
Bewaffnete eröffnen Feuer auf Auto in Menidi – 26-Jähriger mit Schusswunden im Krankenhaus
Unbekannte Angreifer feuerten am frühen Sonntag in der Vardousion-Straße in Menidi mehrere Schüsse auf einen Pkw ab; ein 26-Jähriger liegt mit einer Rippenverletzung im Krankenhaus.
Schüsse in der Vardousion-Straße
Kurz nach 03:00 Uhr am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, kam es im Stadtteil Menidi der Gemeinde Acharnes im Norden des Großraums Athen zu Schüssen. Unbekannte Täter zielten auf einen fahrenden Pkw in der Vardousion-Straße, gaben mehrere Schüsse auf das Fahrzeug ab und flohen anschließend vom Tatort. Der bewaffnete Angriff löste in der gesamten Gemeinde Acharnes einen Sicherheitsalarm aus, als Polizeieinheiten auf Meldungen über Schüsse in dem Wohngebiet reagierten. Die an den Ort entsandten Beamten sperrten die Straße ab, um Beweise zu sichern und nach möglichen Zeugen zu suchen.
Die Ermittler fanden den beschossenen Wagen in der Vardousion-Straße und dokumentierten drei deutlich sichtbare Einschusslöcher in der Karosserie. Treffer wurden an der Fensterscheibe, der Frontscheibe und der hinteren Tür des Pkw festgestellt. Die Verteilung der Einschläge zeigte, dass die Täter aus kurzer Entfernung direkt auf das Fahrzeug schossen, während es die Straße entlangfuhr.
Medizinische Versorgung im KAT-Krankenhaus
Das 26-jährige Opfer des Schusswaffenangriffs erreichte kurz nach dem Angriff in der Vardousion-Straße das Allgemeine Krankenhaus KAT in Athen. Die Krankenhausverwaltung informierte die griechische Polizei gegen 03:15 Uhr darüber, dass ein 26-jähriger Mann mit penetrierenden Schusswunden eingeliefert worden sei. Das medizinische Personal untersuchte den Mann und stellte fest, dass er eine Schusswunde im Rippen- und Flankenbereich erlitten hatte. Der Zeitpunkt seiner Einlieferung ins KAT-Krankenhaus veranlasste die Behörden, seine Verletzungen mit den in Menidi gemeldeten Schüssen in Verbindung zu bringen.
Chirurgenteams des KAT-Krankenhauses brachten den Verletzten für eine dringende Operation in den Operationssaal. Die behandelnden Ärzte überwachten seinen Gesundheitszustand und seine Vitalwerte nach dem Eingriff am Sonntagmorgen weiterhin engmaschig. Die Krankenhausverwaltung blieb in Kontakt mit den Polizeidetektiven, die den Patienten befragen wollten, sobald sich sein Zustand stabilisiert hätte.
- Bewaffnete eröffnen das Feuer auf einen Pkw in der Vardousion-Straße in Menidi
- KAT-Krankenhaus meldet der Polizei, dass ein 26-Jähriger mit Schusswunden eingeliefert wurde
- Polizei sichert 4 Patronenhülsen am Tatort und untersucht die Fahrzeugschäden
Ballistische Analyse und Beweissicherung
Spezialisierte Forensikteams und Polizeiermittler durchsuchten die Vardousion-Straße, um die von den Schützen hinterlassenen Spuren zu sichern. Die Beamten entdeckten und sammelten vier abgefeuerte Patronenhülsen vom Boden in der Nähe des Tatorts. Erste Berichte deuteten darauf hin, dass die Täter während des Angriffs am frühen Morgen mindestens drei Schüsse auf das fahrende Fahrzeug abgaben.
Die vier sichergestellten Hülsen wurden für eine Laboruntersuchung asserviert, um die konkret verwendete Schusswaffe oder Waffen in Menidi zu identifizieren. Forensiker untersuchten zudem die drei Einschussstellen am Fahrzeug eingehend und dokumentierten die Schäden an Frontscheibe, Fensterglas und hinterer Tür, um die Flugbahn der Schüsse zu rekonstruieren.
- Sichergestellte Patronenhülsen
- 4
- Einschusslöcher im Fahrzeug
- 3
- Gemeldete Mindestzahl der Schüsse
- 3
Ermittlungsansätze und Motiv
Detektive der griechischen Polizei nahmen Ermittlungen auf, um den genauen Ablauf der Ereignisse vor den Schüssen in der Vardousion-Straße zu klären. Die Strafverfolgungsbehörden arbeiten daran, die unbekannten Täter zu identifizieren und die Hauptmotive für den gezielten Angriff auf das Fahrzeug aufzudecken. Die Ermittler sammeln Zeugenaussagen und sichten verfügbares Überwachungsmaterial von umliegenden Geschäften und Wohnhäusern in Acharnes.
Im Rahmen ihrer laufenden Untersuchungen prüfen die Polizeibehörden, ob der bewaffnete Angriff mit einer früheren körperlichen Auseinandersetzung zwischen Roma-Gruppen im Stadtteil zusammenhängt. Die Beamten betonten, dass dieses Szenario eine von mehreren aktiven Ermittlungslinien bleibe, während die Detektive den weiteren Hintergrund der Konfrontation aufklären. Die polizeilichen Ermittlungen in Menidi laufen weiter auf Hochtouren, um die Verdächtigen zu finden und die genaue Rolle aller Beteiligten zu klären.

