Wahlen · Stockholm
Schweden wählt – rechter Block strebt mit den Schwedendemokraten nach Mehrheit
Mehr als 8 Millionen schwedische Staatsbürger wählen am 13. September 2026 die 349 Abgeordneten des Reichstags und entscheiden damit, ob Ministerpräsident Ulf Kristersson oder der sozialdemokratischen Vorsitzenden Magdalena Andersson die nächste Regierung bildet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, in.gr, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Über 8 Millionen Wahlberechtigte aus einer Bevölkerung von 10,6 Millionen stimmen am Sonntag, dem 13. September 2026, über die Abgeordneten des Reichstags ab.
Ministerpräsident Ulf Kristersson hat erklärt, er sei bereit, Jimmie Åkessons Partei Ministerposten anzubieten, falls der rechte Block gewinnt.
Eine Umfrage von Dagens Nyheter und Ipsos prognostiziert 175 Sitze für die Mitte-Links-Opposition unter Magdalena Andersson und 174 Sitze für den rechten Block.
Die Parteien haben über niedrigere Strafmündigkeitsgrenzen, Jugendabschiebungen und Einwanderungskürzungen debattiert, was Warnungen von Civil Rights Defenders-Direktor John Stauffer auslöste.
Kopf-an-Kopf-Rennen um die Parlamentsmehrheit
Mehr als 8 Millionen Wahlberechtigte aus einer Gesamtbevölkerung von rund 10,6 Millionen geben am Sonntag, dem 13. September 2026, ihre Stimme ab. Die schwedischen Staatsbürger wählen die 349 Abgeordneten des Reichstags, die anschließend über den nächsten Ministerpräsidenten des Landes abstimmen. Der Wettstreit steht zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, dem Vorsitzenden der Moderaten Sammlungspartei, und der sozialdemokratischen Vorsitzenden Magdalena Andersson. Andersson strebt nach vier Jahren als Oppositionsführerin die Rückkehr ins Amt des Ministerpräsidenten an.
- Mitte-Links-Opposition
- 175
- Rechter Block
- 174
Daten aus dem Artikeltext
Jüngste Umfragen deuten auf einen knappen Vorsprung zwischen den beiden politischen Lagern hin. Eine von Dagens Nyheter und Ipsos durchgeführte Erhebung schätzt einen Unterschied von 0,3 Prozentpunkten und prognostiziert 175 Sitze für die Mitte-Links-Opposition und 174 Sitze für den rechten Block. Während frühere Umfragen einen Vorsprung von 10 Prozentpunkten für das Mitte-Links-Bündnis verzeichnet hatten, zeigen Messungen in den letzten Tagen des Wahlkampfs, dass sich der Abstand deutlich verringert hat.
- Mitte-Links-Koalition
- 50.3 %
- Rechte Koalition und SD
- 47.9 %
Daten aus dem Artikeltext
Schwedendemokraten streben nach Ministerposten
Eine zentrale Frage der Wahl ist, ob die rechtspopulistischen Schwedendemokraten unter Jimmie Åkesson als formelle Koalitionspartner in die Regierung einziehen. 2022 bildete Kristersson eine Minderheitsregierung, die auf die parlamentarische Unterstützung der Partei angewiesen war. Kristersson hat nun zugesagt, den Schwedendemokraten Ministerposten zu übertragen, falls der rechte Block eine Parlamentsmehrheit gewinnt.
Die Schwedendemokraten haben sich bemüht, sich von ihren Wurzeln in der Neonazi-Bewegung zu distanzieren, während sie ihren Einfluss auf die Regierungsgesetzgebung ausgebaut haben. Der rechte Block hat in Umfragen unter anderem durch Kristerssons Wahlkampf zugelegt, der sich auf wirtschaftliche Leistung und die Senkung der Kriminalitätsrate konzentrierte. Zudem liegt die Liberale Partei in Umfragen über der 4-Prozent-Hürde, die für den Einzug in den Reichstag erforderlich ist – ein Ergebnis, das für eine bürgerliche Koalition notwendig bleibt, um eine Mehrheit zu bilden.
Debatten über Kriminalität und Migration
Einwanderungs- und Strafrechtspolitik sind zu zentralen Schwerpunkten des Wahlkampfs geworden. Das Programm der Schwedendemokraten sieht Maßnahmen zur weiteren Reduzierung der Einwanderung, zum Entzug von Daueraufenthaltsgenehmigungen und zur Bekämpfung dessen vor, was die Partei als anti-schwedische Stimmung bezeichnet – unter dem Slogan, Schweden wieder schwedisch zu machen. Die jüngste Politik in Schweden hat bereits strengere strafrechtliche Regeln eingeführt, darunter die Abschiebung von Minderjährigen, die Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters und die Unterbringung von 14-jährigen Straftätern in Erwachsenengefängnissen. Auch Andersson und die Sozialdemokraten haben sich hin zu einer restriktiveren Politik in den Bereichen Kriminalität und Einwanderung bewegt.
Rechts- und Menschenrechtsexperten haben erklärt, dass ein Sieg des rechten Blocks Schwedens internationale Stellung in Bezug auf die Menschenrechte beeinträchtigen könnte. John Stauffer, Rechtsdirektor von Civil Rights Defenders, wies auf das Ausmaß der jüngsten politischen Anpassungen hin.
„Was wir in den letzten vier Jahren gesehen haben, sind massive Veränderungen in der Kriminalitäts- und Migrationspolitik.“
Europäische politische Landschaft
Die schwedische Wahl findet vor dem Hintergrund breiterer politischer Verschiebungen in Europa statt. Die Abstimmung folgt auf regionale Wahlerfolge in Deutschland für die Alternative für Deutschland, während Marine Le Pen derzeit die Umfragen für die für nächstes Jahr angesetzte französische Präsidentschaftswahl anführt. Aktuelle aggregierte Zahlen setzen das schwedische Mitte-Links-Bündnis bei 50,3 % gegenüber 47,9 % für das rechte Bündnis und die Schwedendemokraten. Nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend wird die Sitzverteilung im Reichstag darüber entscheiden, ob Andersson ins Amt zurückkehrt oder Kristersson eine Regierung mit Ministern der Schwedendemokraten bildet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
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- Ulf Kristersson
- Ministerpräsident von Schweden und Vorsitzender der Moderaten Sammlungspartei
- Magdalena Andersson
- Vorsitzende der Schwedischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und ehemalige Ministerpräsidentin
- Jimmie Åkesson
- Vorsitzender der Schwedendemokraten
- John Stauffer
- Rechtsdirektor der Organisation Civil Rights Defenders
- Marine Le Pen
- Französische Politikerin und Vorsitzende des Rassemblement National
- Orte
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