KI-generiert·Mehr erfahren
© TVN24.pl
Tennis·vor 2 Std.

Pegula schenkt Sabalenka erneut einen 0:6-Durchgang im Entscheidungssatz und zieht ins Berlin-Finale ein – WTA-Geschichte

Jessica Pegula besiegte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka im von Regen unterbrochenen Halbfinale des WTA-500-Turniers in Berlin mit 6:4, 6:7(4), 6:0 und bescherte der Weißrussin damit die zweite 0:6-Niederlage in einem Entscheidungssatz in Folge auf der Tour.

Das Spiel kippt bei einer Regenunterbrechung

Jessica Pegula gewann den ersten Satz mit 6:4 und war nur einen Punkt von der Kontrolle entfernt, als sie im Tie-Break des zweiten Satzes mit 3:1 führte, doch Regen erzwang eine Unterbrechung von mehr als zwei Stunden. Nach der Wiederaufnahme gewann Sabalenka vier der nächsten fünf Punkte, holte sich den Tie-Break mit 7:4 und glich aus.

Ich bin ziemlich gelassen. Ich bin ein recht ausgeglichener Mensch. Ich nehme alles in mich auf und bin mir sehr bewusst, was passiert. Also bin ich nicht übermäßig emotional, und ich denke, so versuche ich zu spielen.

Was im dritten Satz folgte, war eine Demontage. Pegula breakte früh und blickte nie zurück, gewann sechs Spiele in Folge und ließ Sabalenka kopfschüttelnd zurück.

Ein historischer Tiefpunkt für eine Weltranglistenerste

Laut OptaAce ist Sabalenka die erste Spielerin, die seit Einführung der Weltrangliste im Jahr 1975 bei aufeinanderfolgenden WTA-Turnieren einen Entscheidungssatz mit 0:6 verloren hat. Der vorherige 0:6-Durchgang stammt aus dem Viertelfinale der French Open, als Diana Schneider sie mit 3:6, 7:5, 6:0 besiegte.

Ich habe keine Gedanken, keine Gefühle. Ich will sofort mit dem Tennis aufhören.

Die Frustration der 28-Jährigen war in Berlin deutlich zu sehen, als sie sich über den Platz und die Sprungkraft des Balls beschwerte. Ihre Anzahl unerzwungener Fehler stieg auf 41 für das Spiel, verglichen mit nur einem einzigen Break des Pegula-Aufschlags.

Pegulas Zahlen unterstreichen ihre Kontrolle

Pegula schlug 33 Winner bei Sabalenkas 37, machte aber nur 25 unerzwungene Fehler. Sie erspielte sich 16 Breakchancen, von denen sie fünf nutzte, und gewann insgesamt 109 Punkte gegenüber 89 der Weißrussin. Die Amerikanerin beendete das Match nach 2 Stunden und 13 Minuten.

Der Weg ins Finale

Pegula, die Berliner Meisterin von 2024, trifft nun im Finale am Sonntag auf Linda Nosková. Das Spiel ist für den 21. Juni um 12:00 Uhr angesetzt. Sabalenka, die als topgesetzte Spielerin ins Turnier gestartet war, wird sich vor Wimbledon, das am 29. Juni beginnt, neu formieren.

Berlin

8 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Kultur & Sport