Wahlen · Moskau, Kiew und Peking
Einiges Russland sichert sich 355 Duma-Sitze bei Parlamentswahl mit 57,8 % der Stimmen
Vorläufige Ergebnisse der Zentralen Wahlkommission zeigen, dass Einiges Russland 355 der 450 Duma-Sitze erhält und damit seine bisherige Sitzzahl nach dreitägiger Abstimmung übertrifft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, europa press, Deutsche Welle und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei über 95 % ausgezählten Stimmzetteln am 21. September gewann Einiges Russland 355 der 450 Sitze in der Staatsduma mit 57,83 % der Listenstimmen.
Die Kommunistische Partei erhielt 40 Sitze, die LDPR gewann 25, Neue Leute sicherten sich 20 und Gerechtes Russland 4, während die Antikriegspartei Jabloko vom Obersten Gerichtshof ausgeschlossen wurde.
Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilova, gab bekannt, dass die Wahlbeteiligung über 59 % lag, wobei mehr als 62,2 Millionen Bürger teilnahmen.
Am letzten Wahltag, dem 20. September, startete die Ukraine über 1.950 Drohnen und acht Raketen und beschädigte eine Ölraffinerie in Moskau.
- 18.09.Wahlbeginn in russischen Regionen und besetzten ukrainischen Gebieten
- 20.09.Ukraine startet Drohnenangriffe in ganz Russland am letzten Wahltag
- 21.09.Zentrale Wahlkommission veröffentlicht vorläufige Ergebnisse mit über 95 % ausgezählten Stimmen
- 25.09.Zentrale Wahlkommission soll endgültige offizielle Ergebnisse veröffentlichen
Sitzverteilung und vorläufige Ergebnisse
Die Zentrale Wahlkommission gab am Montag vorläufige Ergebnisse bekannt, nachdem mehr als 95 % der zwischen dem 18. und 20. September abgegebenen Stimmen ausgezählt waren. Einiges Russland erhielt 355 der 450 Sitze in der Staatsduma und sicherte sich 57,83 % der Listenstimmen. Diese Gesamtzahl übertrifft das bisherige Rekordergebnis der Partei von 343 Sitzen im Jahr 2016 und verbessert die 324 Sitze der vorherigen Legislaturperiode. Russland verwendet ein gemischtes Wahlsystem, bei dem 225 Sitze per Verhältniswahl und 225 in Einpersonenwahlkreisen vergeben werden. Die Kommunistische Partei der Russischen Föderation belegte mit 13,81 % der Listenstimmen und insgesamt 40 Sitzen den zweiten Platz, gefolgt von der Liberaldemokratischen Partei Russlands mit 25 Sitzen und Neuen Leuten mit 20 Sitzen. Gerechtes Russland sicherte sich vier Wahlkreissitze, nachdem es 4,95 % auf den Parteilisten erzielt hatte.
- Einiges Russland
- 355 Sitze
- Kommunistische Partei
- 40 Sitze
- Liberaldemokratische Partei
- 25 Sitze
- Neue Leute
- 20 Sitze
- Gerechtes Russland
- 4 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Regionalwahlen und Kandidatenleistung
Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilova, berichtete von einer Gesamtwahlbeteiligung von über 59 %, was mehr als 62,2 Millionen teilnehmenden Bürgern entspricht. In den annektierten ukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk lag die Beteiligung bei etwa 80 %. Neben der Staatsduma-Wahl gewannen Kandidaten von Einiges Russland neun Gouverneurswahlen in der Föderation. Die amtierenden Gouverneure Alexandr Shuvaev in Belgorod, Yegor Kovalchuk in Brjansk und Vitali Koroliov in Twer erzielten 65,97 %, 76,05 % bzw. 69,69 % der Stimmen. Ramsan Kadyrow gewann die Wiederwahl in Tschetschenien mit 99,85 %, während Wladislaw Chowalyg in Tuwa 90,95 % erhielt. Alexej Russkich von der Kommunistischen Partei behielt das Gouverneursamt in Uljanowsk mit 76,65 %.
„Es ist die höchste Wahlbeteiligung, die jemals bei Wahlen dieser Ebene verzeichnet wurde.“
Ukrainische Angriffe während der dreitägigen Abstimmung
Der letzte Wahltag fiel mit ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffen auf russische Regionen zusammen. Das russische Verteidigungsministerium meldete, dass ukrainische Streitkräfte mehr als 1.950 Drohnen und acht Marschflugkörper abgefeuert hätten, darunter 450 Drohnen in Richtung des Moskauer Gebiets. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, dass herabfallende Trümmer eine Ölraffinerie beschädigt hätten, während regionale Beamte drei Tote und mehr als zwanzig Verletzte meldeten. In der russisch kontrollierten Region Cherson traf eine anfliegende Drohne einen Reisebus und tötete zwei Menschen, darunter ein Mitglied der Wahlkommission. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte Angriffe auf russische Ölanlagen und Logistiknetze, während das russische Verteidigungsministerium verstärkte Angriffe auf militärische Ziele in Kiew ankündigte.
Internationale Reaktionen und politischer Ausschluss
Der Oberste Gerichtshof Russlands schloss die Antikriegspartei Jabloko vor der Wahl von der Stimmabgabe aus, sodass keine parteien gegen den Konflikt auf der nationalen Parteiliste standen. Dmitri Medwedew, der Vorsitzende von Einiges Russland, erklärte nach den ersten Auszählungen, die Wahl zeige das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Staatsführung. Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte am Montag fest, dass die grenzüberschreitenden Angriffe keinen Einfluss auf den normalen Ablauf der Abstimmung gehabt hätten. Vertreter der Europäischen Union erklärten, die Wahl zeige einen wachsenden Autoritarismus im Land, während der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, Moskau zu der Wahl gratulierte. Die endgültig bestätigten Ergebnisse werden am Freitag, den 25. September, veröffentlicht.
„China gratuliert Russland zu den erfolgreichen Staatsduma-Wahlen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónEl partido del Kremlin revalida la mayoría constitucional en el Parlamento con el mejor resultado de su historia
- europa pressEl Kremlin destaca que el ataque a gran escala de Ucrania "no tuvo...
- Deutsche WelleEl partido de Putin logra un récord de escaños en Rusia
- RFIPartido de Putin obtém maioria recorde em eleição legislativa marcada por ofensiva ucraniana
- Vladimir Putin
- Präsident Russlands
- Ella Pamfilova
- Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands
- Dmitry Medvedev
- Vorsitzender von Einiges Russland und ehemaliger Präsident Russlands
- Dmitry Peskov
- Pressesprecher des Kremls
- Sergey Sobyanin
- Bürgermeister von Moskau
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine
- Guo Jiakun
- Sprecher des chinesischen Außenministeriums
- Ramzan Kadyrov
- Oberhaupt der Tschetschenischen Republik
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