Sicherheit · Warschau, Krakau und Breslau
Polen drohen schwere Gewitter und Hagel: IMGW gibt Warnungen der zweiten Stufe für südliche Regionen heraus
Ein breites Sturmsystem, das von Deutschland herüberzieht, wird am Dienstag den Großteil Polens mit Unwettern überziehen. Meteorologen warnen vor Starkregen, Hagel und möglichen Tornados.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVN24, Rzeczpospolita, wpolityce.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Das IMGW hat Gewitterwarnungen der ersten und zweiten Stufe für den Großteil Polens herausgegeben, gültig am Dienstag von 13:00 bis 23:00 Uhr.
Kleinpolen und Teile Schlesiens sind dem höchsten Risiko ausgesetzt, mit Niederschlägen bis zu 45 mm, Hagel und Windböen bis zu 75 km/h.
Die Meteorologen erwarten mehrere Superzellen oder Mini-Superzellen in einem Gürtel von der Danziger Pommern bis nach Niederschlesien, mit heftigen Niederschlagsintensitäten.
Synoptiker warnen, dass die Bedingungen auch einen isolierten Tornado innerhalb der Böenlinie hervorbringen könnten.
- 9.06.Front erstreckt sich über Ost- und Mittelpommern, Kujawien, Łódźer Land, Großpolen, ganz Schlesien; Niederschlag bis zu 30 l/m².
- 9.06.Front bedeckt Kaschubei, Ermland, Kujawien, Westmasowien, Łódźer Land, Schlesien und Kleinpolen.
- 9.06.Alle Gewitterwarnungen der ersten und zweiten Stufe laufen aus.
Ein dynamisches Wettersystem soll am Dienstag, dem 9. Juni 2026, über Polen hinwegfegen und schwere Gewitter, Starkregen, Hagel und die Möglichkeit von vereinzelten Tornados mit sich bringen. Das Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej (IMGW) hat Warnungen der ersten und zweiten Stufe für 13 Woiwodschaften herausgegeben, gültig von 13:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Die gefährlichsten Bedingungen werden im Süden erwartet, wo Warnungen der zweiten Stufe für Kleinpolen und Teile Schlesiens gelten.
Das herannahende System
Polen liegt in einem breiten Tiefdrucktrog, der mit dem Tief Rosi über der Nordsee und Norwegen verbunden ist. Drei Fronten bewegen sich innerhalb dieses Trogs: eine Hauptkaltfront, eine sommerliche Böenlinie vor der Front in der Warmluft und eine sekundäre Kaltfront dahinter. Synoptyk tvnmeteo.pl Arleta Unton-Pyziołek beschrieb ein Band dynamischen Wetters mit einer Breite von etwa 600 Kilometern, das sich um 8:00 Uhr von Bremen in Deutschland bis nach Słupsk in Polen und von Dijon in Frankreich bis nach Verona und Udine in Italien erstreckte. Diese Zone wird sich im Laufe des Tages langsam ostwärts nach Polen verlagern.
„Diese Zone wird sich im Laufe des Tages langsam nach Polen, nach Osten, verlagern.“
Zeitlicher Ablauf der Stürme
Vor Mittag bilden sich Quellwolken über Ostpommern, Kujawien, Großpolen, Niederschlesien und Oppeln, die vereinzelte Schauer von bis zu 5 Litern pro Quadratmeter bringen. Die Hauptkaltfront und ihr breites Regenband erreichten Polen gegen 9:00 Uhr über den westlichen Randgebieten des Lebuser Landes und Niederschlesiens. Bis Mittag wird sie West- und Mittelpommern, Großpolen, das Lebuser Land und Niederschlesien bedecken und mäßige Niederschläge von 10–20 l/m² liefern. Die ersten Blitze werden im Isergebirge und im Iservorland auftreten.
Nach 12:00 Uhr beginnen sich Gewitter über Mittelpommern, Großpolen, den westlichen Randgebieten des Łódźer Landes und Niederschlesien zu entwickeln. Gegen 14:00 Uhr erstreckt sich die Kaltfront mit mäßigen bis starken Niederschlägen von bis zu 30 l/m² über Ost- und Mittelpommern, Kujawien, das Łódźer Land, Großpolen und ganz Schlesien. Bis 16:00 Uhr bedeckt die Front die Kaschubei, Ermland, Kujawien, Westmasowien, das Łódźer Land, Schlesien und Kleinpolen.
Wo die Gefahr am größten ist
Warnungen der zweiten Stufe gelten für Kleinpolen und Teile Schlesiens. In diesen Gebieten werden Niederschlagsmengen von 20–35 mm vorhergesagt, mit örtlichen Ansammlungen um 45 mm. Windböen können 75 km/h erreichen, und es wird mit Hagel gerechnet. Warnungen der ersten Stufe decken die übrigen 11 Woiwodschaften ab, wo Niederschläge bis zu 25 mm, Windböen bis zu 75 km/h und Hagel möglich sind. Das IMGW warnt, dass beide Warnstufen auf gefährliche meteorologische Phänomene hinweisen, die erhebliche Sachschäden verursachen und eine Gefahr für Gesundheit und Leben darstellen können.
„Gewitter treten in einem Gürtel von Ermland über Masowien bis nach Schlesien und Kleinpolen auf. Stellenweise werden sie von einem heftigen Ablauf der Phänomene begleitet – starke und sehr starke Niederschläge mit Intensitäten von bis zu 25–35 mm/h und im Süden des Landes bis zu 45 mm/h.“
Superzellenrisiko und Ausblick für den Abend
Um die Mittagszeit herum bilden sich die ersten Gewitterzellen. Einige werden sich im Laufe der Zeit zusammenschließen. Die Meteorologen deuten auf eine wahrscheinliche Entwicklung mehrerer Superzellen oder Mini-Superzellen in einem Korridor von der Danziger Pommern und Ermland über Kujawien und Großpolen bis nach Niederschlesien und der Region Oppeln hin. Im späteren Nachmittag und Abend gelangen multizelluläre Formationen nach Westpommern, einige besser organisiert, mit möglichen stärkeren Windböen an ihren Vorderseiten. Auch kleiner Hagel ist möglich.
Hitze verstärkt die Gefahr
Separate Hitzewarnungen der ersten Stufe gelten für Zentral- und Südostpolen, einschließlich des größten Teils von Masowien und Teilen von Łódź, Heiligkreuz, Lublin und Karpatenvorland. Die Temperaturen können zwischen 14:00 und 18:00 Uhr um die 30°C erreichen. Die Kombination aus großer Hitze und heftigen Gewittern erhöht das Risiko von gewaltsamen atmosphärischen Phänomenen. Die Höchsttemperaturen anderswo werden zwischen 20°C im Nordwesten und 25°C im Südwesten liegen, mit kühleren Bedingungen an der Küste bei 18–20°C.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Arleta Unton-Pyziołek
- Synoptikerin bei tvnmeteo.pl, die die Struktur und den Verlauf des Sturmsystems über Polen beschrieb.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen