
Schweinsteiger verpasst ARD-Sendestart nach Stau in Boston – joggt zum Stadion
Der frühere deutsche Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger steckte auf dem Weg zum WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko in Foxborough zwei Stunden im Stau fest, sodass er die letzte Strecke joggen musste und verschwitzt zehn Minuten nach Beginn der ARD-Übertragung eintraf.
Der Stau
Bastian Schweinsteiger, ehemaliger deutscher Nationalspieler und ARD-Experte, steckte auf dem Weg zum Gillette Stadium in Foxborough, einem Vorort von Boston, vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko im Stau fest. Er befand sich bereits zwei Stunden im Stau, die Navigation zeigte immer noch 50 Minuten bis zum Stadion an. In einer Videobotschaft ans Studio entschuldigte er sich bei Moderatorin Esther Sedlaczek.
Liebe Esther, tut mir leid, ich stecke in einem vollen, vollen, vollen Stau. So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Wir sind seit zwei Stunden im Stau und es zeigt immer noch 50 Minuten bis zum Stadion.
Der Sprint
Kurz vor Sendebeginn entschied sich Schweinsteiger, das Auto stehen zu lassen und die restliche Strecke zu joggen. Die ARD zeigte Aufnahmen, wie er in flottem Tempo an den stehenden Fahrzeugen vorbeilief. Sedlaczek merkte an, dass Foxborough selbst ohne Stau eine Stunde von der Bostoner Innenstadt entfernt liege, und lobte seinen Einsatz.
Basti weiß, dass er hier gebraucht wird, also gibt er sein Bestes. Er ist auf dem Weg hierher, im vollen Sprint, an den Autos vorbei.
Ersatz in der Sendung
Als die Vorberichterstattung begann, saß der Journalist Philipp Sohmer, Bundesliga-Kommentator der ARD-Sportschau, auf Schweinsteigers gewohntem Platz neben Sedlaczek. Etwa zehn Minuten nach Sendebeginn traf Schweinsteiger ein, sichtlich verschwitzt und mit einem Handfächer. Er löste Sohmer ab und begann sofort mit der Analyse des Viertelfinals.
Schweinsteigers Sprüche
Im On-Air-Gespräch scherzte Schweinsteiger über sein spontanes Aufwärmprogramm. Er sagte, die Laufbereitschaft für ein Viertelfinale sei auf jeden Fall da, und er verstehe jetzt den Sinn von Trinkpausen. Nach dem Beitrag witzelte er, dass er sofort ins Eisbad gehe.
Die Laufbereitschaft für ein Viertelfinale war auf jeden Fall da. Jetzt verstehe ich die Trinkpause.
Ist das heiß hier. Ich gehe jetzt direkt ins Eisbad.
- Schweinsteiger steckt auf dem Weg zum Foxborough-Stadion im Stau fest.
- Sendet Entschuldigungsvideo ans ARD-Studio, sagt noch 50 Minuten bis zum Stadion.
- Lässt das Auto stehen und rennt an den stehenden Fahrzeugen vorbei.
- Philipp Sohmer springt als Experte neben Esther Sedlaczek ein.
- Schweinsteiger trifft verschwitzt mit Handfächer ein, übernimmt die Analyse.
- Scherzt über die Trinkpause und geht zum Eisbad.


