Konflikte · Washington
US-Senat widersetzt sich Trump, stimmt für Beendigung militärischer Aktionen gegen den Iran
Der US-Senat stimmte mit 50 zu 48 Stimmen dafür, Präsident Trump anzuweisen, die US-Streitkräfte aus den Feindseligkeiten gegen den Iran abzuziehen; vier Republikaner brachen aus der Parteilinie aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Al Jazeera Online, Washington Post und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Senat stimmte mit 50 zu 48 Stimmen, um Trump anzuweisen, die Iran-Feindseligkeiten einzustellen; vier republikanische Senatoren schlossen sich den meisten Demokraten an.
Trump nannte die vier Republikaner auf Truth Social „Versager“ und beschuldigte sie, dem Iran mitten in Friedensgesprächen zu helfen.
Es ist das erste Mal, dass beide Kammern eine Kriegsvollmachten-Resolution seit dem Gesetz von 1973 verabschiedet haben, obwohl das Repräsentantenhaus sie bereits Anfang Juni verabschiedet hatte.
Das Weiße Haus argumentiert, die Resolution sei verfassungswidrig; Rechtsexperten sagen, die Durchsetzung sei unklar, daher ist die Abstimmung weitgehend symbolisch.
- 20.05.Senat verabschiedet verfahrenstechnische Kriegsvollmachten-Resolution
- 3.06.Repräsentantenhaus billigt gleichlautende Resolution mit 215 zu 208
- 23.06.Senat verabschiedet Resolution mit 50 zu 48
Am 23. Juni stimmte der Senat mit 50 zu 48 Stimmen für eine Resolution zu Kriegsvollmachten, die Präsident Trump anweist, die US-Streitkräfte aus den Feindseligkeiten gegen den Iran abzuziehen, es sei denn, der Kongress genehmigt diese ausdrücklich. Bis auf einen Demokraten unterstützten alle die Maßnahme; die Republikaner Bill Cassidy, Lisa Murkowski, Susan Collins und Rand Paul schlossen sich ihnen an. Der Demokrat John Fetterman stimmte dagegen, und zwei Republikaner – Mitch McConnell und Dave McCormick – gaben keine Stimme ab.
- Ja
- 50
- Nein
- 48
- Nicht abgestimmt
- 2
Daten aus dem Artikeltext
Erstes derartiges Gesetz seit 1973
Die gleichlautende Resolution hatte bereits am 3. Juni das Repräsentantenhaus mit 215 zu 208 Stimmen passiert. Eine frühere, verfahrenstechnische Abstimmung im Senat am 20. Mai führte nicht zu einer bindenden Maßnahme. Dies ist das erste Mal seit der Kriegsvollmachten-Resolution von 1973, dass beide Kammern eine Maßnahme gebilligt haben, die einen Präsidenten anweist, Truppen aus Feindseligkeiten abzuziehen. Senator Tim Kaine, ein Mitautor, sagte, der Zeitpunkt sei richtig, da die aktiven Kampfhandlungen nachgelassen hätten.
„Wir haben uns aus der aktivsten Phase des Krieges zurückgezogen, und dies ist der perfekte Moment für den Kongress, sich zu fragen: \"Was soll das nächste Kapitel sein?\", anstatt einem einzigen Mann diese Entscheidung zu überlassen.“
Der demokratische Fraktionsvorsitzende im Senat, Chuck Schumer, machte Trump für einen kostspieligen außenpolitischen Fehltritt verantwortlich.
„Jahrelang versprach Trump, maximalen Druck auf den Iran auszuüben, aber am Ende lieferte er maximale Verwirrung, maximales Chaos, maximale Kosten für das amerikanische Volk mit seinem katastrophalen Krieg.“
Trump greift republikanische Abweichler an
Präsident Trump wetterte auf Truth Social, bezeichnete die vier abtrünnigen Senatoren als „vier republikanische Versager“ und beschuldigte sie, dem Iran zu helfen.
„Ich habe den Iran am Boden, bereit zu kollabieren und bereit, den Vereinigten Staaten praktisch alles zu geben … und der Senat sagt mir, ich solle aufhören, und bietet dem Feind direkte Hilfe.“
Rechtliche Durchsetzbarkeit fraglich
Das Weiße Haus betrachtet die Kriegsvollmachten-Resolution als verfassungswidrig und sagt, die Abstimmung sei nicht bindend. Der republikanische Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Jim Risch, sagte, der Präsident werde sie ignorieren. Scott Anderson, ein Rechtswissenschaftler an der Brookings Institution, merkte an, dass eine Durchsetzung vor Gericht schwierig sein dürfte.
„Die Exekutive wird sie wahrscheinlich aus verfassungsrechtlichen Gründen ignorieren, und es ist nicht klar, wer Klagebefugnis hätte, um sie durchzusetzen.“
Unpopulärer Krieg und Wahlkampfdruck
Der am 28. Februar begonnene Konflikt ist zu einer politischen Belastung geworden. Eine am selben Tag wie die Abstimmung veröffentlichte Reuters/Ipsos-Umfrage ergab, dass nur 24 % der Amerikaner glauben, dass sich der Krieg gelohnt hat. Die Regierung führt Friedensgespräche mit dem Iran, hat aber angedeutet, dass sie die Feindseligkeiten wieder aufnehmen könnte, falls die Verhandlungen scheitern. Da im November die Zwischenwahlen anstehen, deuten die republikanischen Abweichungen in der Iran-Frage sowie bei Trumps 1,8 Milliarden Dollar schwerem „Anti-Waffen-Programm“ und einem 70 Milliarden Dollar schweren Einwanderungsgesetz auf wachsende Risse in der Partei hin.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wpolityce.pl"Nakazali" Trumpowi zakończenie wojny z Iranem
- Al Jazeera OnlineUS Senate approves Iran war powers resolution: What that means for Trump
- Washington PostThe 4 GOP senators who broke ranks and voted to block Trump from resuming Iran war
- Tgcom24Usa, Senato limita i poteri di guerra di Trump che commenta: "Voto insensato"
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Tim Kaine
- Demokratischer Senator aus Virginia, Mitautor der Resolution
- Chuck Schumer
- Demokratischer Fraktionsvorsitzender im Senat
- Jim Risch
- Republikanischer Senator aus Idaho, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Senats
- John Fetterman
- Demokratischer Senator aus Pennsylvania, einziger Demokrat, der dagegen stimmte
- Bill Cassidy
- Republikanischer Senator aus Louisiana, stimmte für die Resolution
- Lisa Murkowski
- Republikanische Senatorin aus Alaska, stimmte für die Resolution
- Susan Collins
- Republikanische Senatorin aus Maine, stimmte für die Resolution
- Rand Paul
- Republikanischer Senator aus Kentucky, stimmte für die Resolution
- Scott Anderson
- Rechtsexperte an der Brookings Institution und leitender Redakteur bei Lawfare
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