Sicherheit · Sulmona, Formia und Civitella Alfedena
Italienischer Richter entlässt Mutter und Angehörige aus der Untersuchungshaft nach dem Verschwinden von Schwestern, ordnet Aufenthalt in der Provinz Latina an
Ein Ermittlungsrichter in Sulmona bestätigte die Festnahme von Valentina D'Acunto, ihrem Partner und ihrem Vater, ersetzte die Haft jedoch durch eine Aufenthaltsauflage und zweimal tägliche Polizeikontrollen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Il Fatto Quotidiano, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Richterin Giulia Sani bestätigte die Festnahmen von Valentina D'Acunto, Vincenzo Esposito und Marco D'Acunto, verhängte jedoch Aufenthaltsauflagen in der Provinz Latina anstelle von Haft.
Sarah und Alysia Di Giacinto (12 und 16) verschwanden in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni aus einem Familienheim in Civitella Alfedena und wurden am 22. Juni in Formia aufgefunden.
Anwälte plädierten auf Kindesentziehung statt auf Entführung; der Richter wies dieses Argument in diesem Verfahrensstadium zurück.
Rechtsanwalt Luca Cupolino wird eine Berufung beim Überprüfungsgericht in Betracht ziehen, sobald die formelle schriftliche Begründung der Anordnung vorliegt.
- 23.06.Mutter Valentina D'Acunto, Partner Vincenzo Esposito und Großvater Marco D'Acunto werden in den frühen Morgenstunden festgenommen.
- 25.06.Die Bestätigungsanhörung beginnt am Gericht in Sulmona vor der Ermittlungsrichterin Giulia Sani.
- 25.06.Richterin Sani bestätigt die Festnahmen und verhängt eine Aufenthaltsauflage in der Provinz Latina.
Die Entscheidung des Gerichts
Eine Ermittlungsrichterin in Sulmona, Giulia Sani, bestätigte die Festnahmen von drei Personen, die im Zusammenhang mit dem Verschwinden zweier Schwestern aus einem Familienheim in Civitella Alfedena festgenommen worden waren. Die Richterin ordnete keine Rückkehr ins Gefängnis an, sondern verhängte die mildere Maßnahme des „obbligo di dimora“ (Aufenthaltsauflage) in der Provinz Latina. Valentina D'Acunto, die Mutter der beiden Mädchen, ihr Partner Vincenzo Esposito und ihr Vater Marco D'Acunto müssen sich nun zweimal täglich bei den Carabinieri melden. Das Urteil erging am Ende einer fünfstündigen Anhörung, die am 25. Juni 2026 gegen 9:30 Uhr begann.
„Die Aufenthaltsauflage ist eine ausreichende Maßnahme, um die Täter daran zu hindern, derartige Handlungen in Zukunft zu wiederholen.“
Die Staatsanwaltschaft hatte dem Gericht mitgeteilt, dass eine Gefängnishaft nicht notwendig sei, und Richterin Sani stimmte zu, dass die Aufenthaltsauflage ausreiche, um die Gefahr einer Wiederholung der Straftat abzuwenden. Nach Abschluss der Formalitäten werden die drei in ihre Wohnungen zurückkehren.
Das Verschwinden und die Entdeckung
Die Schwestern Sarah Di Giacinto (12) und Alysia Di Giacinto (16) verließen in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2026 das Familienheim in Civitella Alfedena. Sie wurden zwei Wochen später, am Sonntag, dem 22. Juni, in Formia, einer Stadt in der Provinz Latina, aufgefunden. Die Mädchen wohnten im Haus einer entfernten Verwandten ihrer Mutter, einer 80-jährigen Frau, die zunächst als Tante bezeichnet wurde.
Die Mutter, ihr Partner und ihr Vater wurden in den frühen Morgenstunden des Montags, 23. Juni, festgenommen, nur wenige Stunden nachdem die Minderjährigen aufgespürt worden waren. Eine vierte Person, die ältere Verwandte, die die Mädchen aufgenommen hatte, wird ebenfalls untersucht, wurde aber nicht in Haft genommen.
