Wirtschaft · Tokio
SoftBank-Gruppe Gewinn fällt um 18% auf 347,3 Milliarden Yen, da Intel-Gewinne den Rückgang des Vision Fund ausgleichen
SoftBank Group Corp. meldete einen Rückgang des Nettogewinns im ersten Geschäftsquartal um 18% auf 347,3 Milliarden Yen (2,2 Milliarden US-Dollar), da ein schwächerer Yen und geringere Gewinne des Vision Fund die sprunghaft gestiegenen Investitionsgewinne aus dem Intel-Aktienanstieg ausglichen. Das Ergebnis übertraf dennoch die Analystenerwartungen von 148,4 Milliarden Yen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, AP NEWS, Financial Times News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Nettogewinn für April-Juni betrug 347,3 Milliarden Yen (2,2 Milliarden US-Dollar), ein Rückgang gegenüber 421,8 Milliarden Yen im Vorjahr, aber besser als die von Analysten erwarteten 148,4 Milliarden Yen laut LSEG-Daten.
Die gesamten Investitionsgewinne vervierfachten sich nahezu auf 1.859,3 Milliarden Yen, angetrieben durch einen Anstieg des Intel-Aktienkurses um mehr als 150% in diesem Jahr, was den starken Rückgang der Vision-Fund-Gewinne ausglich.
SoftBank hat sich zu 64,6 Milliarden US-Dollar an OpenAI verpflichtet, um einen Anteil von 13% zu erhalten, mit 40 Milliarden US-Dollar an Überbrückungskrediten und Margin-Darlehen gegen den fast 90%igen Anteil an Arm.
Ein schwächerer Yen verursachte einen Währungsverlust von 146 Milliarden Yen, gegenüber 143,2 Milliarden Yen im Vorjahr, was die großen auf Dollar lautenden Schuldenlasten des Unternehmens belastete.
Die Aktien fielen am Donnerstag um 4%; die Aktie liegt im laufenden Jahr 23% im Plus, ist aber seit dem Höchststand des Vorjahres um etwa ein Drittel gefallen. SoftBank ist auf den dritten Platz hinter MUFG und Toyota zurückgefallen.
- Juni 2026SoftBank wird kurzzeitig zum wertvollsten Unternehmen Japans, da Aktien steigen
- 6.08.Q1-Ergebnisse veröffentlicht: Gewinn um 18% auf 347,3 Milliarden Yen gesunken, übertrifft Analystenerwartungen von 148,4 Milliarden Yen
- Oktober 2026OpenAI-Investitionsrunde wird voraussichtlich abgeschlossen, SoftBank erhält etwa 13% Anteil
Quartalsergebnisse
SoftBank Group Corp. meldete am Donnerstag einen Rückgang des Nettogewinns im ersten Geschäftsquartal um 18% auf ¥347,3 Milliarden (2,2 Milliarden US-Dollar) für den Zeitraum April-Juni, gegenüber ¥421,8 Milliarden im Vorjahr. Trotz des Rückgangs übertraf das Ergebnis die Analystenerwartungen von ¥148,4 Milliarden, so LSEG-Daten. Der Quartalsumsatz stieg um 10,9% auf ¥2.019,5 Milliarden. Der Gewinnrückgang folgte auf Rekorde in den vorangegangenen Quartalen nach wiederholten Neubewertungen von SoftBanks Beteiligung an OpenAI. Das Unternehmen führte den Rückgang auf geringere Gewinne aus dem Vision-Funds-Geschäft und einen Währungsverlust von ¥146 Milliarden zurück, gegenüber ¥143,2 Milliarden im Vorjahr, da ein schwächerer Yen auf die großen auf Dollar lautenden Schuldenlasten drückte.
Chip-Wetten und Investitionsgewinne
Während das Vision-Funds-Geschäft einen starken Gewinnrückgang verzeichnete, vervierfachten sich SoftBanks gesamte Investitionsgewinne nahezu auf ¥1.859,3 Milliarden, angetrieben durch einen Anstieg des Aktienkurses von Intel Corp., der in diesem Jahr um mehr als 150% gestiegen ist. Die Vision Funds, die SoftBanks OpenAI-Beteiligung beherbergen, verzeichneten im Quartal einen Gewinn aus Investitionen von ¥255,8 Milliarden. Das Unternehmen erklärte, es habe im Quartal keinen Investitionsverlust oder -gewinn im Zusammenhang mit OpenAI verbucht. SoftBanks breiteres Portfolio umfasst ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok; Intel; PayPay, einen japanischen mobilen Zahlungsdienst; Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC); und den britischen Chipdesigner Arm Holdings.
- Nettogewinn Q1 GJ2025
- 421.8 Milliarden Yen
- Nettogewinn Q1 GJ2026
- 347.3 Milliarden Yen
- Währungsverlust Q1 GJ2025
- 143.2 Milliarden Yen
- Währungsverlust Q1 GJ2026
- 146 Milliarden Yen
Daten aus dem Artikeltext
Arm und KI-Operationen
Arm Holdings verbuchte einen größeren Nettoverlust aus KI-bezogenen Operationen aufgrund höherer Forschungs- und Entwicklungskosten nach der Einstellung weiterer Ingenieure, obwohl der Umsatz aufgrund der KI-Nachfrage stieg. Senior Vice President und Chief Financial Officer Yoshimitsu Goto sagte Reportern auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass die Erträge aus KI-bezogenen Operationen voraussichtlich steigen werden.
„Der Markt für CPUs für Rechenzentren wird weiter wachsen.“
Durch seine Beteiligung an Arm, seinen Anteil an OpenAI und Investitionen in Robotik, Rechenzentren und Energiegeschäfte hat CEO Masayoshi Son SoftBank ins Zentrum des KI-Booms positioniert. Ein Bereich, auf den Son sich in letzter Zeit konzentriert, ist das autonome Fahren. Ein weiteres Projekt in Arbeit ist ABB Robotics, das sich auf Automatisierung, Roboterarme und Mobilität konzentriert.
OpenAI-Engagement und Hebelwirkung
SoftBank hat weitere 20 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert und sich insgesamt zu 64,6 Milliarden US-Dollar verpflichtet, um nach Abschluss der jüngsten Investitionsrunde im Oktober einen Anteil von etwa 13% zu erhalten. Die Gruppe hat Überbrückungskredite in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar für die OpenAI-Investition bereitgestellt und hält Margin-Darlehen gegen ihren fast 90%igen Anteil an Arm. Son ist ein entschlossener Unterstützer von OpenAI-Chef Sam Altman. Während OpenAI auf einen kritischen Börsengang zusteuert und SoftBank versucht, eigene Unternehmen wie das Robotik-Unternehmen Roze an den Markt zu bringen, steigen die finanziellen Risiken für Son ebenso wie die Hebelwirkung, die zur Finanzierung seiner Ambitionen notwendig ist.
Aktienkurs und Marktposition
SoftBank-Aktien schlossen am Donnerstag im Tokioter Handel 4% niedriger. Die Aktie liegt im laufenden Jahr immer noch 23% im Plus, ist aber seit dem Höchststand des Vorjahres um etwa ein Drittel gefallen. SoftBank wurde Anfang Juni kurzzeitig zum wertvollsten Unternehmen Japans, als die Aktien in die Höhe schossen, ist aber inzwischen auf den dritten Platz zurückgefallen, hinter der Megabank MUFG und dem Autohersteller Toyota. Das 1981 von Son gegründete Unternehmen gibt keine Jahresprognosen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Masayoshi Son
- CEO und Gründer der SoftBank Group, leitet die KI-Investitionsstrategie des Unternehmens
- Sam Altman
- OpenAI-Chef, unterstützt durch SoftBanks Engagement von 64,6 Milliarden US-Dollar
- Orte
- Tokio
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