
Harrys Familienreise nach Großbritannien unsicher, nachdem Polizeischutz für Meghan und Kinder verweigert wurde
Prinz Harry überdenkt einen geplanten Juli-Besuch in Großbritannien mit Meghan und ihren Kindern, nachdem sein Antrag auf staatlich finanzierten Polizeischutz abgelehnt wurde, was das Wiedersehen mit König Charles gefährdet.
Prinz Harry und Meghan, Herzogin von Sussex, hatten sich darauf vorbereitet, ihre Kinder Archie (7) und Lilibet (5) Anfang Juli für ein fünftägiges Programm mit Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Invictus Games und Harrys wohltätigen Schirmherrschaften nach Großbritannien zu bringen. Die Reise wurde am Freitagabend, dem 26. Juni, angekündigt und sollte öffentliche Termine im Royal Hospital Chelsea und im National Exhibition Centre in Birmingham umfassen. Die Familie erhielt auch eine Einladung von König Charles III., auf einem königlichen Anwesen zu wohnen, ein Angebot, das das Paar zunächst angenommen hatte.
Sicherheitsantrag abgelehnt
Kurz nachdem die Reisedetails bekannt wurden, wurde dem Team des Herzogs mitgeteilt, dass der formelle Antrag auf ein staatlich finanziertes Sicherheitspaket vom Exekutivausschuss für den Schutz des Königshauses und öffentlicher Persönlichkeiten (Ravec) abgelehnt worden war. Eine dem Herzogspaar nahestehende Quelle beschuldigte das Innenministerium und den Ausschuss, Bedingungen zu schaffen, die Bewegungen in Großbritannien extrem erschwerten.
Sie schaffen bewusst Bedingungen, die es ihnen nahezu unmöglich machen, sich in Großbritannien zu bewegen.
Die Ablehnung bedeutet, dass die Familie außerhalb königlicher Residenzen keinen steuerfinanzierten Polizeischutz hätte. Während die Sussexes mit ihrem eigenen privaten Sicherheitsteam aus Kalifornien reisen, hat Harry wiederholt argumentiert, dass dies für seine Frau und Kinder auf britischem Boden nicht ausreiche.
Sicherheitsbedenken der Familie
Die Sicherheitsentscheidung hat eine Neubewertung der gesamten Reise ausgelöst. Der Herzog selbst wird als „im Allgemeinen ziemlich robust“ im Umgang mit Risiken beschrieben, aber Quellen sagen, er mache sich Sorgen um die Auswirkungen auf Archie und Lilibet, falls etwas schiefgehe. Harry verlor 2025 einen Gerichtsprozess um automatischen Polizeischutz während Aufenthalten in Großbritannien und sagte später der BBC, er könne sich nicht vorstellen, seine Familie unter den derzeitigen Regelungen zurückzubringen.
Ich kann mir keine Welt vorstellen, in der ich meine Frau und meine Kinder zu diesem Zeitpunkt zurück nach Großbritannien bringe – und was ihnen entgeht, ist nun ja, alles.
Ein verpasstes Wiedersehen mit dem König?
Die Reise sollte die Kluft innerhalb der königlichen Familie überbrücken. König Charles sah seine jüngeren Enkelkinder zuletzt während der Feierlichkeiten zum Platin-Jubiläum von Königin Elisabeth II. im Jahr 2022. Vater und Sohn trafen sich zuletzt im September 2025 im Clarence House. Der Juli-Besuch mit Meghan und den Kindern wurde als bedeutender Schritt zur Versöhnung angesehen. Nun wird in den kommenden Tagen entschieden, ob Harry allein reist, verschiebt oder die ganze Familie ohne Polizeischutz mitbringt. Wenn er solo ankommt, könnte dies als Rückschlag in der bereits angespannten Beziehung zum König gewertet werden.
- Details der fünftägigen Reise nach Großbritannien mit Meghan, Archie und Lilibet am Freitagabend bekannt gegeben.
- Harrys Team kurz darauf informiert, dass der Antrag auf steuerfinanzierten Polizeischutz abgelehnt worden war.
- Berichte tauchen auf, dass der Herzog die Reise überdenkt; Quellen sagen, Harry sei von der Entscheidung „am Boden zerstört".
- Erwartete Entscheidung: Harry wird entscheiden, ob er allein, mit der Familie oder gar nicht reist.
Was als Nächstes kommt
Der Besuch, der den Ein-Jahres-Countdown zu den Invictus Games 2027 in Birmingham markieren sollte, bleibt zwar geplant, wird aber überprüft. Harrys Team sucht weiterhin nach einem Weg, die Reise möglich zu machen. Es wurde keine endgültige Absage bekannt gegeben, und die königliche Einladung, auf einem königlichen Anwesen zu wohnen, besteht weiterhin, obwohl ihre Annahme nun von der Klärung der Sicherheitsfrage abhängig zu sein scheint.


