Sicherheit · Krakau und Ostrowiec Świętokrzyski
Sechs Tote bei Schießerei in Krakau – 24-jähriger Tatverdächtiger im Visier der Terrorermittlungen
Ein 24-jähriger polnischer Tatverdächtiger soll am Samstag, 7. November, auf dem Großen Markt in Krakau auf Menschen geschossen haben, die Staatsanwaltschaft hat ein Terrorermittlungsverfahren eingeleitet. Rund 200 Kilometer entfernt wurden drei Angehörige tot im Elternhaus des Mannes gefunden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, in.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am Samstag, 7. November, wurden nach den meisten Berichten sechs Menschen getötet und 16 verletzt, darunter zwei Polizisten.
Die Polizei fand die Leichen des 53-jährigen Vaters, der 52-jährigen Mutter und der 21-jährigen Schwester des Tatverdächtigen in Ostrowiec Świętokrzyski.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Terrorermittlungsverfahren; Innenminister Marcin Kierwiński sagte, vorläufige Erkenntnisse deuteten auf einen Einzeltäter unter rechtsextremem Einfluss hin.
Professor Michał Pentziwiatr und der Chirurg Mateusz Wierdak behandelten einen in die Brust geschossenen Polizisten, Wierdak stoppte die Blutung mit seinen Händen.
- Samstag, 7. November, nachmittagsEin Schütze feuert auf dem Großen Markt in Krakau aus einem schwarzen Subaru, bis die Polizei ihn erschießt
- Samstag, 7. November, nach dem AngriffDrei Leichen im Elternhaus des Tatverdächtigen in Ostrowiec Świętokrzyski gefunden
- Sonntag, 8. NovemberDer Große Markt wird mit auf halbmast gesetzten Fahnen wieder geöffnet, Anwohner gedenken der Opfer
Angriff und Opfer
Am Samstag, 7. November feuerte ein 24-jähriger Pole aus einem schwarzen Subaru auf dem Großen Markt in Krakau, der zweitgrößten Stadt Polens, bis die Polizei auf ihn schoss und den Wagen stoppte. Sechs Menschen wurden getötet und 16 verletzt, darunter zwei Polizisten, so die meisten Berichte; ein Medium nannte 17 Verletzte. Vier der Toten sind polnische Staatsbürger, einer ist Brite und einer Österreicher, wie die Berichte ergaben. Von den Verletzten galten am Sonntag, 8. November, 15 als stabil, darunter zwei Polizisten, die aus dem Koma erwacht waren.
Die Polizei fand zudem drei Leichen im Elternhaus des Tatverdächtigen in Ostrowiec Świętokrzyski, rund 200 Kilometer entfernt. Die Polizei bestätigte, dass es sich um seinen 53-jährigen Vater, seine 52-jährige Mutter und seine 21-jährige Schwester handelte. Polnische Medien berichteten unter Berufung auf frühe Ermittlungserkenntnisse, die drei seien in ihren Betten erschossen worden, jeweils zweimal in den Kopf, und möglicherweise sei ein Schalldämpfer verwendet worden.
- Polnische Staatsbürger
- 4 Personen
- Britischer Staatsbürger
- 1 Personen
- Österreichischer Staatsbürger
- 1 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Der Tatverdächtige und das Motiv
Der Tatverdächtige wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei verletzt und befindet sich weiter im Krankenhaus. Die jüngsten Berichte beschreiben seinen Zustand als kritisch, während ein früherer Bericht ihn nach der Operation als stabil bezeichnete. Die Behörden erklären, er sei nicht vorbestraft und habe einen Waffenschein besessen. Innenminister Marcin Kierwiński sagte, vorläufige Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der Tatverdächtige allein gehandelt habe, stark von rechtsextremen Ideologien beeinflusst gewesen sei und sehr radikale Ansichten vertreten habe. Die Behörden hatten ihn zunächst als rechtsextremen Extremisten beschrieben. Die Ermittler haben kein klares Motiv festgestellt, eine Spezialeinheit für Terrorstraftaten bearbeitet den Fall. Ein Beamter sagte zudem, er habe keine Verbindung zur polnischen Armee, nachdem dazu falsche Berichte kursiert waren.
Die Piratenflagge
Die Ermittler untersuchen das Emblem, das er auf seiner Kleidung trug. Es zeigt ein Skelett mit einem Speer, der ein Herz durchbohrt – ein Motiv, das mit dem Piraten Edward Teach, bekannt als Blackbeard, verbunden wird. Polnische Medien berichten, das Design sei zuerst vom US Navy SEAL Team 3 verwendet worden, später von anderen SEAL-Kräften und dann von Spezialkräften anderer Länder. Es wurde auch mit ausländischen Söldnern in Verbindung gebracht, die an der Seite ukrainischer Streitkräfte kämpfen, sowie mit Symbolen von Mitgliedern der Asow-Sturmbrigade; in der Militärkultur ist es mit dem Satz „wir nehmen keine Gefangenen“ verbunden.
Chirurgen am Tatort
Professor Michał Pentziwiatr und der Chirurg Mateusz Wierdak aßen mit ihren Familien in einem Restaurant neben dem Platz, als sie die Schüsse hörten. Pentziwiatrs Sohn lief zu ihm, und die beiden Ärzte gingen zum Tatort, wo sie die verletzten Polizisten und den Tatverdächtigen behandelten. Wierdak übernahm die Versorgung eines Polizisten, der in die Brust geschossen worden war, und stoppte die Blutung mit seinen Händen. Pentziwiatr bestand darauf, den Beamten in das Johannes-Paul-II.-Krankenhaus zu bringen, das über thorax- und herzchirurgische Abteilungen verfügt. Sechs Freiwillige des Dubliner Zivilschutzes, die als Urlauber in Krakau waren, halfen ebenfalls bei der Versorgung der Verletzten, und die Verletzten wurden in vier verschiedene Krankenhäuser gebracht.
„Wenn man Menschenleben rettet, spielt es keine Rolle, wer wer ist.“
Politische Folgen
Premierminister Donald Tusk ordnete zwei Tage Staatstrauer an. Am Samstag schrieb er auf X, Politiker aller Lager sollten die Tragödie nicht ausschlachten, und versprach, jeder Aspekt der Tat werde aufgeklärt. Die Schießerei fällt in eine scharfe Auseinandersetzung zwischen Tusks EU-freundlicher Regierung und einer nationalistischen Opposition, die von Präsident Karol Nawrocki unterstützt wird. Krakaus Bürgermeister Łukasz Gibała bestritt einen Zusammenhang mit der Polarisierung der polnischen Politik.
„Meiner Meinung nach haben wir es mit der Tat einer paranoiden Person zu tun.“
Die Ermittler haben keine Hinweise darauf gefunden, dass der Tatverdächtige einer politischen Partei angehörte oder sie unterstützte. Polens Waffengesetze sind relativ streng, was den Angriff für viele Beobachter schwer erklärbar macht. Am Sonntag, 8. November, wurde der Altstadtplatz mit auf halbmast gesetzten Fahnen wieder geöffnet, und Anwohner kamen, um den Opfern zu gedenken.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7Krakau: „Es war wie ein Albtraum“ – Augenzeugen beschreiben das MassakerΚρακοβία: "Ήταν σαν εφιάλτης" - Αυτόπτες μάρτυρες περιγράφουν το μακελειό · Original auf Griechisch
- in.grPolen: Was das vom Täter getragene Piratenemblem bedeutet – Anti-Terror-Ermittlungen eingeleitetΠολωνία: Τι σημαίνει το πειρατικό έμβλημα που φορούσε ο δράστης - Ξεκίνησε αντιτρομοκρατική έρευνα · Original auf Griechisch
- NewsITMassaker in Polen: Der Täter war schwer bewaffnet und trug ein Blackbeard-Emblem – Er tötete seine Familie im SchlafΜακελειό στην Πολωνία: Ο δράστης ήταν οπλισμένος σαν "αστακός" και έφερε έμβλημα του Μαυρογένη - Σκότωσε την οικογένειά του στον ύπνο · Original auf Griechisch
- H Kαθημερινή„Papa, sie schießen auf Menschen, die Leute fallen zu Boden“"Μπαμπά, πυροβολούν ανθρώπους, ο κόσμος πέφτει στο έδαφος" · Original auf Griechisch
- Donald Tusk
- Polnischer Premierminister, der zwei Tage Staatstrauer anordnete
- Marcin Kierwiński
- Polnischer Innenminister, der vorläufige Erkenntnisse zum Tatverdächtigen mitteilte
- Łukasz Gibała
- Bürgermeister von Krakau, der einen Zusammenhang mit der politischen Polarisierung bestritt
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, dessen nationalistische Verbündete in Opposition zu Tusks Regierung stehen
- Orte
- Krakau
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen