
Sofia und Noah führen die Schweizer Vornamen-Rangliste 2025 an, Müller bleibt häufigster Nachname
Vom Bundesamt für Statistik veröffentlichte Daten zeigen, dass Sofia bei den neugeborenen Mädchen im Jahr 2025 Emma verdrängte, während Noah bei den Jungen zum 12. Mal seit 2010 führte. Die Nachnamen blieben von Müller dominiert, mit 52.674 Trägern landesweit.
Nationale Spitzenreiter und größte Aufsteiger
Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte am 21. August 2026 seine jährlichen Vornamendaten und bestätigte Sofia und Noah als die beliebtesten Babynamen der Schweiz im Jahr 2025. Sofia belegte den ersten Platz bei den Mädchen und verdrängte Emma auf den zweiten Platz, Mia wurde Dritte und Lina Vierte. Sofia hatte bereits von 2017 bis 2019 und von 2022 bis 2024 zu den nationalen Top Drei gehört. Bei den Mädchen endete jeder Name in den nationalen Top 20 bis auf Alice auf Platz 20 mit dem Buchstaben "a". Bei den Jungen sicherte sich Noah zum 12. Mal seit 2010 den Spitzenplatz, nachdem er bereits 2010, 2011, 2013–2017 und 2021–2024 an der Spitze stand. Liam wurde Zweiter, Gabriel Dritter und Matteo Vierter.
Liyana und Arno verzeichneten die größten Zuwächse im Jahresvergleich zwischen 2024 und 2025. Liyana kletterte in der Mädchenrangliste um 279 Plätze nach oben, während Arno bei den Jungen um 199 Plätze stieg. Im Gegenzug fiel Linda um 69 Positionen und Milan um 76 Plätze. Zwei neue Namen, Mina und Maleo, schafften erstmals den Sprung in die nationalen Top 100.
Sprachliche Unterschiede zwischen den Schweizer Regionen
Die Namenswahl der Eltern variierte erheblich zwischen den Sprachregionen des Landes. In der Deutschschweiz waren die häufigsten weiblichen Vornamen Emma, Mia und Sofia, während Noah die Liste der Jungen anführte. In der Westschweiz führte Sofia mit 104 Eintragungen, gefolgt von Olivia und Alma. Bei den Jungen in der Romandie belegte Gabriel mit 143 Eintragungen den ersten Platz und verdrängte Noah auf den zweiten und Arthur auf den dritten Platz. Gabriel landete in der Deutschschweiz auf Platz 19.
Kantonale Daten in der Romandie zeigten weitere Unterschiede. Sofia führte in Genf und Waadt, während Jade die Mädchenliste im Jura anführte, Alice im Wallis und Olivia in Neuenburg und Freiburg. Die Jungenrangliste im Jura bevorzugte Elio und Arthur. In der italienischsprachigen Schweiz stand Leonardo bei den Jungen an erster Stelle, während Amélie, Alice und Sophie bei den Mädchen führten. Im Kanton Luzern meldete Lustat Statistik Luzern Sophia und Matteo als die beliebtesten Namen unter 3.900 Neugeborenen, wobei 30% der Babys einen zweiten Vornamen erhielten.
Gesamtbevölkerung und Nachnamenmuster
Die Babynamen-Rangliste steht im Gegensatz zur breiteren Wohnbevölkerung. Ende 2025 war Maria mit 71.873 Trägerinnen der häufigste weibliche Vorname landesweit, während Daniel mit 63.013 alle männlichen Vornamen anführte. Zum Vergleich: In der Schweiz lebten 13.238 Einwohner namens Noah (Rang 55) und 9.679 namens Sofia (Rang 90). Maria hielt die Spitzenposition in allen vier Sprachregionen, während Daniel in der Deutschschweiz an erster Stelle stand und in der Romandie hinter Jean und David auf Platz zwei lag. Generationell führten Maria und Daniel den Geburtsjahrgang 1965 an, Michael und Sandra den Jahrgang 1985 und David und Sara den Jahrgang 2005. Ausländer machten 28% der Bevölkerung aus, wobei Maria auch die 351.000-köpfige italienische Diaspora anführte.
- Maria
- 71873 Personen
- Daniel
- 63013 Personen
- Noah
- 13238 Personen
- Sofia
- 9679 Personen
Auch die Nachnamen spiegelten regionale Traditionen wider. Müller blieb mit 52.674 Personen der häufigste Familienname landesweit, gefolgt von Meier mit 32.284 und Schmid mit 30.134.
Die Vielfalt der Namen in der Schweiz ist enorm.
- Müller
- 52674 Personen
- Meier
- 32284 Personen
- Schmid
- 30134 Personen
Trotz ihres Spitzenplatzes machen Personen namens Müller nur 0,6% der 9,12 Millionen Einwohner der Schweiz aus. Regional war da Silva mit 10.390 Personen der häufigste Nachname in der Romandie, vor Ferreira und Pereira. Bernasconi war der häufigste Nachname im Tessin, während Derungs im rätoromanischen Sprachgebiet führte.


