Gentosha bestätigte am Freitag, dem 23. Oktober, dass Murakami im Alter von 74 Jahren starb; laut der Nachrichtenagentur Kyodo starb er zu Hause.
„Fast transparentes Blau“ gewann 1976 den Gunzo-Preis für neue Autoren und den Akutagawa-Preis und verkaufte sich 3,5 Millionen Mal als Hardcover und Taschenbuch.
Murakami war zwei Jahrzehnte lang Chefinterviewer der Sendung „Cambrian Palace“ bei TV Tokyo.
Ryu Murakami, der japanische Schriftsteller, dessen Romane Sexualität, Drogen, Entfremdung und Gewalt erkunden, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Sein Verlag Gentosha bestätigte den Tod am Freitag, dem 23. Oktober, und beschrieb ihn als einen Autor, der seine Karriere damit verbrachte, schockierende Werke für ein jüngeres Publikum zu schreiben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo starb er zu Hause und wurde später in einer privaten Zeremonie beigesetzt. Murakami wurde in der Präfektur Nagasaki im Südwesten Japans geboren; seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter Deutsch und Französisch.
In seiner Erklärung schrieb Gentosha:
„Wir sind zutiefst betrübt über den Tod von Ryu Murakami, der seine Karriere unermüdlich dem Veröffentlichen provokativer Werke für ein jüngeres Publikum widmete.“
Murakami schrieb seinen Debütroman „Fast transparentes Blau“ während seines Studiums. Er gewann den Gunzo-Preis für neue Autoren und 1976 den Akutagawa-Preis, einen der bekanntesten Literaturpreise Japans. Der Roman folgt rebellischen jungen Menschen, die in der Nähe eines US-Militärstützpunkts in Drogen und Sex abrutschen. Er wurde zum Bestseller mit 3,5 Millionen verkauften Hardcover- und Taschenbuchausgaben und begründete den Ruf des Autors für verstörende Literatur.
„Coin Locker Babies“, 1980 erschienen, folgt zwei Babys, die in Schließfächern eines Bahnhofs ausgesetzt wurden, auf ihrer Suche nach Identität unter den Außenseitern der Tokioter Unterwelt. „Raffles Hotel“ von 1989 versammelt Figuren in emotionalem Aufruhr in dem berühmten Hotel aus der Kolonialzeit in Singapur. „Miso Soup“ (1997) begleitet einen Touristen, der durch das Rotlichtviertel der japanischen Hauptstadt streift. Zwei Jahrzehnte lang war Murakami zudem Chefinterviewer der Sendung „Cambrian Palace“ bei TV Tokyo, in der er prominente Persönlichkeiten aus der Geschäftswelt befragte. Außerdem arbeitete er als Filmregisseur und Drehbuchautor.
Einige seiner Romane erschienen in französischer Übersetzung bei Editions Picquier, und sein Werk erreichte Leser weit über Japan hinaus. Gentosha schloss seine Erklärung mit einer zweiten Würdigung, die ihn als Pionier seiner Zeit beschrieb.
„Wir beten für die Ruhe der Seele Murakamis, der das Leben im vollen Tempo lebte, ein wahrer Pionier seiner Zeit.“
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Der Verlag Gentosha bestätigte den Tod am Freitag, dem 23. Oktober. Murakamis Debüt „Fast transparentes Blau“ gewann 1976 den Akutagawa-Preis und verkaufte sich 3,5 Millionen Mal als Hardcover und Taschenbuch.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, Rai news, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht .