Sicherheit · Lüttich
Sieben Festnahmen in Belgien wegen Synagogen-Sprengstoffanschlag in Lüttich im Rahmen von Terrorermittlungen
Die belgischen Behörden haben am Donnerstag sieben Personen im Zusammenhang mit einem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge in Lüttich festgenommen, der im März erheblichen Sachschaden verursachte, aber keine Verletzten forderte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Mediapart, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 25. Juni wurden im Rahmen mehrerer Durchsuchungen sieben Personen im Zusammenhang mit dem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge in Lüttich vom 9. März festgenommen.
Die Explosion in den frühen Morgenstunden zerstörte Fenster und Türen der Synagoge und angrenzender Häuser, forderte jedoch keine Opfer.
Ein Mann, der verdächtigt wird, den Anschlag geplant zu haben, wurde zwei Monate vor den jüngsten Festnahmen von US-Behörden in der Türkei festgenommen.
Zwei Tage nach der Explosion analysierten die Staatsanwälte ein Video, das möglicherweise von Dschihadisten erstellt wurde und in dem die Verantwortung übernommen wird; die Echtheit wurde nicht sofort bestätigt.
- März 2026Ähnliche Angriffe auf jüdische Einrichtungen in den Niederlanden
- Mai 2026Verdächtiger in der Türkei von US-Behörden festgenommen
- 25.06.Sieben Personen in Belgien im Zuge der Ermittlungen zum Synagogenanschlag festgenommen
Die belgischen Bundesbehörden haben am Donnerstag im Rahmen einer koordinierten Durchsuchungsaktion sieben Personen festgenommen. Die Aktion steht im Zusammenhang mit den Terrorermittlungen zu dem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge in Lüttich am 9. März. Die Festnahmen erfolgten auf Anweisung eines Ermittlungsrichters, der mit dem bundesweiten Terrorfall betraut ist. Die Bundesstaatsanwaltschaft bestätigte den Einsatz, machte jedoch über die Zahl der Festgenommenen hinaus keine weiteren Angaben. Die Durchsuchungen fanden an mehreren Orten statt, doch die Behörden gaben weder die genauen Orte noch die Identitäten der sieben Festgenommenen bekannt.
„Zu diesem Zeitpunkt und im Interesse der Ermittlungen können keine weiteren Informationen mitgeteilt werden.“
Der Anschlag im März
In den frühen Morgenstunden des 9. März, kurz vor 04:00 Uhr, detonierte ein Sprengsatz am Haupteingang der Synagoge in der Rue Léon Frédéricq in Lüttich. Die Explosion zerstörte die Fenster und die Tür des Gebäudes und ließ auch in mehreren Nachbarhäusern die Scheiben zerbersten. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden war jedoch erheblich. Die belgischen Behörden verurteilten den Anschlag als abscheuliche antisemitische Tat.
„eine abscheuliche antisemitische Tat“
Ermittlungen und frühere Festnahmen
Die heutigen Festnahmen erfolgen knapp vier Monate nach der Explosion und markieren eine neue Beschleunigung der Ermittlungen. Im Mai wurde ein Mann, der verdächtigt wird, den Anschlag angeordnet zu haben, in der Türkei von US-Behörden festgenommen. Zwei Tage nach der Explosion in Lüttich teilte die Bundesstaatsanwaltschaft mit, dass sie ein Video analysiere, das möglicherweise von Dschihadisten erstellt worden sei und in dem die Verantwortung für den Anschlag übernommen werde; dessen Echtheit wurde jedoch nicht sofort bestätigt.
Weiterer Kontext und ähnliche Anschläge
Der Anschlag ereignete sich vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen im Nahen Osten. Am 28. Februar starteten die USA und Israel Angriffe auf den Iran, die Vergeltungsmaßnahmen Teherans in Form von Raketen- und Drohnenangriffen auf Golfstaaten auslösten. Tausende Menschen, hauptsächlich im Iran und im Libanon, wurden in dem darauffolgenden Konflikt getötet. Wenige Tage nach dem Anschlag in Lüttich gab es in den Niederlanden mindestens zwei ähnliche Straftaten gegen jüdische Einrichtungen, darunter eine Schule in Amsterdam. Obwohl kein offizieller Zusammenhang zwischen den Ereignissen hergestellt wurde, nährten auf sozialen Medien geteilte Bekenner-Videos von als pro-iranisch identifizierten Gruppen Spekulationen über eine Koordination. Auch im Vereinigten Königreich gab es laut dem flämischen Sender VRT im gleichen Zeitraum eine Reihe von Angriffen auf Juden und jüdische Einrichtungen.
Sicherheitsmaßnahmen
Als Reaktion auf den Anschlag und die allgemeine Bedrohungslage beschloss Belgien, Militärpersonal zum Schutz von Synagogen und jüdischen Schulen im Land einzusetzen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesSept personnes arrêtées en Belgique après l'attaque d'une synagogue en mars
- MediapartBelgique: sept arrestations dans l'enquête sur l'attaque d'une synagogue en mars
- Le SoirExplosion à la synagogue de Liège : sept personnes interpellées après plusieurs perquisitions
- vrtnws.beZeven arrestaties na huiszoekingen in onderzoek naar antisemitische explosie aan synagoge Luik | VRT NWS Nieuws
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- Niederlande, Paris, London, Vereinigte Staaten
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