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Kurz gefasst

  • Ein Schnellboot rammte am frühen Montag, 19. Oktober, vor Lesbos ein Schiff der griechischen Küstenwache; sechs Menschen starben, darunter ein Säugling, acht wurden gerettet.

  • Ein Migrantenboot sank im Morgengrauen etwa 3,7 Seemeilen vor Samos; sechs Menschen wurden tot geborgen, 14 überlebten.

  • Die Küstenwache teilte mit, ein 37-jähriger Türke sei im Zusammenhang mit der Kollision vor Lesbos unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen worden.

  • Vassilis Kikilias sagte, die bisherigen Beweise zeigten, dass das Schnellboot der Schleuser ein Schiff der griechischen Küstenwache mit dem Bug gerammt habe, und kündigte Null Toleranz an.

LesbosSamos
Lesbos, Samos · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. Frühe Morgenstunden, Montag 19. OktoberSchnellboot kollidiert vor Lesbos mit einem Schiff der griechischen Küstenwache; sechs Tote, acht Gerettete
  2. Morgengrauen, Montag 19. OktoberMigrantenboot sinkt etwa 3,7 Seemeilen vor Samos; sechs tot geborgen, 14 überleben

Kollision vor Lesbos

In den frühen Morgenstunden des Montags, 19. Oktober, stieß ein Schnellboot mit Migranten an der Küste der Insel Lesbos seitlich mit einem Schiff der griechischen Küstenwache zusammen. Bei dem Zusammenstoß starben nach Angaben der Küstenwache sechs Menschen: ein Mann, vier Frauen und ein Säugling. Acht weitere Menschen wurden gerettet, darunter zwei Kinder; die Verletzten kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Einige Berichte bezeichneten das griechische Schiff als Boot der Hafenpolizei, während die Küstenwache und die Regierung von einem Schiff der Küstenwache sprachen. Die Küstenwache teilte mit, ein 37-jähriger Türke sei unter dem Verdacht der Menschenschmuggel festgenommen worden; die Umstände der Kollision würden untersucht.

Vassilis Kikilias, Griechenlands Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, sagte, die bisher gesammelten Beweise zeigten, dass das Schnellboot der Schmuggler ein Schiff der griechischen Küstenwache mit dem Bug gerammt habe. Er machte die seiner Darstellung nach kriminellen Aktivitäten moderner Menschenschmuggler für die Toten verantwortlich und erklärte, der Vorfall werde untersucht.

Kentern vor Samos

Ein zweites Boot sank im Morgengrauen des Montags etwa 3,7 Seemeilen vor der griechischen Insel Samos. Sechs Menschen wurden tot geborgen, fünf Männer und eine Frau; 14 Menschen überlebten. Unter den Überlebenden war nach Angaben eines Vertreters der Küstenwache ein mutmaßlicher Schleuser iranischer Staatsangehörigkeit.

Zusammen mit dem Vorfall vor Lesbos forderten die beiden Unglücke zwölf Todesopfer. Das Boot vor Samos soll gekentert sein, bevor es sank; die Rettung der 14 Überlebenden erfolgte in denselben frühen Morgenstunden.

Offizielle Reaktionen und Ermittlungen

Kikilias drückte sein Bedauern über die von ihm als Tragödie bezeichneten Ereignisse vor Lesbos aus und legte in einer in sozialen Netzwerken veröffentlichten Botschaft die Haltung der Regierung zu den Schleusern dar.

„Unsere Haltung ist nicht verhandelbar. Null Toleranz gegenüber Menschenschmugglern, jenen rücksichtslosen Kriminellen, die verzweifelte Menschen, Familien und unschuldige Kinder in den Tod führen.“

Vassilis Kikilias, Griechischer Minister für Schifffahrt und Inselpolitik

Konstantinos Moutzouris, Gouverneur der Region Nördliche Ägäis, sagte, die Tragödien vor Lesbos und Samos mit zwölf Toten, darunter ein Kind, lösten tiefe Trauer und Wut aus. Er sprach den Opfern sein Beileid aus und verurteilte die Schleuser, die seiner Darstellung nach mit Menschenleben um Profit spielen, und forderte, ihre Taten mit größter Härte zu ahnden.

Tote und Gerettete nach Vorfall, 19. Oktober 2026Personen
Lesbos: Tote6
Lesbos: Gerettete8
Samos: Tote6
Samos: Überlebende14
Lesbos: Tote
6 Personen
Lesbos: Gerettete
8 Personen
Samos: Tote
6 Personen
Samos: Überlebende
14 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Tödliche Überfahrten in der Ägäis

ANSA-AFP weist darauf hin, dass tödliche Unfälle mit Migrantenbooten auf den Routen nach Europa über die nördlichen und östlichen Ägäis-Inseln nahe der türkischen Westküste oder über Kreta im Süden häufig sind. Viele Menschen auf diesen Routen verlieren bei dem Versuch ihr Leben.

Im September starb ein Mensch und 25 wurden als vermisst gemeldet, nachdem ein Migrantenboot vor der griechischen Insel Gavdos nahe Kreta gesunken war. Die Unglücke vom Montag reihen sich in eine Serie tödlicher Vorfälle auf denselben Routen ein; die Ursache beider Untergänge wird von den Behörden weiter geprüft.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenTrump setzt Selenskyj unter Druck und verzichtet auf neue Sanktionen gegen russischen DieselLive · 4 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • europa pressvor 1 Std.Zwölf Migranten sterben, darunter ein Kind, nach dem Untergang von...Mueren doce migrantes, entre ellos un niño, tras el hundimiento de... · Original auf Spanisch
  • Le Monde.frvor 1 Std.Griechenland: Zwölf Migranten, darunter ein Säugling, nach zwei Unfällen in der Ägäis totGrèce : douze migrants, dont un nourrisson, morts après deux accidents en mer Egée · Original auf Französisch
  • der Standardvor 1 Std.Zwölf Tote bei zwei Unglücken mit Flüchtlingsbooten in Griechenland
  • La Libre.bevor 1 Std.Asyl und Migration - Zwölf Migranten bei zwei Unfällen in der Ägäis gestorbenAsile et migration - Douze migrants morts lors de deux accidents en mer Égée · Original auf Französisch
Vassilis Kikilias
Griechischer Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, der die Schleuser für die Toten verantwortlich machte

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Erste Fassung heute um 09:20, letzte Änderung heute um 11:15.

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In diesem Text

Kollision vor LesbosKollision vor LesbosKentern vor SamosKentern vor SamosOffizielle Reaktionen und ErmittlungenOffizielle Reaktionen und ErmittlungenTödliche Überfahrten in der ÄgäisTödliche Überfahrten in der Ägäis

Auf Grundlage von Berichten von

europa press, Le Monde.fr, der Standard, La Libre.be, lastampa.it, ANSA.it, Adnkronos

Liste der Quellen

Migration · Lesbos und Samos

Zwölf Migranten sterben bei zwei Bootsunglücken in der Ägäis vor Lesbos und Samos

Ein Schnellboot ist am Montag, 19. Oktober, vor Lesbos mit einem Schiff der griechischen Küstenwache kollidiert; sechs Menschen starben, darunter ein Säugling. Wenige Stunden später sank ein zweites Boot vor Samos, sechs weitere Menschen kamen ums Leben.

Lesbos
Samos

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Le Monde.fr, der Standard und weiteren Medien. Geändert heute um 11:15.

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