Motorsport · Concepción
Oliver Solberg gewinnt Rallye Chile, Toyota sichert sich 2026 den WRC-Hersteller-Titel
Oliver Solberg holte sich den Sieg in Chile vor Sébastien Ogier, nachdem ein später Reifenschaden bei Elfyn Evans das Fahrer-WM-Rennen zwei Runden vor Schluss enger machte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, La Libre.be, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Oliver Solberg absolvierte 16 Prüfungen in 2:57:08,2 zusammen mit Elliott Edmondson und lag 16,6 Sekunden vor Sébastien Ogier.
Toyota sicherte sich die fünfte aufeinanderfolgende und zehnte WRC-Hersteller-Meisterschaft insgesamt, zwei Runden vor Saisonende 2026.
WM-Führender Elfyn Evans verlor auf der vorletzten Prüfung über zwei Minuten beim Radwechsel und fiel vom zweiten auf den fünften Platz zurück.
Sami Pajari und Oliver Solberg verringerten ihre WM-Rückstände auf Elfyn Evans auf 17 bzw. 21 Punkte.
- Carampangue 1Elfyn Evans gewinnt die Prüfung und verkürzt Oliver Solbergs Vorsprung auf 14,5 Sekunden
- BioBío 1Oliver Solberg schlägt Elfyn Evans um 1,3 Sekunden trotz eines späten Reifenschadens am rechten Hinterrad
- Vorletzte PrüfungElfyn Evans hält an, um einen platten Reifen zu wechseln, verliert über zwei Minuten, während Sébastien Ogier die Prüfung gewinnt
- Power StageOliver Solberg fährt die schnellste Zeit, 0,5 Sekunden schneller als Elfyn Evans, und sichert sich den Gesamtsieg
Rallye-Sieg und Hersteller-Titel
Oliver Solberg und sein Beifahrer Elliott Edmondson sicherten sich am Sonntag den Sieg bei der Rallye Chile. Sie absolvierten die 16 Schotterprüfungen in einer Gesamtzeit von 2:57:08,2. Der 24-jährige Schwede, der für Toyota fährt, führte den Großteil der 311 Kilometer langen Veranstaltung an und holte sich seinen zweiten Sieg in der Saison 2026 der Rallye-Weltmeisterschaft, nachdem er bereits die Auftaktrunde bei der Rallye Monte-Carlo gewonnen hatte. Zehn Fahrzeuge der Rally1-Kategorie bestritten die zwölfte Runde bei wechselnden Wetter- und Schotterbedingungen in dem südamerikanischen Land. Das Ergebnis sicherte Toyota rechnerisch die WRC-Hersteller-Meisterschaft 2026. Es ist der fünfte Titel in Folge für den japanischen Hersteller und der zehnte insgesamt, zwei Runden vor Saisonende.
„Es war ein unglaubliches Wochenende. Wir hatten eine Saison mit Höhen und Tiefen, aber das Team hat uns unterstützt und immer an uns geglaubt. Das war ein perfektes Wochenende.“
Reifenschaden mischt Schlussetappen neu
Solberg ging mit einem Vorsprung von 19,1 Sekunden auf seinen Toyota-Teamkollegen und WM-Führenden Elfyn Evans in den letzten Tag. Evans verkürzte den Rückstand auf 14,5 Sekunden, indem er die erste Durchfahrt der Prüfung Carampangue gewann. Solberg konterte auf der anschließenden BioBío-Prüfung und schlug Evans um 1,3 Sekunden, obwohl er kurz vor dem Ziel einen Reifenschaden am rechten Hinterrad erlitt. Das Rennen kippte auf der vorletzten Prüfung, als Evans ebenfalls einen Reifenschaden erlitt und anhalten musste, um das Rad zu wechseln. Dabei verlor er mehr als zwei Minuten und fiel vom zweiten auf den fünften Gesamtrang. Sébastien Ogier gewann diese vorletzte Prüfung mit 5,4 Sekunden Vorsprung vor Adrien Fourmaux und rückte auf den zweiten Platz vor. Solberg fuhr dann auf der abschließenden Power Stage die schnellste Zeit, 0,5 Sekunden schneller als Evans, und sicherte sich den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von 16,6 Sekunden.
WM-Stand enger und Meilenstein-Podestplätze
Das Ergebnis in Chile hat den Kampf um die Fahrer-WM 2026 zwei Runden vor Schluss verschärft. Evans führt weiterhin die WM-Wertung an, aber der Viertplatzierte Sami Pajari verringerte seinen Rückstand auf 17 Punkte, während Solberg seinen Abstand zur Spitze auf 21 Punkte verkürzte. Der zweite Platz ermöglichte es Ogier, seinen 120. WRC-Podestplatz in seiner Karriere zu erzielen und damit den Rekord von Sébastien Loeb einzustellen. Fourmaux belegte in seinem Hyundai i20 den dritten Platz, 33,3 Sekunden hinter Solberg, und holte sich den 13. Podestplatz seiner Karriere. Pajari wurde Vierter, 1:33,9 Minuten hinter Solberg, während Evans sich auf den fünften Platz zurückkämpfte, 2:22,3 Minuten hinter dem Sieger. Esapekka Lappi wurde Sechster in einem Hyundai, Josh McErlean Siebter in einem Ford Puma, und der WRC2-Klassensieger Yohan Rossel belegte in einem Lancia Ypsilon den achten Gesamtrang.
- Sami Pajari
- 17 Punkte
- Oliver Solberg
- 21 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Zwischenfälle und Ausfälle im Feld
Die losen Schotterpisten in Chile führten zu mehreren schweren Ausfällen unter den zehn Rally1-Teilnehmern von Toyota, Hyundai und M-Sport Ford. Hyundai-Fahrer Thierry Neuville erlitt am Samstag einen schweren Überschlag, der seinen Hyundai i20 zerstörte. Neuville und sein Beifahrer Martijn Wydaeghe blieben unverletzt, aber der Schaden zwang sie zum sofortigen Ausstieg aus der Rallye, nachdem es bereits zuvor in Paraguay einen Aufhängungsschaden gegeben hatte. Hyundai-Verantwortliche bestätigten, dass das Team zur nächsten Runde auf Sardinien Anfang Oktober zurückkehren wird. Auch das private M-Sport-Team erlitt Schäden, als die Ford-Puma-Crew von Jon Armstrong und Shane Byrne am Samstag ihren Wagen überschlug, was ihren Ausfall für den Tag zur Folge hatte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOOliver Solberg vence Rali do Chile
- La Libre.beWRC - Rallye du Chili - Oliver Solberg l'emporte, Toyota sacré chez les constructeurs
- Le Figaro.frRallye : Sébastien Ogier passe devant Adrien Fourmaux au Chili
- Ouest FranceWRC. Oliver Solberg conserve la tête du rallye du Chili, Thierry Neuville part en tonneaux
- Oliver Solberg
- Toyota-Gazoo-Racing-Fahrer und Sieger der Rallye Chile
- Elliott Edmondson
- Beifahrer von Oliver Solberg bei Toyota Gazoo Racing
- Sébastien Ogier
- Toyota-Gazoo-Racing-Fahrer, der bei der Rallye Chile Zweiter wurde
- Elfyn Evans
- Toyota-Gazoo-Racing-Fahrer und WRC-WM-Führender
- Adrien Fourmaux
- Hyundai-Motorsport-Fahrer, der bei der Rallye Chile Dritter wurde
- Sami Pajari
- Toyota-Gazoo-Racing-Fahrer, der bei der Rallye Chile Vierter wurde
- Thierry Neuville
- Hyundai-Motorsport-Fahrer, der nach einem Überschlag ausfiel
- Martijn Wydaeghe
- Beifahrer von Thierry Neuville bei Hyundai Motorsport
- Esapekka Lappi
- Hyundai-Motorsport-Fahrer, der bei der Rallye Chile Sechster wurde
- Josh McErlean
- M-Sport-Ford-Fahrer, der bei der Rallye Chile Siebter wurde
- Yohan Rossel
- Lancia-Fahrer, der die WRC2-Kategorie gewann und Achter im Gesamtklassement wurde
- Jon Armstrong
- M-Sport-Ford-Fahrer, der nach einem Überschlag am Samstag ausfiel
- Shane Byrne
- M-Sport-Ford-Beifahrer von Jon Armstrong
- Sébastien Loeb
- Neunfacher WRC-Weltmeister, dessen Karriere-Podestzahl von Ogier eingestellt wurde
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