
Russischer strategischer Bomber vom Typ Tu-22M3 stürzt bei Trainingsflug in Sibirien ab; Besatzung rettet sich mit Schleudersitz
Ein russischer strategischer Bomber vom Typ Tu-22M3 ist am Montag während eines Trainingsflugs in der Region Irkutsk abgestürzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums konnte sich die Besatzung mit dem Schleudersitz retten und überlebte; am Boden entstanden keine Schäden.
Am Montag, dem 15. Juni 2026, stürzte ein russischer strategischer Bomber vom Typ Tu-22M3 in der sibirischen Region Irkutsk ab. Der Vorfall ereignete sich während eines geplanten Trainingsflugs, wie das russische Verteidigungsministerium laut der Nachrichtenagentur Interfax mitteilte. Das Flugzeug war unbewaffnet und verursachte am Boden keine Schäden.
Besatzung und unmittelbare Folgen
Das Ministerium berichtete, dass die Besatzung das Flugzeug rechtzeitig verlassen konnte und den Absturz überlebte. Weitere Einzelheiten zum Zustand der Besatzung oder zur Unfallursache wurden nicht bekannt gegeben. Eine Untersuchung durch die russischen Behörden wurde eingeleitet.
Videobeweise
Unbestätigte Aufnahmen, die in sozialen Medien kursierten, zeigten, wie der Bomber in ein dicht bewaldetes Gebiet nahe dem Ufer des Flusses Angara stürzte. Der Aufprall erzeugte eine massive Rauchsäule. Eine unabhängige Überprüfung der Videos steht noch aus.
Strategischer Kontext
Dies ist der dritte bestätigte Absturz einer Tu-22M3 seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022, wie aus einem in Medienberichten zitierten Tweet von GeoInsider hervorgeht. Schätzungen zufolge verfügt Russland über etwa 50 Tu-22M3-Bomber, von denen rund 30 als einsatzbereit gelten. Die Tu-22M3 wird von Russland wiederholt für weitreichende Raketenangriffe gegen die Ukraine eingesetzt.


