Konflikte · Krywyj Rih, Saporischschja und Odessa

Russische Angriffe töten mindestens sechs in der Ukraine – Selenskyj schlägt Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami vor

Russische Raketen- und Drohnenangriffe trafen in der Nacht zehn ukrainische Regionen und töteten mindestens sechs Menschen, während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei bereit, den russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami zu treffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, 20minutes, RFI und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krywyj Rih, Saporischschja, Odessa, Swjahel · Ukraine, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 11.09.Selenskyj bittet Donald Trump um sofortige Sanktionen gegen die russische Raketenproduktion
  2. 12.09.Angriffe töten mindestens sechs in der Ukraine, während Selenskyj Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami anbietet
  3. Dezember 2026G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Miami unter US-Präsidentschaft geplant

Nächtliche Angriffe auf ukrainische Regionen

Russische Raketen- und Drohnenangriffe trafen in der Nacht vom 11. auf den 12. September 2026 Ziele in zehn ukrainischen Regionen – der 1.662. Tag des Krieges. Ukrainische Behörden und lokale Beamte berichteten von vier bis sechs Toten und Dutzenden Verletzten durch die nächtlichen Bombardements. In der zentralen Stadt Krywyj Rih traf eine russische Rakete eine Industrieanlage von ArcelorMittal, tötete zwei Arbeiter und beschädigte die Produktions- und Hilfsinfrastruktur. In der südlichen Stadt Saporischschja zerstörte ein nächtlicher Angriff ein Privathaus, wobei zwei Bewohner ums Leben kamen. Lioudmila, eine 56-jährige Anwohnerin in Saporischschja, beschrieb den Angriff als absoluten Terror. In Swjahel, gelegen in der Oblast Schytomyr westlich von Kiew, erklärte Gouverneur Witalij Bunechko, dass ein Angriff auf einen Lebensmittelladen zwei Menschen getötet habe. In der südlichen Hafenstadt Odessa zerstörten Raketen- und Drohnenangriffe ganze Stockwerke von Wohngebäuden und verletzten zwischen 35 und 37 Menschen, darunter einen fünf Monate alten Säugling, wie Gouverneur Oleh Kiper mitteilte. Ein separater Angriff auf ein Hotel im nahe gelegenen Tschornomorsk verletzte 11 Menschen.

Gemeldete Todesfälle durch russische Angriffe vom 12. September 2026 nach Ort
Krywyj Rih (ArcelorMittal)
2
Saporischschja
2
Swjahel
2

Daten aus dem Artikeltext

Industrieschäden und ukrainische Reaktionen

Der Angriff auf das Stahlwerk veranlasste ArcelorMittal Krywyj Rih zu einer offiziellen Stellungnahme auf Telegram, in der bestätigt wurde, dass Rettungskräfte eine zweite Leiche aus den Trümmern der beschädigten Produktionseinheiten geborgen haben.

„Wir betonen, dass unser Werk eine zivile Einrichtung der Bergbau- und Hüttenindustrie ist, und wir verurteilen diese heimtückischen feindlichen Angriffe aufs Schärfste.“

ArcelorMittal

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die nächtliche Angriffswelle in den sozialen Medien und zeigte sich frustriert über die Reaktion der westlichen Partner viereinhalb Jahre nach Beginn der Invasion.

„Unsere Städte und Gemeinden werden seit letzter Nacht fast ununterbrochen angegriffen. Wenn die Russen einfache Menschen so offen zu Zielen ihrer Terroranschläge machen, ist es frustrierend zu sehen, dass die Reaktion der großen Weltmächte nicht mit dem Eskalationsniveau Russlands Schritt hält.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

Die Ukraine reagierte mit verstärkten eigenen Langstreckenangriffen auf die russische Industrie- und Logistikinfrastruktur, die Kiew als gerechtfertigte Vergeltung bezeichnet. Am 12. September bestätigte Selenskyj, dass ukrainische Angriffe Chemieunternehmen in der Region Perm im Ural und in der zentralen Region Samara getroffen hatten, im Anschluss an frühere Operationen gegen russische Ölraffinerien und Versorgungsdepots.

G20-Vorschlag und diplomatische Manöver

Nach den Bombardements kündigte Selenskyj seine Bereitschaft an, den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich beim G20-Gipfel in Miami im Dezember 2026 zu treffen. Der ukrainische Präsident erklärte, konkrete diplomatische Ergebnisse seien wichtiger als Vorbedingungen oder Rhetorik.

„Nicht die Worte sind entscheidend. Was ich ihm sagen werde oder was er mir sagen will, spielt keine Rolle. Nur das Ergebnis zählt.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

Der Kreml antwortete am Samstag, dass noch keine Entscheidung über Putins Teilnahme an dem Treffen in Miami getroffen worden sei. Die Vereinigten Staaten haben in diesem Jahr die G20-Präsidentschaft inne und haben versucht, die ins Stocken geratenen Friedensgespräche zwischen den beiden Nationen wiederzubeleben. Die US-Diplomaten Steve Witkoff und Jared Kushner reisten am Wochenende des 5. und 6. September nach Moskau und Kiew, um vorbereitende Gespräche mit Regierungsvertretern in beiden Hauptstädten zu führen.

Sanktionsforderungen und technische Treffen

Die von den USA vermittelten diplomatischen Bemühungen haben noch nicht zu einer ausgehandelten Einigung oder einer Waffenruhe geführt. Am 11. September appellierte Selenskyj direkt an US-Präsident Donald Trump und forderte die sofortige Verhängung scharfer Sanktionen, die die russische Produktionskapazität für Inlandsraketen beeinträchtigen sollen. Gleichzeitig nehmen russische Amtsträger weiterhin an selektiven multilateralen Treffen auf amerikanischem Boden teil. Anfang September nahm der russische Finanzminister Anton Siluanow an einem G20-Ministertreffen in North Carolina teil, was bei den europäischen Verbündeten der Ukraine Unbehagen auslöste. Russische Diplomaten bestätigten am Samstag, dass Moskau auch Delegierte zu einem G20-Energiegipfel in Houston entsenden werde, der für die dritte Septemberwoche geplant ist.

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