Sicherheit · Senago

Italienischer Richter setzt Fahrer des Senago-Unfalls unter Hausarrest, nachdem er sich für den Tod von drei Freunden entschuldigt hat

Ein 18-jähriger Fahranfänger, der nach dem Sturz seines überladenen Audi in einen Kanal bei Mailand positiv auf Alkohol getestet wurde und drei Insassen tötete, wurde aus der Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, Adnkronos, AGI und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Senago · Italien
Wie es dazu kam
  1. 21.06.Ein Audi mit neun Insassen stürzt in den Villoresi-Kanal in Senago; drei junge Menschen sterben.
  2. 22.06.Carabinieri befragen die fünf überlebenden Passagiere zu den Ereignissen, die zu dem Unfall führten.
  3. 24.06.Gabriele Popovici erscheint vor der Ermittlungsrichterin, entschuldigt sich und wird unter Hausarrest gestellt.

Der Unfall

Neun junge Menschen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren waren in einen für fünf Personen ausgelegten Audi gepfercht, als das Auto an einer scharfen Kurve von der Straße abkam und in den Villoresi-Kanal in Senago am nördlichen Stadtrand von Mailand stürzte – gegen Morgengrauen am Sonntag, den 21. Juni. Die drei Opfer waren Lorenzo Benin (17), Riccardo Provasi (17) und Camilla Copparoni, die kürzlich 18 geworden war. Sie lebten in Paderno Dugnano.

Der Fahrer

Gabriele Popovici, ein 18-jähriger Fahranfänger, saß am Steuer. Nach dem Unfall wurde bei ihm ein Alkoholwert von 1,6 g/l gemessen, etwa dreimal so hoch wie der gesetzliche Grenzwert für erfahrene Fahrer und ein klarer Verstoß gegen die absolute Null-Promille-Regel für Fahranfänger in Italien. Er wurde wegen des Verdachts auf mehrfache fahrlässige Tötung im Straßenverkehr und Körperverletzung festgenommen.

Was Überlebende den Ermittlern sagten

Fünf Insassen überlebten und wurden von den Carabinieri befragt. Ihren Aussagen zufolge hatte die Gruppe die Nacht an einem Ort verbracht und war auf dem Heimweg, als der Unfall geschah.

„Auf der Heimfahrt haben wir Popovici wiederholt gesagt, er solle langsamer fahren, bis er an einer scharfen Kurve geradeaus fuhr und wir mit dem Auto im wassergefüllten Kanal landeten.“

überlebende Passagiere

Die Anhörung und die Entschuldigung

Popovici erschien am 24. Juni vor der Ermittlungsrichterin in Mailand. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, äußerte sich aber kurz spontan.

„Ich entschuldige mich bei den Familien meiner Freunde.“

Gabriele Popovici, 18-jähriger Fahrer
Der Staatsanwalt Rosario Ferracane argumentierte, der Jugendliche solle im Gefängnis San Vittore bleiben, und verwies auf die Gefahr von Wiederholungstaten und Beweismanipulation.

Entscheidung der Richterin

Richterin Maria Beatrice Parati bestätigte die Festnahme, ordnete jedoch Hausarrest anstelle von Untersuchungshaft an. Sie stellte fest, dass Popovici Ersttäter ohne Vorstrafen sei und dass er unmittelbar nach dem Unfall versucht habe, Camilla Copparoni zu helfen, obwohl seine Bemühungen sie nicht retten konnten. Die Richterin kam zu dem Schluss, dass Hausarrest ausreiche, um die festgestellten Risiken zu beherrschen.

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