
Polen startet Titelverteidigung bei der Europameisterschaft gegen Portugal in Sofia
Titelverteidiger Polen startet am 10. September in Sofia gegen Portugal in die EM-Kampagne 2026 und will den zweiten EM-Titel in Folge sowie die vorzeitige Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 sichern.
Titelverteidigung beginnt in Sofia
Polen startet am 10. September in Sofia gegen Portugal in die Verteidigung des European Volleyball Championship-Titels. Das Datum fällt auf das zehnjährige Jubiläum des polnischen Sieges bei der U21-Europameisterschaft 2016 in Warna, Bulgarien, dessen Kader die heutigen Nationalspieler Tomasz Fornal und Szymon Jakubiszak unter Trainer Sebastian Pawlik umfasste. Polen geht in die 34. Ausgabe der Europameisterschaft, nachdem es zwei Goldmedaillen in der Volleyball Nations League in Folge gewonnen hat. Cheftrainer Nikola Grbić reduzierte seinen Reisekader auf die erforderlichen 14 Spieler und benannte Jakub Majchrzak als Ersatz. Mittelblocker Jakub Kochanowski fiel aus gesundheitlichen Gründen aus, Norbert Huber lehnte eine Einladung zum Trainingslager ab, und Bartosz Kwolek wurde nicht nominiert.
Gruppe B: Spielplan und Gegner
Portugal geht als Nummer 26 der FIVB-Weltrangliste in die Partie, ihm fehlt der Stammzuspieler Miguel Tavares, der für den polnischen Klub Aluron CMC Warta Zawiercie spielt. Portugals Cheftrainer João José hat das Team um den 23-jährigen Zuspieler Bruno Dias und den ehemaligen polnischen Liga-Außenangreifer Alexandre Ferreira neu aufgebaut. Nach dem Auftakt gegen Portugal um 15:00 Uhr polnischer Zeit spielt Polen am 12. September gegen Israel, am 13. September gegen Nordmazedonien, am 15. September gegen die Ukraine von Raul Lozano und am 16. September gegen Co-Gastgeber Bulgarien. Die Gruppe B wurde am 9. September mit dem 3:0-Sieg Bulgariens gegen Nordmazedonien (25:17, 25:19, 25:18) eröffnet.
- Polen spielt zum Auftakt gegen Portugal
- Polen spielt im zweiten Gruppenspiel gegen Israel
- Polen spielt im dritten Gruppenspiel gegen Nordmazedonien
- Polen spielt im vierten Gruppenspiel gegen die Ukraine
- Polen spielt im letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Bulgarien
Olympia-Qualifikation als Anreiz
Die Europameisterschaft 2026 bringt dem Kontinentalmeister unter den überarbeiteten FIVB-Regeln die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Weitere Olympia-Plätze werden an die drei Bestplatzierten der Weltmeisterschaft 2027 vergeben, die restlichen Plätze werden nach der Nations-League-Vorrunde 2028 über die FIVB-Weltrangliste ermittelt. Frankreichs Cheftrainer Andrea Giani wies darauf hin, dass das Olympia-Ticket das Vorbereitungsniveau aller europäischen Anwärter erhöht.
Die Tatsache, dass man in Mailand Tickets für Los Angeles gewinnen kann, bedeutet, dass alle Teams in ihrer höchsten Form zur Europameisterschaft kommen und fest entschlossen sind, um die Olympischen Spiele zu kämpfen.
K.o.-System und Medaillenrunde
Das Turnier findet vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Italien, Finnland und Rumänien statt, 24 Teams sind in vier Gruppen zu je sechs Mannschaften eingeteilt. Die besten vier jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale, das vom 19. bis 21. September in Sofia und Turin ausgetragen wird. Die Viertelfinals folgen am 22. und 23. September in beiden Städten, bevor das Turnier am 25. September mit den Halbfinals und am 26. September mit den Medaillenspielen nach Mailand wechselt. Der ehemalige polnische Zuspieler Marcin Janusz warnte, dass K.o.-Volleyball keinen Raum für Fehler lässt.
Wir sind klare Favoriten für dieses Turnier, aber man darf nicht vergessen, dass es Mannschaften gibt, gegen die wir verlieren können.
- Turnier beginnt mit Gruppenspielen in vier Gastgeberländern
- Achtelfinale beginnt in Sofia und Turin
- Viertelfinale in Sofia und Turin
- Halbfinale in Mailand
- Spiel um Bronze und Finale in Mailand


