Die Staatsanwaltschaft fordert Freiheitsstrafen zwischen 10 und 27 Jahren für sieben Angeklagte wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und versuchten terroristischen Mordes, wie am 23. Oktober 2026 berichtet wurde.
Die Anklageschrift verweist darauf, dass das iranische Außenministerium Vidal-Quadras im Oktober 2022 zum Terroristen erklärt habe, und erklärt, der Iran führe verdeckte Operationen gegen Dissidenten im Ausland.
Sami Bekal Bounouare, bekannt als Pacho, wird von der Staatsanwaltschaft als Organisator der Tat bezeichnet und gilt als flüchtig; laut El País wird vermutet, dass er sich im Iran versteckt hat.
ABC berichtet von 15 Jahren für Adrián Ruiz Blanco, während El País und La Razón 10 Jahre für ihn nennen.
Die Staatsanwaltschaft der Audiencia Nacional hat ihre Anklage wegen des versuchten Mordes an Alejo Vidal-Quadras vorgelegt, dem früheren Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments und Mitbegründer von Vox, und fordert für sieben Angeklagte Freiheitsstrafen von bis zu 27 Jahren. Die am 23. Oktober 2026 bekannt gewordene Anklageschrift wirft den Beschuldigten Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und versuchten terroristischen Mord vor. Die Tat ereignete sich am 9. November 2023 nahe der Wohnung des Opfers im Zentrum Madrids, als ein Mann auf einem Motorrad ihm ins Gesicht schoss. Laut Staatsanwaltschaft drehte Vidal-Quadras den Kopf, wodurch die Kugel ihn nicht tötete, er erlitt jedoch schwere Verletzungen. Die Anklageschrift nennt Mehrez Ayari als unmittelbaren Schützen und Sami Bekal Bounouare, bekannt als Pacho, als Organisator. Bekal Bounouare gilt als flüchtig, und El País berichtet, er habe sich vermutlich im Iran versteckt.
Mehrez Ayari sieht der höchsten Forderung von 27 Jahren entgegen, die La Razón und eldiario.es mit 22 Jahren für versuchten terroristischen Mord plus fünf Jahren für Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung aufschlüsseln. Naraya Gómez Mala werden 23 Jahre angelastet, vier weitere Angeklagte – Chahinez Kadid, Larbi Ayari, Greg Oliver Higuera und Nafis Din Allouch Ahmed – jeweils 20 Jahre. Bei Adrián Ruiz Blanco, dem Beihilfe und nicht Mitgliedschaft vorgeworfen wird, weichen die Quellen voneinander ab. ABC berichtet, die Staatsanwaltschaft fordere 15 Jahre für ihn, und schreibt, er habe das bei der Tat verwendete Motorrad gekauft, während El País und La Razón 10 Jahre nennen; El País beschreibt ihn als Gehilfen, der bei der Beseitigung von Beweismitteln half. Diese Zahlen sind Forderungen der Staatsanwaltschaft, keine Urteile des Gerichts.
Daten aus dem Artikeltext
Die Anklage stellt einen Zusammenhang zwischen der Tat und dem Iran her: Das Regime habe Vidal-Quadras wegen seiner Unterstützung der iranischen Opposition ins Visier genommen, und das iranische Außenministerium habe ihn im Oktober 2022 zum Terroristen erklärt. Die schriftliche Anklage formuliert diesen Punkt unmissverständlich:
„Der Iran ist an verdeckten Operationen beteiligt, um Gegner, Dissidenten und kritische Stimmen außerhalb seiner Grenzen zu verfolgen, einzuschüchtern und sogar zu ermorden.“
La Razón berichtet, der Plan sei monatelang vorbereitet worden; die mutmaßlichen Mitglieder hätten sich in Orten in den Provinzen Granada und Málaga getroffen, darunter Lanjarón und Pinos Puente, um Reisen, Waffen und Ressourcen abzustimmen. Die Ermittler beschreiben zudem gemietete Fahrzeuge, Mobiltelefone und eine in einem Schuhkarton versteckte Kamera, die mit einem Modem verbunden in einem Auto in der Calle Núñez de Balboa nahe der Wohnung des Opfers stand. Derselben Darstellung zufolge kam Mehrez Ayari spätestens im August 2023 auf Weisung von Bekal Bounouare nach Spanien. Die Anklageschrift hebt außerdem den 29. Oktober 2023 hervor, als Vidal-Quadras an einer Protestaktion gegen das Amnestiegesetz auf der Plaza de Colón in Madrid teilnahm.
Vidal-Quadras hat die Tat von Anfang an mit seiner Unterstützung der iranischen Opposition in Verbindung gebracht. Nach seiner Aussage vor dem Richter im April 2025 sagte er offen, der Iran stehe hinter den Schüssen. Bei der Erinnerung an diesen Tag sagte er:
„An diesem Tag kam ich gerade von einem Spaziergang im Retiro zurück und hörte eine Stimme sagen: ‚Guten Tag, mein Herr'.“
Er sagte, er erinnere sich nach dem Schuss nur noch an wenig und habe keine Erinnerung an die Zeit ab dem Moment, in dem er vier Tage später aufwachte. Er beschrieb bleibende Folgen, darunter ein Taubheitsgefühl im unteren Teil seines Gesichts und den Verlust von 40 Prozent seines Hörvermögens, und erklärte, er nehme weiterhin Medikamente wegen der seelischen Belastung. Richter Santiago Pedraz schloss die Ermittlungen im Jahr 2025 ab und erhob förmlich Anklage gegen acht Verdächtige, berichtet El País. Im Juni 2025 brachte die Nationalpolizei laut laSexta einen der Hauptverdächtigen aus den Niederlanden nach Spanien.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenSicherheit · Madrid, Lanjarón und Pinos Puente
Die Staatsanwaltschaft der Audiencia Nacional hat wegen der Schüsse auf Alejo Vidal-Quadras am 9. November 2023 in Madrid Anklage gegen sieben Beschuldigte erhoben. Die Anklageschrift stellt einen Zusammenhang mit dem Iran her; einer der mutmaßlichen Organisatoren gilt als flüchtig.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL PAÍS, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .