Film & Medien · Rom und Mustang
Kasia Smutniak stellt in Rom „Mustang“ vor – einen Dokumentarfilm über Taricone und eine Schule in Nepal
Der Dokumentarfilm folgt einer Reise in die nepalesische Region Mustang, die Kasia Smutniak 2003 gemeinsam mit Pietro Taricone unternahm, und einer Schule, die sie dort später mit aufbauen half. Über Fandango kommt er am 23. November in die italienischen Kinos.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von lastampa.it, La Repubblica.it, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
- 2018Smutniak beginnt die ernsthafte Arbeit am Film
- 19.10.„Mustang“ wird im Wettbewerb des Filmfestivals von Rom vorgestellt
- 23.11.Kinostart in Italien
Eine Reise, die 2003 begann
Kasia Smutniaks zweiter Dokumentarfilm als Regisseurin, „Mustang“, wurde am 19. Oktober 2026 im Wettbewerb des 21. Filmfestivals von Rom vorgestellt. Der nicht-fiktionale Film ist aus privatem und familiärem Videomaterial zusammengesetzt und beginnt mit einer Reise in die Region Mustang im Nordosten Nepals, die Smutniak 2003 mit Pietro Taricone unternahm, ihrem damaligen Partner und Vater ihrer Tochter Sophie. Laut Smutniak stammte die Idee von Taricone, der eines Tages nach Hause kam und dorthin wollte. Das Paar nahm eine kleine Videokamera mit und versprach, zurückzukehren und den Gemeinden der Region zu helfen. Gemeinsam kehrten sie nie zurück, denn Taricone starb 2010 im Alter von 35 Jahren nach einem Fallschirmunfall. Der Dokumentarfilm umspannt mehr als 20 Jahre und wechselt zwischen Reisen aus den Jahren 2003, 2010 und 2025.
Eine Schule und eine Gemeinschaft
Smutniak löste dieses Versprechen gemeinsam mit Kunzom Thakuri ein, einer Frau aus Mustang, die sie auf einer ihrer Reisen kennengelernt hatte, indem sie eine Schule baute, die Kindern der Region eine Fortsetzung ihrer Bildung ermöglicht, ohne ihre Familien zu verlassen. Der Zeitpunkt wird unterschiedlich überliefert: Eine Darstellung datiert den Start des Projekts auf 2013, als es mit der Pietro-Taricone-Stiftung begann, eine andere nennt 2016 als Jahr der Schuleröffnung. Rund um die Schule folgt der Film dem Alltag einer Gemeinschaft, die Smutniak als eine beschreibt, die das Glück erforscht. Ihr früherer Film „Mur“, der mit einem David di Donatello ausgezeichnet wurde, begleitete Menschen, die versuchten, Migranten in den weißrussischen Wäldern zu retten. Sie sagte, sie sei in einer schwierigen Zeit für die Menschheit zu diesem Thema der Hoffnung zurückgekehrt.
Smutniak brachte das Thema bei der Pressekonferenz in einem Satz auf den Punkt:
„Ich wollte Ihnen eine Philosophie und eine echte Gemeinschaft vorstellen, die sich um das Glück kümmert und es auf wissenschaftliche Weise erforscht.“
Sophie und die Kamera
Der Camcorder, mit dem Taricone die Reisen des Paares filmte, ist heute in den Händen ihrer Tochter Sophie, die ihn mit nach Mustang nahm und den Film aus dem Off begleitet. Smutniak sagte, sie habe 2018 ernsthaft mit der Arbeit am Material begonnen, nach Jahren des Filmens ohne festen Plan, während sich die Region mit dem Bau von Straßen, der Stromversorgung und dem Internet veränderte. Sie habe gesehen, dass ihre Tochter die interessanteste Figur abgeben würde, habe ihr diese Last aber nicht aufbürden wollen. Erst als Sophie, inzwischen erwachsen, nach der Kamera ihres Vaters fragte, nahm das Projekt seine Form an. Sophie reiste mit 19 Jahren allein nach Mustang, und der Film begleitet auch eine Gemeinschaft, die von Abwanderung bedroht ist.
Kinostart und was als Nächstes kommt
„Mustang“ wird von Fandango mit Luce Cinecittà produziert, mit Unterstützung der Associazione Pietro Taricone und der Unione Buddhista Italiana. In einer Erklärung sagte Smutniak, sie sei glücklich und fühle sich geehrt, den Film dem italienischen Publikum in Rom vorzustellen, und es habe sieben Jahre Arbeit gekostet. In der Erklärung heißt es weiter:
„Ich bin glücklich und fühle mich geehrt, dass „Mustang“ dem italienischen Publikum hier in Rom vorgestellt wird. Sieben Jahre Arbeit, über zwanzig Jahre Leben.“
Bei der Pressekonferenz beschrieb sie den Film als sich schließenden Kreis.
„Dieser Film öffnet in gewisser Weise eine Tür und schließt eine andere. Es ist ein Kreis, der sich vollendet.“
Der Film soll ab dem 23. November 2026 in den Kinos laufen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- lastampa.itKasia Smutniak: „In Mustang habe ich das Glück gelernt. Eine einzige Geste kann die Welt verändern“Kasia Smutniak: "In Mustang ho imparato la felicità. Un solo gesto può cambiare il mondo · Original auf Italienisch
- La Repubblica.itKasia Smutniak: „Pietros Kamera gehört jetzt unserer Tochter Sophie, so ist Mustang entstanden“Kasia Smutniak: "La telecamera di Pietro ora è di nostra figlia Sophie, così è nato Mustang · Original auf Italienisch
- ANSA.itSmutniak, „in Mustang der Roadmovie meines Lebens, zwischen Hoffnung und einem Handbuch des Glücks“Smutniak, 'in Mustang l'on the road della mia vita, tra speranza e manuale di felicità' - Notizie · Original auf Italienisch
- Il Fatto QuotidianoTaricone und Smutniak, in Mustang wird Erinnerung zum KinoTaricone e Smutniak, in Mustang la memoria si fa cinema · Original auf Italienisch
- Kasia Smutniak
- Schauspielerin und Regisseurin des Dokumentarfilms „Mustang“
- Pietro Taricone
- Smutniaks früherer Partner, der 2003 mit ihr nach Mustang reiste und 2010 starb
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