Zwei Schützen eröffneten am Morgen des 23. Oktober das Feuer auf Soldaten an einem Militärkontrollpunkt nördlich von Hebron; beide wurden nach einem etwa 20-minütigen Schusswechsel von israelischen Soldaten getötet.
Magen David Adom meldete fünf Verletzte, zwei davon in kritischem Zustand, während ein separater Bericht sechs verletzte israelische Soldaten nannte. Die israelischen Behörden erklärten, alle Verletzten seien Israelis im Alter von etwa 20 Jahren.
Nach einer Lagebewertung mit dem Shin-Bet-Chef und dem Kommandeur des Zentralkommandos ordnete Netanyahu die sofortige Schließung Hebrons und Vorbereitungen für eine allgemeine Abriegelung des Westjordanlands noch am selben Tag an.
Netanyahu sagte alle für den Morgen des Freitag, 23. Oktober, geplanten Wahlkampfveranstaltungen der Likud-Partei ab; die Wahl steht am 27. Oktober an.
Der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, forderte die Auflösung und Entmilitarisierung der Palästinensischen Autonomiebehörde und warnte, der nächste Krieg werde im Westjordanland ausbrechen.
Zwei palästinensische Schützen eröffneten am Morgen des Freitag, 23. Oktober, das Feuer auf Soldaten an einem Militärkontrollpunkt an einer großen Kreuzung nördlich von Hebron, wie ein für AFP arbeitender Fotograf berichtete. Beide waren schwarz gekleidet, einer trug eine Pistole, der andere ein Sturmgewehr. Israelische Soldaten töteten beide Männer; der Schusswechsel dauerte nach Angaben israelischer Medien etwa 20 Minuten. Hebron, die größte Stadt im Westjordanland, ist in zwei Sektoren geteilt: Einen kontrollieren die palästinensischen Behörden, den anderen die israelische Armee, in dem Siedler leben.
Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete fünf Verletzte, zwei davon in kritischem Zustand. Ein separater, von griechischen Medien verbreiteter Bericht nannte sechs verletzte israelische Soldaten – eine Zahl, die nicht mit den fünf vom Rettungsdienst genannten übereinstimmt. Die israelischen Behörden erklärten gegenüber AFP, alle Verletzten seien Israelis im Alter von etwa 20 Jahren, ohne zu sagen, ob es sich um Soldaten handelte. Israels Generalstabschef Eyal Zamir sagte bei einer Lagebewertung, die schnelle Reaktion der Truppen habe einen weit schwereren Angriff verhindert. Berichten zufolge wurde in dem Fahrzeug, mit dem die Angreifer anreisten, eine große Menge Munition gefunden; Zamir sagte, sie sei für einen Angriff größeren Ausmaßes bestimmt gewesen. Er ordnete an, beim Zentralkommando bei Bedarf zusätzliche Kräfte bereitzustellen, während die israelischen Behörden weitere Sicherheitsmaßnahmen im Westjordanland prüfen.
Premierminister Benjamin Netanyahu ordnete nach einer Lagebewertung, an der der Chef des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet und der Kommandeur des Zentralkommandos teilnahmen, die sofortige Schließung Hebrons an. Zudem wies er die Sicherheitskräfte an, eine allgemeine Abriegelung des besetzten Westjordanlands vorzubereiten, die noch am selben Tag in Kraft treten sollte. Sein Büro erklärte, die Lagebewertung habe einen Angriff großen Ausmaßes verhindert. Netanyahu sagte zudem alle für den Freitagmorgen geplanten Wahlkampfveranstaltungen der Likud-Partei ab, wie die Partei mitteilte. Israel wählt am 27. Oktober ein neues Parlament – wenige Tage nach dem Angriff.
Der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, ein rechtsextremer Politiker, forderte die Auflösung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Er warnte, Israel dürfe im Westjordanland nicht auf eine Wiederholung des 7. Oktober warten – dort werde der nächste Krieg ausbrechen. Zudem verlangte er die Entmilitarisierung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Seine Äußerungen fielen zeitgleich mit den Ankündigungen der Armee und des Büros des Premierministers zur Schließung und zu den Vorbereitungen für eine umfassendere Abriegelung.
Die Gewalt im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland hat zugenommen, seit die Hamas am 7. Oktober 2023 Israel angriff – ein Angriff, der den Krieg im Gazastreifen auslöste. Eine AFP-Zählung auf Grundlage von Daten des palästinensischen Gesundheitsministeriums kommt auf mindestens 1.113 seit Oktober 2023 in dem Gebiet getötete Palästinenser, die meisten von ihnen durch israelische Soldaten. UN-Angaben zufolge gehen 37 dieser Todesfälle auf Siedler zurück. Mindestens 49 Israelis wurden im selben Zeitraum getötet, überwiegend bei Angriffen von Palästinensern und während israelischer Militäreinsätze.
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Pollar unterstützenKonflikte · Hebron
Israelische Soldaten töteten zwei palästinensische Schützen, nachdem ein Angriff nahe Hebron fünf Israelis verletzt hatte, zwei von ihnen schwer. Netanyahu ordnete anschließend die Schließung Hebrons und Vorbereitungen für eine vollständige Abriegelung des Westjordanlands an – wenige Tage vor der Wahl am 27. Oktober.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NEWS 24/7, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht .