
Zehnjähriges Mädchen bei Schusswaffenangriff mit Maschinenpistole auf Athener Café verletzt
Vier Bewaffnete eröffneten am späten 25. September 2026 von einem Fahrzeug aus das Feuer auf die Agorakritou-Straße 32, verletzten ein zehnjähriges Kind und flohen in Richtung Aspropyrgos.
Angriff auf die Agorakritou-Straße
Am Freitagabend, den 25. September 2026, ereignete sich eine Schießerei, die auf ein Geschäftslokal im Viertel Agios Panteleimonas im Zentrum Athens abzielte. Der Vorfall ereignete sich gegen 23:50 Uhr vor dem Café Amora in der Agorakritou-Straße 32. Vier unbekannte Täter, die in einem Pkw unterwegs waren, fuhren an dem Gebäude vorbei und eröffneten direkt von vorne das Feuer auf das Geschäft. Die Angreifer feuerten mit einer Maschinenpistole eine anhaltende Salve von Schüssen ab, die auf die Fassade des Cafés und den Eingangsbereich zielten. Die plötzlichen Schüsse lösten Panik unter den Gästen im Café und den Bewohnern der angrenzenden Wohnhäuser aus. Die eintreffenden Polizeikräfte riegelten den Block um die Agorakritou-Straße 32 ab, um den Tatort zu sichern.
Verletzte und Krankenhauseinweisung
Bei dem Angriff vor dem Lokal wurde ein zehnjähriges Mädchen durch Schüsse verletzt. Das Opfer hat albanische Wurzeln und ist die Tochter eines der Mitinhaber des Cafés. Das Kind erlitt eine Verletzung am linken Unterschenkel, wobei sich die Einschläge von Geschossen oder Splittern auf die linke Wade konzentrierten. Ersten Untersuchungen zufolge wurde die Verletzung durch ein abprallendes Projektil verursacht, das bei der Schießerei von der Gebäudestruktur abgelenkt wurde. Unmittelbar nach den Schüssen brachte die Mutter des Mädchens sie zur Notfallversorgung in das Aglaia-Kyriakou-Kinderkrankenhaus in Athen. Die Ärzte der Kinderklinik bestätigten, dass sich das Mädchen in einem stabilen Zustand befinde und keine Lebensgefahr bestehe, während chirurgische Eingriffe zur Behandlung der Wunde geplant wurden.
Fluchtfahrzeug in Aspropyrgos gefunden
Kurz nach dem Angriff in Agios Panteleimonas fanden die Einsatzkräfte im Gebiet Aspropyrgos westlich von Athen ein verlassenes Fahrzeug, das vollständig ausgebrannt war. Feuerwehr und Polizei trafen ein, um den brennenden Pkw zu sichern, der auf einem freien Gelände in Brand gesetzt worden war. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Fahrzeug von den vier Tätern für die Schießerei genutzt und anschließend verbrannt wurde, um DNA-Spuren, Fingerabdrücke und forensische Beweise zu beseitigen. Ballistik- und Fahrzeugidentifikationsexperten wurden entsandt, um die verkohlte Karosserie nach Seriennummern und wiederverwertbaren Gegenständen zu durchsuchen. Die Behörden prüfen Fahrzeugbesitzdatenbanken, um festzustellen, ob der Wagen vor dem Vorfall als gestohlen gemeldet wurde.
- Vier Schützen feuern mit einer Maschinenpistole auf ein Café in der Agorakritou-Straße 32 in Agios Panteleimonas.
- Mutter bringt das verletzte zehnjährige Mädchen ins Aglaia-Kyriakou-Kinderkrankenhaus.
- Polizei findet ein vollständig ausgebranntes Fahrzeug in Aspropyrgos.
- Die griechische Direktion für organisierte Kriminalität übernimmt die Verantwortung für die Voruntersuchung.
Organisierte Kriminalität übernimmt Ermittlungen
Die griechische Direktion für organisierte Kriminalität (DAOE) übernahm offiziell die Voruntersuchung zu der Schießerei. Forensische Ermittler untersuchten die Agorakritou-Straße und dokumentierten eine große Anzahl abgefeuerter Patronenhülsen einer Maschinenpistole, die auf dem Asphalt verstreut waren. Die griechische Polizei sammelte Aufnahmen von Überwachungskameras benachbarter Geschäfte und Verkehrsüberwachungspunkten, um die Route der Angreifer von Agios Panteleimonas nach Aspropyrgos nachzuverfolgen. Die Ermittler führten erste Befragungen der Geschäftsinhaber, Mitarbeiter und Anwohner durch, um das Motiv für die gezielte Schießerei aufzudecken. Polizeistreifen und spezialisierte Ermittlungseinheiten in der gesamten Region Attika bleiben in Alarmbereitschaft, während die Fahndung nach den vier bewaffneten Verdächtigen fortgesetzt wird.
