Makroökonomie · Madrid, Barcelona und Santander

Spaniens Arbeitslosenzahlen im Juli steigen um 19.517, während Migrantenregularisierung Sozialversicherungsbeiträge auf über 22,5 Millionen treibt

Die registrierte Arbeitslosigkeit in Spanien stieg im Juli um 19.517 Personen (+0,85 %) auf 2,31 Millionen, während die Sozialversicherungsbeiträge auf über 22,5 Millionen stiegen, teilweise angetrieben durch die außerordentliche Regularisierung von Migranten durch die Regierung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press und eldiario.es. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Barcelona, Santander, Logroño · Spanien

Der spanische Arbeitsmarkt zeigte im Juli 2026 ein gespaltenes Bild. Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg um 19.517 Personen (+0,85 %) auf 2,31 Millionen und beendete damit eine dreimonatige Phase sinkender Arbeitslosigkeit, wie aus am 4. August vom Ministerium für Arbeit und Sozialwirtschaft veröffentlichten Daten hervorgeht. Gleichzeitig erreichten die Sozialversicherungsbeiträge mit über 22,5 Millionen Beschäftigten einen neuen Höchststand, ein Anstieg, den die Regierung und mehrere Gewerkschaften direkt mit dem außerordentlichen Regularisierungsverfahren für Migranten in Verbindung brachten.

Der Regularisierungseffekt

Die Regularisierungskampagne hat rund 258.000 Anträge generiert, von denen bis Anfang August 46.839 Personen regularisiert wurden, so Josep Ginesta, Generalsekretär des katalanischen Arbeitgeberverbandes Pimec. Ginesta merkte an, dass bisher nur etwa 30 % der Akten bearbeitet wurden, und prognostizierte weitere Beitragszuwächse in den kommenden Monaten. Er beschrieb einen Teil des Anstiegs der Arbeitslosigkeit bei Personen ohne vorherige Beschäftigung (die SOE-Gruppe) nicht als Arbeitsplatzvernichtung, sondern als administrativen Nebeneffekt des Regularisierungsverfahrens.

„Se han presentado prácticamente 258.000 solicitudes de regularización.“

Josep Ginesta

Comisiones Obreras (CCOO) schloss sich dieser Ansicht an und erklärte, dass der Regularisierungsprozess zu einem sprunghaften Anstieg der Beiträge ausländischer Arbeitnehmer geführt habe und das Ziel der Vollbeschäftigung „cada vez más posible“ sei. Carmen Vidal, Bundessekretärin von CCOO für institutionelle Beteiligung, stellte fest, dass auch die Jugendarbeitslosigkeit historische Tiefststände erreicht habe.

„No podemos olvidar que el paro juvenil ha sido un mal endémico de nuestro mercado laboral las últimas cuatro décadas.“

Carmen Vidal

Regionale Unterschiede

Der nationale Anstieg verbarg starke regionale Unterschiede. Katalonien verzeichnete den größten absoluten Anstieg mit 7.705 zusätzlichen Arbeitslosen (+2,51 %) auf 314.874, gefolgt von der Valencianischen Gemeinschaft (+7.021) und Madrid (+3.822). Andalusien durchbrach den Trend mit einem Rückgang um 9.661, während auch Extremadura (-767) und Kantabrien (-250) Rückgänge verzeichneten.

Die Regionalregierung Kantabriens hob hervor, dass die 26.355 Arbeitslosen den besten Juli-Wert seit 2008 darstellten. Eduardo Arasti, Regionalminister für Industrie und Beschäftigung, betonte, dass die Zahl der Sozialversicherungsbeiträge mit 248.580 einen historischen Höchststand für jeden Juli erreicht habe und die Arbeitslosigkeit in allen Altersgruppen und Sektoren gesunken sei.

„Nunca ha habido más afiliados en Cantabria en un mes de julio.“

Eduardo Arasti

Navarra verzeichnete mit 323.313 Beitragszahlern den vierten monatlichen Beschäftigungsrekord in Folge, obwohl die Arbeitslosigkeit um 538 Personen leicht anstieg, ein Anstieg, den die Regionalregierung fast vollständig auf den Regularisierungsprozess zurückführte.

Saisonale Muster und Branchenverschiebungen

Mehrere Akteure wiesen auf saisonale Dynamiken hin. In La Rioja, wo die Arbeitslosigkeit um 386 Personen (+3,21 %) stieg, beschrieb die regionale Arbeitsdirektorin Cristina Salinas den Anstieg als „estacional“, bedingt durch das Ende des Schuljahres. Bildungsbezogene Aktivitäten verzeichneten 199 zusätzliche Arbeitslose, während der Bereich Nahrungsmittel und Getränke 24 verlor.

In Katalonien hob UGT den Verlust von 23.258 Sozialversicherungsbeiträgen im Bildungswesen hervor, dem Zuwächse von 12.026 im Handel und 8.087 im Gastgewerbe gegenüberstanden, und bezeichnete dies als Beleg für „alta estacionalidad“. Die Gewerkschaft forderte aktive Arbeitsmarktpolitiken, die auf Langzeitarbeitslose, Menschen über 45, Jugendliche und gefährdete Gruppen zugeschnitten sind.

Prekarität und Geschlechtergefälle

Die CCOO-Abteilung in Asturien warnte vor einer „doble lectura“ der Daten. Lucía Montejo, die Beschäftigungsbeauftragte der Gewerkschaft, sagte, die Konzentration der Einstellungen im Gastgewerbe und im Handel über befristete Verträge ersetze zunehmend qualifizierte Arbeitsplätze durch prekärere. Sie stellte fest, dass einer von vier registrierten Arbeitssuchenden bereits einen Job habe, aber einen anderen suche, weil die derzeitige Position nicht genügend Stabilität biete.

„Una de cada cuatro personas inscritas como demandantes de empleo tiene trabajo, pero está buscando otro.“

Lucía Montejo

Das Geschlechtergefälle blieb eklatant. CCOO stellte landesweit fest, dass die geschaffenen Arbeitsplätze überwiegend männlich waren, während weibliche Arbeitsplätze vernichtet wurden. In Kastilien-La Mancha meldete die CSIF-Gewerkschaft, dass Frauen trotz eines leichten Rückgangs der weiblichen Arbeitslosigkeit in drei Provinzen immer noch 65,07 % der 114.696 Arbeitslosen der Region ausmachten. CSIF erneuerte auch seine Forderung an die Regionalregierung, über 56,2 Millionen Euro an Subventionen zurückzufordern, die seit 2014 an CCOO und UGT gezahlt wurden.

Veränderung der registrierten Arbeitslosigkeit nach Regionen, Juli 2026Personen
Katalonien
7705 Personen
Valencianische Gemeinschaft
7021 Personen
Madrid
3822 Personen
La Rioja
386 Personen
Navarra
538 Personen
Kantabrien
-250 Personen
Extremadura
-767 Personen
Andalusien
-9661 Personen

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