Spanien hebt Prognose für BIP-Wachstum 2026 auf 2,6 % an und erwartet Expansion von über 2 % bis 2029
Die spanische Regierung hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2026 nach oben auf 2,6 % revidiert – vier Zehntel über der vorherigen Schätzung – und erwartet, dass die Wirtschaft bis 2029 jährlich um mehr als 2 % wächst.
Revidierte Wachstumsprognose
Die spanische Regierung hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2026 auf 2,6 % angehoben, ein Anstieg um vier Zehntel gegenüber der im November festgelegten Schätzung von 2,2 %. Der Ministerrat hat den aktualisierten makroökonomischen Rahmen am Montag verabschiedet – der erste formelle Schritt zur Ausarbeitung des gesamtstaatlichen Haushalts 2027. Die Regierung erwartet zudem, dass die Wirtschaft in jedem der folgenden drei Jahre bis 2029 um mehr als 2 % wächst.
Haushaltsverfahren beginnt
Der makroökonomische Rahmen dient als Grundlage für die öffentlichen Haushalte. In den kommenden Wochen wird die Regierung im Finanz- und Finanzpolitischen Rat mit den Autonomen Gemeinschaften Spaniens über die Ausgabenobergrenze und die haushaltspolitischen Stabilitätsziele verhandeln. Der Haushaltsentwurf wird dann dem Parlament vorgelegt, obwohl die Minderheitsregierung vor einem schwierigen Weg steht, um genügend Stimmen zu sichern.
Politischer Gegenwind
Oppositionsgruppen in den Cortes Generales haben die Haushaltsankündigung bereits zurückgewiesen. Sie bezeichneten sie als „Ankündigung im Wahlkampfstil
- Prognose der Regierung
- 2.6 %
- Bank von Spanien
- 2.3 %
- IWF
- 2.1 %


