
UME-Soldat bei Einsatz gegen Waldbrand in Huesca bei LKW-Überschlag getötet, drei Verletzte
Ein Soldat der spanischen Militäreinheit für Notfälle (UME) kam ums Leben, drei Kollegen wurden verletzt, als ihr Löschfahrzeug nahe Atarés bei den Löscharbeiten des Waldbrands Las Peñas de Riglos in Huesca umkippte. Der Brand hat über 16.000 Hektar zerstört und mehr als 1.000 Evakuierungen erzwungen.
Unfall bei Löscharbeiten
Ein Soldat der spanischen Unidad Militar de Emergencias (UME) starb am Sonntag, dem 16. August 2026, nachdem das Löschfahrzeug, in dem er unterwegs war, nahe dem Dorf Atarés in der Nähe des Monte Oroel in Huesca umkippte. Das Fahrzeug war Teil des Löscheinsatzes gegen den Waldbrand Las Peñas de Riglos, der seit Montag, dem 10. August, wütet. Drei weitere Militärangehörige im Fahrzeug wurden verletzt: einer schwer, er musste im Hospital Miguel Servet in Saragossa stationär behandelt werden, und zwei mit leichten Verletzungen, deren Leben nicht in Gefahr ist. Der Unfall ereignete sich auf der Straße nach Bernués, die Ursachen werden noch von der Guardia Civil untersucht. Die Regierungsdelegation in Aragón teilte mit, weitere Details stünden noch aus und würden vom Verteidigungsministerium bestätigt.
Ausmaß des Brandes Las Peñas de Riglos
Der Brand hat eine Fläche von über 16.000 Hektar erfasst. Etwa 1.000 Einsatzkräfte verschiedener Verwaltungen und mehr als 40 Luftfahrzeuge sind im Einsatz. Die Flammen haben mehr als 1.000 Menschen aus 19 Gemeinden zur Evakuierung ihrer Häuser gezwungen. Der Unfall ereignete sich im Gebiet Barranco de Atarés, wo die Löscharbeiten am Sonntag konzentriert waren.
- Waldbrand Las Peñas de Riglos in Huesca ausgerufen
- UME-Löschfahrzeug kippt nahe Atarés um, ein Soldat getötet, drei verletzt
- Cecopi-Koordinierungssitzung beginnt mit Schweigeminute für gefallenen Soldaten
- Schweigeminute am Rathaus von Jaca und am Pignatelli-Gebäude in Saragossa
Politische Reaktionen
Der Präsident der Regierung von Aragón, Jorge Azcón, bestätigte den Tod über eine Nachricht auf X und erklärte, er habe dem Generalleutnant der UME sein Beileid ausgesprochen.
Ich habe dem Generalleutnant der Militäreinheit für Notfälle mein tiefstes Beileid zum Tod eines Soldaten beim Brand Las Peñas de Riglos ausgesprochen.
Azcón sagte, eines der am Einsatz beteiligten Löschfahrzeuge mit vier Insassen habe einen Unfall erlitten, der einen Toten forderte, während zwei Personen verletzt und eine weitere ins Hospital Miguel Servet eingeliefert wurde. Er bat die Guardia Civil um weitere Details.
Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach auf X sein Beileid aus, drückte seine Zuneigung und Solidarität mit der Familie und den Kollegen des verstorbenen Soldaten aus und dankte allen Angehörigen der UME und der Rettungsdienste.
Wir stehen in ständiger Schuld bei Ihnen.
Auch PP-Chef Alberto Núñez Feijóo übermittelte auf X eine Beileidsbotschaft.
Mein tiefstes Beileid der Familie des UME-Soldaten, der auf dem Weg zur Brandbekämpfung starb.
Feijóo wünschte den verletzten Bataillonsmitgliedern eine schnelle Genesung und drückte seine Solidarität mit denen aus, die zum Schutz der Bevölkerung vor Feuer arbeiten.
Offizielle Trauer und Ehrungen
Das Rathaus von Jaca kündigte an, einen Tag offizieller Trauer auszurufen und am Montag, dem 17. August, um 12:00 Uhr vor der Casa Consistorial eine Schweigeminute abzuhalten. Die Regierung von Aragón rief ebenfalls eine Schweigeminute am Mittag auf den Stufen des 112-Zugangs im Pignatelli-Gebäude, dem Sitz der Regionalregierung in Saragossa, aus. Bereits am Sonntag war die Cecopi-Koordinierungssitzung um 20:00 Uhr Ortszeit mit einer Schweigeminute zum Gedenken an den gefallenen Soldaten eröffnet worden.
- Verstorben
- 1 Personal
- Schwer verletzt (stationär)
- 1 Personal
- Leicht verletzt
- 2 Personal
Das Rathaus von Jaca lobte die „grundlegende“ Arbeit der UME und aller Einsatzkräfte vor Ort und lud die Bürger ein, sich an der Gedenkveranstaltung für jemanden zu beteiligen, der sein Leben im Dienst für andere verloren hat.
Die heutige Tragödie zeigt einmal mehr das enorme Risiko und die Opferbereitschaft derer, die an vorderster Front gegen diesen Notfall arbeiten.


