Tennis · New York

Ben Shelton besiegt Carlos Alcaraz im Fünf-Satz-Viertelfinale der US Open – Ende um 3:33 Uhr

Ben Shelton hat den Titelverteidiger Carlos Alcaraz mit 6:7, 6:1, 6:3, 1:6, 7:6 in 4 Stunden und 28 Minuten in Flushing Meadows besiegt und damit einen Turnierrekord für den spätesten Abschluss um 3:33 Uhr aufgestellt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, ANSA.it, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Nachtsession, Match 1Jessica Pegula besiegt Emma Navarro in 2 Stunden und 21 Minuten
  2. 23:30Ben Shelton und Carlos Alcaraz beginnen ihr Viertelfinalmatch
  3. 03:33Ben Shelton besiegelt den Fünf-Satz-Sieg mit 10:7 im Super-Tiebreak

Rekordabschluss in New York

Ben Shelton besiegte den Titelverteidiger Carlos Alcaraz in fünf Sätzen mit 6:7, 6:1, 6:3, 1:6, 7:6 im Viertelfinale der US Open. Die Begegnung endete am Mittwochmorgen um 3:33 Uhr nach 4 Stunden und 28 Minuten Spielzeit und markiert den spätesten Abschluss in der Turniergeschichte. Der bisherige Rekord stammte aus dem Jahr 2022, als Alcaraz Jannik Sinner in einem Match besiegte, das um 2:50 Uhr endete. Shelton sicherte sich den Sieg mit seinem letzten Matchball im Super-Tiebreak mit 10:7 und beendete den Wettkampf mit einem Aufschlag, der zwischen 235 und 238 km/h gemessen wurde.

Körperliche Belastung und Leistung

Die Niederlage beendete Alcaraz' Serie von 18 Siegen in Folge bei Grand-Slam-Turnieren, zu der seine Titel bei den US Open 2025 und den Australian Open 2026 gehörten. Alcaraz trat in New York nach 139 Tagen Wettkampfpause an, die er aufgrund einer im April erlittenen Verletzung des rechten Handgelenks eingelegt hatte. Während des Matches zeigte Alcaraz deutliche körperliche Erschöpfung und erbrach sich während eines Seitenwechsels in ein Handtuch. Shelton forcierte Grundlinienduelle und nutzte 53 unerzwungene Fehler von Alcaraz aus, darunter 31 von der Vorhand, während er selbst 34 unerzwungene Fehler beging. Alcaraz erzielte 38 Winner zu Sheltons 35.

Unerzwungene Fehler pro Spieler im Viertelfinale
Carlos Alcaraz
53
Ben Shelton
34

Daten aus dem Artikeltext

Alcaraz räumte nach seinem Ausscheiden die Intensität der Begegnung ein.

„Es war ein enges Match. Ich bin also nicht enttäuscht, am Ende nicht gewonnen zu haben. Ich bin einfach stolz auf mich und darauf, wie ich gekämpft habe. Nach dem dritten Satz war ich sehr müde, aber ich habe einen Weg gefunden, mich weiter zu pushen.“

Carlos Alcaraz, Spanischer Profi-Tennisspieler und Titelverteidiger

Rein amerikanisches Halbfinale

Der Sieg ist Sheltons erster Karriereerfolg gegen Alcaraz nach drei vorherigen Niederlagen sowie sein erster Sieg gegen einen Gegner aus den Top Drei nach 18 Versuchen. Shelton, der auf Platz neun der Weltrangliste steht, zog zum zweiten Mal in seiner Karriere ins Halbfinale der US Open und insgesamt ins dritte Grand-Slam-Halbfinale ein. Am Freitag trifft er auf seinen Landsmann Frances Tiafoe, womit sichergestellt ist, dass erstmals seit Andy Roddicks Titelgewinn im Jahr 2003 wieder ein amerikanischer Spieler das Finale im Herreneinzel erreicht. Tiafoe erreichte das Halbfinale, nachdem er einen Zwei-Satz-Rückstand aufgeholt und Alex Michelsen mit 5:7, 3:6, 7:5, 6:3, 7:6 in 4 Stunden und 38 Minuten besiegt hatte.

Shelton dankte den Zuschauern im Arthur Ashe Stadium, die ihm durch den späten Abschluss hindurch Energie gegeben hätten.

„Für mich ist das Wichtigste immer die Menschenmenge. Ob es meine Trainer, mein Team, meine Freunde und Familie hier waren oder die Stadt New York, die heute Nacht bis 3 Uhr morgens mit Sprechchören für die USA bis zum Schluss da war – das hat mir die Kraft gegeben, weiterzumachen und heute Nacht zu gewinnen.“

Ben Shelton, US-amerikanischer Profi-Tennisspieler und Halbfinalist

Terminplan-Kritik und Formatvorschläge

Das Match begann gegen 23:30 Uhr am Dienstagabend, nachdem die Tages- und Abendsessions auf dem Arthur Ashe Stadium überzogen hatten. Das Tagesprogramm umfasste ein Dreisatz-Match zwischen Aryna Sabalenka und Linda Noskova, das 2 Stunden und 22 Minuten dauerte, gefolgt von Tiafoes Fünf-Satz-Marathon. Die Stadionorganisatoren mussten dann 23.771 Tagesszuschauer aus dem Stadion bringen und die Ränge reinigen, bevor sie die Abendkarteninhaber einließen, wo Jessica Pegula Emma Navarro in 2 Stunden und 21 Minuten besiegte. Die daraus resultierenden Verzögerungen erneuerten die Diskussionen über spätabendliche Matches und die Erholung der Spieler im Profitennis. Nach dem Terminstau äußerte sich der Geschäftsführer von Tennis Australia, Andrew Abdo, zu möglichen Formatänderungen bei Grand-Slam-Turnieren.

„In Zukunft könnte es bei Grand-Slam-Turnieren, je nach Anzahl der Runden oder der Dauer, nicht mehr über die gesamte Turnierdauer im Best-of-Five-Modus gespielt werden.“

Andrew Abdo, Geschäftsführer von Tennis Australia

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