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Sicherheit·vor 3 Std.

Neun Soldaten verletzt, nachdem Schützenpanzer der Schweizer Armee bei Übung umkippt

Ein Mannschaftstransportpanzer des Infanteriebataillons 20 kam zwischen Challhöchi und Ifenthal von der Strasse ab und kippte auf die Seite, wobei alle neun Soldaten an Bord verletzt wurden.

Der Unfall

Am Morgen des 11. Juni 2026 kam ein geschütztes Mannschaftstransportfahrzeug (GMTF) der Schweizer Armee, das zum Infanteriebataillon 20 gehört, zwischen Challhöchi und Ifenthal im Kanton Solothurn von der Strasse ab. Das Fahrzeug war auf dem Weg von Challhöchi nach Ifenthal im Rahmen einer militärischen Übung, als es aus noch ungeklärten Gründen die Fahrbahn verliess und auf die Seite kippte. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Die Alarmierung der Rettungskräfte erfolgte um 10:47 Uhr.

Zeitlicher Ablauf des Unfalls
  1. Rettungskräfte erhalten Alarm über einen Fahrzeugunfall zwischen Challhöchi und Ifenthal.
  2. Kurz vor 11:00 Uhr kommt das GMTF von der Strasse ab und kippt auf die Seite, wobei alle neun Soldaten an Bord verletzt werden.

Verletzte und Rettungseinsatz

Alle neun Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt. Sieben Soldaten erlitten mittelschwere Verletzungen, zwei wurden leicht verletzt, wie Armeesprecher Stefan Hofer mitteilte.

Sieben Soldaten wurden mittelschwer und zwei weitere leicht verletzt – das waren alle Insassen des Fahrzeugs.

Die Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung und Kontrolle in verschiedene Spitäler gebracht. Zwei Rega-Rettungshelikopter, die von Basel und Bern-Belp aus starteten, sowie mehrere Ambulanzteams waren vor Ort.

Hintergrund der Militärübung

Das Infanteriebataillon 20 befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls in einem Wiederholungskurs. Die Einheit ist Teil der gross angelegten Verbandsübung „Conex 26“, an der rund 3'500 Armeeangehörige in der Nordwestschweiz teilnehmen. Die Übung lief zum Zeitpunkt des Unfalls noch.

Ermittlungen und Nachsorge

Die Militärjustiz hat Ermittlungen eingeleitet, um die genaue Unfallursache zu klären. Die Armee kündigte zudem an, dass den Verletzten, ihren Familien und den Truppen bei Bedarf psychologische Unterstützung angeboten werde.

Ifenthal

6 Quellen

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