Urenkel von Theodor Storm begeistert von Weltpremiere des „Schimmelreiter“-Musicals in Fulda
Theodor Storms klassische Novelle „Der Schimmelreiter“ wurde in Fulda als Musical adaptiert. Die Weltpremiere am 5. Juni zog ein ausverkauftes Publikum an, und der Ururenkel des Autors war unter den beeindruckten Zuschauern.
Die Premiere
Die Weltpremiere von „Schimmelreiter“ fand am 5. Juni im Schlosstheater Fulda statt, produziert von Spotlight Musicals, bekannt für frühere Erfolge wie „Bonifatius“ und „Die Päpstin“. Komponist und Autor Dennis Martin verwandelte die klassische Novelle in ein emotionales Musical mit Elementen des Schauerromans, das zwischen Spuk und Realität, Liebe und Tragödie webt.
Das Urteil der Familie
Helmuth Rieger, der Ururenkel von Theodor Storm, besuchte die Premiere mit seiner Frau, zwei Kindern, seiner Mutter und seiner Tante. Er war begeistert.
Seine fast 90-jährige Mutter fand jedoch einige Soundeffekte wie Donner etwas zu laut. Rieger spekulierte auch, was Storm selbst gedacht haben könnte.Das Bühnenbild und die Effekte sind überwältigend.
Ich glaube, es hätte ihm gefallen. Er dachte eigentlich immer fortschrittlich. Aber es ist schwer zu beurteilen; man muss es immer im Zeitgeist sehen.
Die Inszenierung
Spotlight Musicals setzte erstmals eine riesige LED-Wand ein, die Bilder von türmenden Wolken, brechenden Deichen und tosenden Sturmfluten erzeugte. Zusammen mit Windmaschinen, Lichteffekten und einer Drehbühne zieht die Show das Publikum in die raue Welt der nordfriesischen Küste.
Ticketnachfrage
Das Premierenpublikum feierte die Show, und viele Aufführungen in Fulda sind bereits ausverkauft. Tickets sind jedoch noch für die verlängerte Spielzeit bis zum 6. September erhältlich, so die Produzenten.