Der Vorwurf und die Argumente der Verteidigung
Den drei wird erschwerte freiheitsberaubende Entführung in Mittäterschaft (sequestro di persona aggravato in concorso) vorgeworfen. Während der Bestätigungsanhörung beantworteten alle drei die Fragen der Richterin. Die Verteidigung argumentierte, dass der korrekte Vorwurf Kindesentziehung (sottrazione di minorenni) und nicht Entführung hätte lauten müssen. Richterin Sani folgte diesem Argument nicht.
„Valentina D'Acunto hat einige Erklärungen abgegeben, aber dies sind ihre persönlichen Überzeugungen. Ihr Ziel war es, ihre Töchter wieder bei sich zu haben.“
Der Staatsanwalt, Luciano D'Angelo, erklärte, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien und weitere Untersuchungen offen stünden, um die Verantwortlichkeit anderer Personen zu klären.
Nächste rechtliche Schritte
Rechtsanwalt Luca Cupolino, der Vincenzo Esposito und Marco D'Acunto vertritt, erklärte, er werde die formelle schriftliche Begründung der Vorsichtsmaßnahme abwarten, bevor er über eine mögliche Berufung beim Tribunale del Riesame (Überprüfungsgericht) entscheide. Rechtsanwalt Enrico Mastantuono, der Valentina D'Acunto vertritt, sagte, die Mutter und die anderen Familienmitglieder bedauerten ihre Taten und hätten „erkannt, was sie getan hatten.“
Familiärer Hintergrund
Die Mädchen lebten aufgrund einer schwierigen Trennung ihrer Eltern im Familienheim von Civitella Alfedena. Sowohl die Mutter als auch der Vater hatten zuvor Beschwerden gegen das Personal des Heims eingereicht und eine unzureichende Aufsicht behauptet. Das Verschwinden ereignete sich wenige Tage nach der Nachricht, dass der Mutter die elterliche Verantwortung entzogen worden war. Der Vater, Stefano Di Giacinto, eilte zur Carabinieri-Station, um seine Töchter in die Arme zu schließen, sobald er erfuhr, dass sie gefunden worden waren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AdnkronosSorelle ritrovate, per i tre indagati niente più carcere: scatta l'obbligo di dimora
- Il Fatto QuotidianoSorelle scomparse in Abruzzo: niente carcere ma obbligo di dimora per la madre e per gli altri due indagati
- Rai newsSorelle ritrovate: niente carcere per la madre, ma obbligo di dimora
- ANSA.itSorelle ritrovate, Gip convalida i fermi, niente carcere, ma obbligo di dimora - Ultima ora
- Valentina D'Acunto
- Mutter der beiden vermissten Schwestern, festgenommen und angeklagt wegen erschwerter freiheitsberaubender Entführung in Mittäterschaft.
- Vincenzo Esposito
- Partner von Valentina D'Acunto, festgenommen und angeklagt wegen erschwerter freiheitsberaubender Entführung in Mittäterschaft.
- Marco D'Acunto
- Vater von Valentina D'Acunto und mütterlicher Großvater der Schwestern, festgenommen und wegen erschwerter freiheitsberaubender Entführung in Mittäterschaft angeklagt.
- Giulia Sani
- Ermittlungsrichterin (GIP) am Gericht von Sulmona, die die Festnahmen bestätigte und Aufenthaltsauflagen verhängte.
- Luciano D'Angelo
- Chefstaatsanwalt von Sulmona, der erklärte, die Aufenthaltsauflage sei ausreichend, und dass weitere Ermittlungen noch offen seien.
- Sarah Di Giacinto
- 12-jährige Schwester, die aus dem Familienheim in Civitella Alfedena verschwand und in Formia aufgefunden wurde.
- Alysia Di Giacinto
- 16-jährige Schwester, die aus dem Familienheim in Civitella Alfedena verschwand und in Formia aufgefunden wurde.
- Stefano Di Giacinto
- Vater der beiden Schwestern, der zur Carabinieri-Station eilte, um seine Töchter in die Arme zu schließen, sobald er erfuhr, dass sie gefunden worden waren.
- Luca Cupolino
- Rechtsanwalt der Verteidigung für Vincenzo Esposito und Marco D'Acunto, der nach dem schriftlichen Urteil eine Berufung in Betracht ziehen wird.
- Enrico Mastantuono
- Rechtsanwalt der Verteidigung für Valentina D'Acunto, der erklärte, die Familienmitglieder bedauerten ihre Taten.
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