen laut INE-Daten 46,56 Millionen internationale Besucher, ein Anstieg von 4,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Die Ausgaben stiegen sogar noch schneller und erreichten 63,84 Milliarden Euro, ein Plus von 7 %, das die durchschnittlichen Ausgaben pro Tourist auf 1.393 Euro erhöhte. Das Wachstum war breit angelegt: Das Vereinigte Königreich entsandte 9,3 Millionen Reisende (+4,3 %), während die Vereinigten Staaten (+12,3 %) und Portugal (+12,5 %) die stärksten prozentualen Zuwächse unter den großen Märkten verzeichneten.
Juni durchbricht den saisonalen Anstieg
Im Juni kamen 9,74 Millionen internationale Touristen, die höchste jemals für diesen Monat verzeichnete Zahl, doch der Anstieg von 2,9 % im Jahresvergleich markierte eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Sprung von 9,5 % im Mai. Zum ersten Mal in der historischen Reihe übertraf der Mai (10,26 Millionen) den Juni und kehrte damit den üblichen Anstieg vor dem Sommer um. Deutschland trug zur Schwäche bei, mit einem Rückgang der Ankünfte um 5,9 % im Juni auf 1,15 Millionen, während die französischen Besucherzahlen um 1,7 % sanken. Das Vereinigte Königreich widersetzte sich dem Trend und stieg im Juni um 6,8 % auf fast 2,3 Millionen.
Quellmärkte entwickeln sich unterschiedlich
Großbritannien blieb der dominierende Quellmarkt und machte allein im Juni 2,3 Millionen Ankünfte aus, mit Ausgaben von 2,8 Milliarden Euro, ein Plus von 7,1 %. Deutschlands Halbjahresgesamtzahl von 5,7 Millionen Besuchern lag 1,1 % unter dem Niveau von 2025, obwohl die Ausgaben um 1,9 % auf fast 7,5 Milliarden Euro stiegen. Frankreich lieferte 5,6 Millionen Touristen, ein marginaler Anstieg von 1 %, mit im Wesentlichen stagnierenden Ausgaben. Italien (+5,6 % Ankünfte, +10,2 % Ausgaben) und die nordischen Länder (+7,2 % Ankünfte) sorgten für ausgleichende Dynamik. Auch die Fernmärkte stärkten sich: Die brasilianischen Besucherzahlen in Madrid stiegen um 30 % auf fast 94.000, und die irischen Ankünfte in Murcia legten um 55,5 % zu.
Regionale Hotspots und Ausgabenmuster
Die Balearen vereinten 23,3 % aller Ankünfte im Juni, gefolgt von Katalonien (20,8 %) und Andalusien (15,7 %). Katalonien führte die Halbjahreswertung mit 9,6 Millionen Touristen an, während die Kanarischen Inseln trotz eines leichten Rückgangs der Ankünfte um 0,6 % mit 11,85 Milliarden Euro die höchsten Ausgaben verzeichneten. Madrid überschritt eine symbolische Schwelle: Die internationalen Tourismuseinnahmen erreichten in den ersten sechs Monaten 10,01 Milliarden Euro, ein Sprung von 11,4 %.
„Die Überschreitung von 10 Milliarden Euro bei den internationalen Ausgaben zeigt die enorme Anziehungskraft, die Madrid sowohl national als auch international aufgebaut hat.“
- Balearen
- 23.3 %
- Katalonien
- 20.8 %
- Andalusien
- 15.7 %
Daten aus dem Artikeltext
Die Valencianische Gemeinschaft verzeichnete 6,08 Millionen internationale Touristen (+8,7 %) und Ausgaben von 7,39 Milliarden Euro (+8,7 %), mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von fast neun Tagen, der längsten aller Regionen. Murcia verzeichnete einen Anstieg der täglichen Ausgaben pro Tourist um 13,2 %, den zweithöchsten Anstieg in Spanien, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 10,7 Tage erreichte.
„Die Valencianische Gemeinschaft hat im ersten Halbjahr die gute Entwicklung des internationalen Tourismus gefestigt und verzeichnet im Juni die besten Daten für Ankünfte und Ausgaben in der gesamten historischen Reihe für diesen Monat.“
Ausgaben übertreffen Inflation, Inlandsnachfrage hinkt hinterher
Internationale Besucher schienen von steigenden Preisen unbeeindruckt: Die Kosten für Restaurants und Unterkünfte stiegen im Juni um 5 % im Jahresvergleich, und die Gesamtinflation sollte im Juli 3,5 % erreichen, dennoch wuchsen die ausländischen Ausgaben um 7 %. Der Inlandstourismus erzählte eine andere Geschichte. Die Reisen der Einwohner gingen im ersten Quartal um 4 % zurück, und ihre Ausgaben stiegen nur um 2,5 %, etwa die Hälfte des Anstiegs der Gastgewerbepreise. Die Nachfrage nach Nicht-Hotel-Unterkünften stieg stark an: Die Übernachtungen in eigenen oder geliehenen Wohnungen stiegen im Jahresvergleich um 26,8 %, die damit verbundenen Ausgaben um 16,6 %.
Ausblick
Wenn das Tempo des ersten Halbjahres anhält, könnte Spanien erstmals in einem Kalenderjahr die Marke von 100 Millionen internationalen Touristen überschreiten, gegenüber 96,8 Millionen im Jahr 2025. Die Verlangsamung im Juni führt jedoch zu Unsicherheit. Die Umkehrung des üblichen Anstiegs von Mai auf Juni, kombiniert mit der schwächelnden Nachfrage aus Deutschland und Frankreich, deutet darauf hin, dass das zweite Halbjahr möglicherweise nicht das gleiche Tempo halten kann.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOLos turistas internacionales ignoran la subida del IPC y disparan su gasto en España
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLEspaña registra 46,6 millones de turistas en lo que va de año
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLMadrid supera por primera vez los 10.000 millones de gasto turístico internacional en un semestre
- europa pressLa Región recibe 582.437 turistas internacionales hasta junio, un...
- Orte
- Spanien
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen