Aelfwig, der um 1020 starb, und sein Nachfolger Wulnoth, der 1049 starb, sind die beiden in den Berichten genannten Kandidaten.
Die Radiokarbondatierung legt den Tod des Mannes zwischen 987 und 1052 n. Chr. Er war 35 bis 49 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß.
Der Kalksteinsarkophag trägt eine Inschrift für Valerius Amandinus, während auf seinem Deckel ein im 10. oder 11. Jahrhundert eingemeißeltes lateinisches Kreuz ergänzt wurde.
Arbeiter entdeckten den Kalksteinsarkophag erstmals 1820 und zerbrachen seinen Deckel in sechs Stücke. 1869 wurde er förmlich aus einer Grasfläche an der Nordseite des Langhauses ausgegraben. Seine lateinische Inschrift nennt Valerius Amandinus, einen wohlhabenden Briten, der zwischen 300 und 400 n. Chr. in London lebte, und besagt, seine Söhne hätten das Grab für ihn anfertigen lassen. Schriftliche Aufzeichnungen legten lange nahe, das Skelett im Inneren sei verloren gegangen. Warwick Rodwell, beratender Archäologe der Westminster Abbey, argumentiert, der Sarkophag habe nicht an seinem ursprünglichen Begräbnisort gestanden und sei wahrscheinlich zunächst in der Wandnische eines Mausoleums aufgestellt worden.
Rodwell sagte:
„Das war nicht sein ursprünglicher Begräbnisort.“
Der Deckel trägt ein großes lateinisches Kreuz, das im 10. oder 11. Jahrhundert eingemeißelt wurde, lange nach der Herstellung des Steins. Rodwell sieht darin eine spätere Veränderung des ursprünglichen Deckels. Er ordnet die Form des Kreuzes einem spätangelsächsischen Typ zu und beschreibt, wie es sich über den gesamten Deckel erstreckt.
„Es reicht über die gesamte Länge und Breite des Deckels, und es ist ein ganz spezifischer spätangelsächsischer Kreuztyp.“
Berichte besagen, der Sarkophag sei bei Konservierungsarbeiten im Jahr 2016 geöffnet worden, wobei im Inneren ein nahezu vollständiges Skelett gefunden wurde. Der Guardian datiert die eingehende Untersuchung auf 2018, im Zusammenhang mit Plänen, den Sarkophag in den Queen's Diamond Jubilee Galleries auszustellen. Nachdem der Deckel in einem Labor abgenommen worden war, kam das Skelett zum Vorschein, und Rodwell sagte:
„Und da, im Inneren, war das Skelett.“
Die Knochen stimmen laut Rodwell mit Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert überein. Sie deuten auf einen Mann im Alter von 35 bis 49 Jahren hin, der etwa 1,75 Meter groß war, was der Guardian mit 5 Fuß 9 Zoll angibt. Die Radiokarbondatierung legt seinen Tod zwischen 987 und 1052 n. Chr., rund 700 Jahre nach der Lebenszeit des römischen Besitzers, was bestätigt, dass der Sarkophag in spätangelsächsischer Zeit wiederverwendet wurde. Ein rechteckiger Umriss von Kalkrückständen im Boden deutet darauf hin, dass der Körper mit Kalkpulver bestäubt und in einem hölzernen Sarg beigesetzt worden war, der inzwischen verfallen ist.
La Razon und AGI nennen zwei Westminster-Äbte als aussichtsreichste Kandidaten. Aelfwig starb um 1020, sein Nachfolger Wulnoth starb 1049, und beide sollen in der Abtei bestattet worden sein. AGI berichtet, Aelfwig sei bereits Mönch in Westminster gewesen, bevor er Abt wurde – ein Punkt, der nach Einschätzung Rodwells die Waagschale zu seinen Gunsten neigen würde. Die Bestattung selbst, mit einem hölzernen Sarg in einem Steingrab, deute auf einen Mann von Rang hin, so Rodwell. AGI zufolge können die Analysen den Mann noch nicht mit Sicherheit identifizieren; die Arbeit wird einem Team unter Leitung Rodwells mit Wissenschaftlern des Scottish Universities Environmental Research Centre zugeschrieben. Die Ergebnisse wurden im Journal of the British Archaeological Association veröffentlicht.
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Die Radiokarbondatierung legt den Tod des Mannes zwischen 987 und 1052 n. Chr. fest; die beiden aussichtsreichsten Kandidaten sind die Westminster-Äbte Aelfwig und Wulnoth.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, LaVanguardia, AGI und weiteren Medien. Veröffentlicht .