Einzelsport · Quimper und Les Sables-d'Olonne
Charlie Dalin, Rekordsieger der Vendée Globe, stirbt mit 42 Jahren nach geheimem Kampf gegen Krebs
Der französische Segler Charlie Dalin, der die Vendée Globe 2024-25 in einer Rekordzeit von 64 Tagen, 19 Stunden und 22 Minuten gewann, ist in der Nacht in Quimper gestorben, wie seine Familie am Donnerstag mitteilte. Er wurde 42 Jahre alt und kämpfte seit 2023 gegen einen gastrointestinalen Stromatumor.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, Le Soir, Ouest France und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Dalin absolvierte die Einhand-Weltumsegelung 2024-25 in einer Rekordzeit von 64 Tagen, 19 Stunden, 22 Minuten, mehr als neun Tage schneller als die bisherige Bestzeit, und ließ sich dabei heimlich wegen eines seltenen gastrointestinalen Tumors behandeln.
Der französische Segler wurde 2023 diagnostiziert, verschwieg die Krankheit jedoch fast allen – mit ärztlicher Zustimmung –, um seinen Traum zu verwirklichen, das Rennen zu gewinnen, das er vier Jahre zuvor knapp verloren hatte.
Dalin starb in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2026 in Quimper; seine Frau Perrine Le Pape bat um Privatsphäre und kündigte an, dass in den kommenden Tagen Würdigungen folgen würden.
Präsident Emmanuel Macron nannte ihn einen „außergewöhnlichen Segler"; Rivale Yoann Richomme würdigte seine „Ausdauer und seinen Optimismus"; und sein langjähriger Freund Yann Eliès erinnerte an sein Bootsbau-Genie.
Dalin, Absolvent der University of Southampton, entwarf die Siegerjachten Apivia und MACIF und wurde von Jeanne Grégoire als „ein Vorbild an Engagement für eine ganze Generation" gewürdigt.
- 2021Überquert die Ziellinie als Erster, verliert aber durch den Zeitbonus für Yannick Bestaven.
- 2023Diagnose eines gastrointestinalen Stromatumors, behält ihn geheim.
- 2025Gewinnt die Vendée Globe in Rekordzeit von 64 Tagen, 19 Stunden, 22 Minuten, die Krankheit bleibt verborgen.
- 11.06.Stirbt mit 42 in Quimper; Familie gibt seinen Tod bekannt.
Eine Karriere, gekrönt von der Vendée Globe
Charlie Dalin, geboren in Le Havre und Absolvent des Schiffsbau-Studiengangs an der University of Southampton, widmete sein Leben der Beherrschung des „Mount Everest der Meere". In der Ausgabe 2021 überquerte er als Erster die Ziellinie nach 80 Tagen auf See, musste jedoch Yannick Bestaven den Sieg überlassen, der einen Zeitbonus von zehn Stunden für eine Rettungsmission erhielt. Vier Jahre später ließ Dalin keine Zweifel. An Bord seiner Jacht MACIF Santé Prévoyance unterbot er den bisherigen Rekord von Armel Le Cléac‘h um mehr als neun Tage und absolvierte die Einhand-Weltumsegelung ohne Zwischenstopp und ohne Hilfe in 64 Tagen, 19 Stunden und 22 Minuten. 42 dieser Tage führte er die Flotte an.
Eine geheime Krankheit an Bord
Was die Öffentlichkeit damals nicht wusste: Dalin war 2023 mit einem gastrointestinalen Stromatumor (GIST) diagnostiziert worden. Mit ärztlichem Einverständnis und angepasster Medikation trug er die Krankheit über 24.000 Seemeilen mit sich und erzählte fast niemandem davon. Erst nach dem Sieg entschied er sich, die Wahrheit zu offenbaren.
„Wenn die Ärzte Zweifel gehabt hätten, wäre ich nicht abgefahren. Ich hätte kein Risiko mit meiner Frau und meinem Sohn eingegangen. Segeln ist mein Beruf. Sie waren froh, dass ich wieder aufs Meer hinausfuhr.“
Beileidsbekundungen aus der ganzen Segelwelt
Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte Dalin „einen außergewöhnlichen Segler, ein seltenes Beispiel für Mut, ein Leuchtfeuer auf hoher See". Alain Leboeuf, Präsident der Vendée Globe, sagte, sein Talent und sein Kampfgeist hätten „einen unauslöschlichen Eindruck in der Geschichte des Rennens hinterlassen". Yoann Richomme, Dalins größter Rivale im Rennen 2024-25, postete einen herzlichen Abschied.
„Was für einen bemerkenswerten Kampf du gegen diese grausame Krankheit geführt hast. Ich bin tief beeindruckt von deiner Ausdauer und deinem Optimismus bis in deine letzten Tage. Unsere Kämpfe auf dem Wasser … führten zu diesem erbitterten Wettstreit während der letzten Vendée Globe, der uns so begeistert hat.“
„Wir haben uns nie Sorgen mit ihm gemacht; wir wussten, dass er eine außergewöhnliche Maschine entwerfen würde, ganz Finesse und Detail.“
Architekt des eigenen Erfolgs
Dalins Vermächtnis besteht nicht nur in seinen Siegen, sondern auch in den beiden IMOCA-Jachten, die er mitentwarf – Apivia und MACIF. Jeanne Grégoire, Leiterin des Offshore-Segelzentrums Finistère, in dem Dalin trainierte, beschrieb ihn als „ein Vorbild an Engagement für eine ganze Generation". Seine Frau Perrine Le Pape, die seinen Tod bekannt gab, bat darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. Der Bürgermeister von Concarneau kündigte an, dass am Freitag im Rathaus ein Kondolenzbuch ausliegen werde.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOMuere a los 42 años Charlie Dalin, campeón de la Vendee Globe, la vuelta al mundo en solitario, cuando ya estaba enfermo de cáncer
- Le SoirLe navigateur Charlie Dalin, vainqueur du Vendée Globe 2024-2025, est décédé à 42 ans
- Ouest FranceMort de Charlie Dalin. " Un modèle d'investissement pour toute une génération ", salue Jeanne Grégoire
- Ouest FranceMort de Charlie Dalin. " Il avait un sacré talent " : l'hommage de Yann Eliès, son ancien co-skipper
- Charlie Dalin
- Französischer Segler, Sieger der Vendée Globe 2024-25
- Emmanuel Macron
- Französischer Präsident
- Yoann Richomme
- Dalins größter Rivale bei der Vendée Globe 2024-25
- Yann Eliès
- Ehemaliger Co-Skipper von Dalin und dreimaliger Gewinner der La Solitaire du Figaro
- Perrine Le Pape
- Dalins Ehefrau
- Jeanne Grégoire
- Leiterin des Offshore-Segelzentrums Finistère
- Alain Leboeuf
- Präsident der Vendée Globe
- Yannick Bestaven
- Französischer Segler, Sieger der Vendée Globe 2021 nach Zeitbonus
- Orte
- Le Havre
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